Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau
Preise von Gegenständen & Dienstleistungen in Pen&Paper Rollenspielen
unicum:
In irgendeinem der RPGs die ich mal gelesen habe steht drin:
"The Characters need something to work with and the Characters need something to work for."
Generell finde ich so ein System wie in Vampire mit "Resources" ganz cool, es deckt soviel ab und ist nicht kleinteilig. Aber ja ich spiele auch Systeme in denen man Erpsen Zählt ganz gerne, und fürhe dann auch die Gruppenkasse wenn es sein muss.
nobody@home:
Insgesamt halte ich es mit Geld im Rollenspiel ein wenig wie Douglas Adams:
"This planet has—or rather had—a problem, which was this: most of the people living on it were unhappy for pretty much all of the time. Many solutions were suggested for this problem, but most of these were largely concerned with the movement of small green pieces of paper, which was odd because on the whole it wasn't the small green pieces of paper that were unhappy."
Diese Aussage über einen unwichtigen kleinen blaugrünen Planeten läßt sich sinngemäß einfach zu gut übertragen. ;)
Metamorphose:
--- Zitat von: klatschi am 25.05.2026 | 14:37 ---Gibt es dafür einen In-Game Grund?
Viele Dinge werden ja grundlegend günstiger, dank maschineller Fertigung und Massenproduktion, neuer Materialien etc. pp[/list]
--- Ende Zitat ---
Grundsätzlich soll ja Keys nicht simulationistisch oder zu kleinteilig sein. Grundsätzlich soll es 3 Währungen geben: Münzen Kupfer/Silber/Gold (Tech 2), Euro (Tech 3) und Credits (Tech 4+). Tech 1 wären nur Tauschgeschäfte oder Vereinbarungen. Es gibt 3 Währungen, damit man ich bei jeder Welt einerseits ein bisschen das Gefühl des Zeitalters und deren Kaufkraft rüberbringen will und ich andererseits böses Backtracking mit der Währung betreiben kann - Credits nützen dir in Tech 2 nichts direkt... Natürlich könnte man Goldmünzen umsetzen usw, aber das würde an dieser Stelle zu weit führen.
Ich wollte folgendes darstellen:
* Ich nehme eher die Bezüge von europäischen Industrieländern, wenn ich mit der umschreibung korrekt bin. Länder welche andere wirtschaftliche Vorraussetzungen hätten, müssten anders abgebildet werden.
* Im Mittelalter (Tech 2) waren die Löhne der Bevölkerung knapper, man musste mehr sparen -> Langsameres ansammeln von Material, Käufe werden wohlüberlegter, heutzutage alltägliche Güter sind teuer durch beispielsweise Entfernung (Ananas, Kaffee, usw - auch wenn dies teilweise nimmer im Mittelalter ist, vereinfachung und so).
* Tech 3 ist etwa identisch mit 2020 -> mehr Geld, aufgrund von Fortschritt werden Berufe anders entlöhnt und Materialien ggf. vergünstigt sowie entdeckt.
* Bei Tech 4 (Zukunft) geht die Schere zwischen den Lohnklassen mehr auf, was grösseren Konflikten führt und für mich zum Teil der distopischen Stimmung dazuträgt
* Tech 5 ist ähnlich, wobei ab einem gewissen Zeitpunkt Geldressourcen keine Rolle mehr spielen und wir bewegen und dann wieder in Richtung Tech 1 (Handel, Vereinbarungen, Recht der Starken)
Aber ich bin noch nicht fertig und streife das Thema eher für ein (wahrscheinlich für mich) befriedigenderes Endergebnis. Ich finde es einfach spannend wie Geldressourcen schon einen Stimmungsbogen begünstigen.
Quaint:
Kannst vielleicht mal einen Blick in Cyberpunk Red werfen. Da gibt es nämlich auch eine begrenzte Menge von Preisen, die ein Gegenstand kosten kann. Also man hat quasi so Kategorien, und wenn ein Gegenstand in der Kategorie ist, kostet er fest die entsprechende Summe. Nur in der höchsten Preiskategorie kann es dann auch abweichende (höhere) Preise geben, aber soviel Geld haben die Gossenpunks dort eher selten.
Navigation
[0] Themen-Index
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln