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Was ist für euch [auf Charakterebene] das Coole an Magie?
Torsten (Donnerhaus):
Magie ist cool, wenn sie keine Technologie ist. Wenn sie Regeln und Erwartungen bricht, fremdartig und im wahrsten Sinne phantastisch ist. Und sie muss einen Preis haben. Nicht zwingend im Sinne des Energieerhaltungssatzes. Aber obwohl sie Regeln brechen und gegen Naturgesetze verstoßen darf, muss sie Teil des holistischen Ganzen sein. Außer sie ist in der fiktiven Welt völlig neu.
Um cool zu sein, sollte sie auch selten sein, die Ausnahme, zu einem gewissen Maß unberechenbar, wandelbar und fremdartig.
Zed:
So wenig mich The Wheel of Time bei Amazon prime auch gepackt hat, die Darstellung der Magie fand ich sehr gut:
• Geheimnisvoll, aber doch einer Struktur/Regeln folgend
• Mächtig, aber risky und erschöpfend
• Effektvoll, aber nicht automatisch tödlich, außer, mehrere Magierinnen tun sich zusammen
• Zumeist sichtbar, aber nicht sofort begreifbar, und manchmal doch auch sneaky
Ausgewogen, "Anders", schön und mächtig: Das finde ich cool an gut konstruierter Magie.
Beispiele: Hier und hier.
Galatea:
--- Zitat von: Grey am 18.12.2025 | 14:08 ---Es geht mir mit meiner Frage auch nicht darum, dass Magie "cooler" sein soll als andere Fähigkeiten oder Eigenschaften. Es geht mir um das Alleinstellungsmerkmal: Warum wählst du ein Setting mit Magie? Was macht sie für dich attraktiv? Und das eben nicht vom Kopf her, sondern vom Feeling.
--- Ende Zitat ---
Da sind wir dann aber auch schnell wieder bei der Frage, was ist Magie eigentlich? Paradebeispiel die Elben in Tolkien, die all ihre "Magie" (Ringe der Macht, Lembas, Silmarille, glühende Schwerter, etc.) nicht als Magie betrachten, sondern einfach nur als (sehr fortgeschrittene) Technologie. Echte Magie ist größtenteils den göttlichen Maiar vorbehalten, die fundamental die Realität verbiegen können (Ausnahmen wie Luthiens Gesang sind möglich).
Gerade wenn es in Richtung "systematische Nutzung extradimensionaler Energie" geht kommt man da ganz schnell an einen Punkt, wo der Unterschied zwischen Magie und Technologie eigentlich nur noch davon abhängt, wie man es nennt (z.B. die Marker in Dead Space oder das 'verfluchte' Schiff in Event Horizon).
Ich hab in meinem Setting auch Effekte, die Magie gleichkommen (fundamentales Verbiegen der Realität, Auflösung physikalischer Grundgesetze), würde es aber nicht als Magie bezeichnen.
nobody@home:
--- Zitat von: Galatea am 18.12.2025 | 14:26 ---Da sind wir dann aber auch schnell wieder bei der Frage, was ist Magie eigentlich? Paradebeispiel die Elben in Tolkien, die all ihre "Magie" (Ringe der Macht, Lembas, Silmarille, glühende Schwerter, etc.) nicht als Magie betrachten, sondern einfach nur als (sehr fortgeschrittene) Technologie. Echte Magie ist größtenteils den göttlichen Maiar vorbehalten, die fundamental die Realität verbiegen können (Ausnahmen wie Luthiens Gesang sind möglich).
Gerade wenn es in Richtung "systematische Nutzung extradimensionaler Energie" geht kommt man da ganz schnell an einen Punkt, wo der Unterschied zwischen Magie und Technologie eigentlich nur noch davon abhängt, wie man es nennt (z.B. die Marker in Dead Space oder das 'verfluchte' Schiff in Event Horizon).
--- Ende Zitat ---
Oh, das ist einfach: wenn es cool genug ist, ist es Magie, ansonsten "bloß" Technik. Denn genau so ticken die meisten von uns in diesen Diskussionen doch, wenn wir mal ehrlich sind. >;D
Grey:
OK Leute, ich habe mal den Threadtitel leicht angepasst. Das Ganze driftet nämlich schon wieder in Richtung weltenbauerische Grundsatzdiskussion ab. Und genau die bezwecke ich mit meiner Frage nicht.
Ich möchte wissen, was für euch einen "coolen Auftritt" der Magie ausmacht. Z.B. wann ihr in der Rolle des Zauberwirkers das Gefühl habt: "Jetzt habe ich mit meiner Magie so richtig gerockt!" Oder wann ihr als Beobachter empfindet: "Um so was zu erleben, spiele ich ein Setting mit Magie!"
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