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[Film] Die Odyssee - Christopher Nolan

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Lyonesse:

--- Zitat von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 23.12.2025 | 11:29 ---Ich hoffe ja, dass anders als bei Emmerichs Troja hier das Wirken der Götter nicht völlig aus dem Plot entfernt wurde. Das machte für mich schon immer sehr den Reiz bei Homer aus, dass da mächtige übernatürliche Schachspieler die Helden herumschieben.

--- Ende Zitat ---
Ich fand das eine der besseren Ideen in Petersens Film, dass die Götter nur indirekt wirkten. Das andere hatten wir doch schon: etwa in Clash of the Titans (1981), und da war das direkte Auftreten der Olympier auch nicht ganz so prickelnd - obwohl, Ursula Andress als Aphrodite war schon ganz ok.
Der Trailer ist jedenfalls ganz nice und Nolan scheint auch Fantasy-Elemente (etwa Polyphem) aus der Vorlage eingearbeitet zu haben. Die schwarze Bronzerüstung ist vermutlich eine Einzelanfertigung (für einen König?). Aber schon seltsam, was die auf einmal alle mit Odysseus haben.


Das kommt jetzt zwar ein wenig überraschend, aber Zeus ist offenbar ein eingefleischter Disco-Fan.

Feuersänger:
Neue Screenshots geleakt! Noch nie dagewesene Tricktechnik!



Spaß beiseite -- ich finde Nolan sowieso dermaßen overrated, für mich ist der Name mittlerweile Grund genug, einen Film aktiv zu vermeiden. Der Typ halt EINMAL EINEN (1) guten Film gemacht, und ansonsten halt nichtssagende Dutzendware oder völligen Rotz, darauf fall ich nicht nochmal rein.

Menthir:
Ich freue mich tatsächlich auf den Film. Wenn Nolan seine klassische Erzähltechnik anwendet, finde ich die Odyssee über Gebühr dafür geeignet.
Die Technik dreht sich hauptsächlich um die komplexen, nicht-linearen Erzählstrukturen Nolans, der oft mit verschachtelten Handlungen, Rückblenden und überraschenden Wendungen arbeitet, um die Wahrnehmung des Zuschauers zu beeinflussen und Themen wie Realität vs. Fiktion, Zeit und Gedächtnis zu erforschen.

Diese Themen sind in der Odyssee besonders kräftig vertreten und regen zur strukturellen Analyse an. Ebenso spannend wird die Rolle von Penelope und den Freiern als Spiegel der zeitlichen Erzählung.

Ich bin also mehr als gespannt, wie sich das entwickelt und wie das erzählt wird. Persönlich schätze ich die Erzählungen Nolans allerdings auch. :)

Lyonesse:

--- Zitat von: Feuersänger am 25.12.2025 | 18:25 ---... Spaß beiseite -- ich finde Nolan sowieso dermaßen overrated, für mich ist der Name mittlerweile Grund genug, einen Film aktiv zu vermeiden. Der Typ halt EINMAL EINEN (1) guten Film gemacht, und ansonsten halt nichtssagende Dutzendware oder völligen Rotz, darauf fall ich nicht nochmal rein.

--- Ende Zitat ---
Nolan wird ganz sicher überschätzt, genau wie Tarrantino, aber was andere (Fans, Kritiker, etc ...) aus seinen Filmen machen, dafür kann er ja am Ende nichts. An echten Rotz kann ich mich spontan nicht erinnern, aber ich habe auch nicht alles gesehen. Seine Filme hinterlassen zumindest immer einen ästhetisch angenehmen Eindruck, aber da wird dann auch häufig mehr an bedeutungsschwangerer Substanz hinein interpretiert, als am Ende tatsächlich vorhanden ist.

Ainor:
Was heisst überschätzt? Man kann einfach auf IMDB nachschauen und sehen dass er jede Menge extrem gut bewertete Filme hat, während andere bekannte Regisseure keinen einzigen zustande gebracht haben.

Klar, jeder hat seinen eigenen Geschmack, aber sehr viele Leute scheinen seine Filme extrem gut zu finden.
Ganz ok wird der Film schon werden, aber die Erwartungen dürften recht hoch sein.

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