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[Film] Die Odyssee - Christopher Nolan
Prisma:
Ich bleibe bei meiner bisherigen Einschätzung. Das gezeigte Material weckt in mir nicht das Interesse den Film im Kino sehen zu müssen (das von Street Fighter interessanterweise schon).
Swanosaurus:
--- Zitat von: Megavolt am 22.05.2026 | 15:35 ---Akzentuiert im Kulturkampf mitzumischen scheint mir ein passabler Gag sein, um erst einmal Aufmerksamkeit zu generieren, ob es die Zuschauerzahlen am Ende vielleicht sogar halbiert, das wird man sehen.
--- Ende Zitat ---
Wieder mal denen auf den Leim gegangen, die den Kulturkampf herbeireden ... wie von anderen bereits gesagt müsste man dann auch Matt Damon als Odysseus als "Kulturkampf" abstempeln. Vielleicht ist es aber auch einfach nur eine Besetzung in einem Werk, das hinreichend losgelöst von realer Geschichte betrachtet wird, um einfach (wie es ja so viele Produktionen gerne von sich behaupten, wenn sie Whitewashing von Figuren betreiben, siehe Erdsee) ohne Ansehen der Hautfarbe die vom Casting als richtig empfundenen Darsteller*innen zu wählen.
Megavolt:
--- Zitat von: Prisma am 22.05.2026 | 16:00 ---Das gezeigte Material weckt in mir nicht das Interesse den Film im Kino sehen zu müssen (das von Street Fighter interessanterweise schon).
--- Ende Zitat ---
Da bist du offenbar nicht alleine, eine kurze und oberflächliche Recherche meinerseits hat ergeben, dass der Film wahrnehmbare Schwierigkeiten hat, zum Gang ins Kino zu motivieren.
Lyonesse:
Also die Zyklopenbegegnung wirkt bislang sehr stimmig, auch die Freier könnten ganz spaßig werden. Allerdings wird man hier an Kirk Douglas, Anthony Quinn oder Silvana Mangano nur sehr schwer bis gar nicht rankommen. Auch die Dialoge wirken im Trailer leider kein bisschen innovativ oder auch nur archaisch, was schade ist. Könnte möglicherweise mal wieder ein Fall von ''Ich will das ja gut finden, aber es ist einfach zu viel Sand im Getriebe'' werden.
Zed:
*Nehmt die Steine in die Hand. Fertig? Los:
Ich finde Christopher Nolan ist als Regisseur überschätzt.
Ja, er hat Qualitäten. Ja, die Darstellenden, die mit ihm arbeiten wollen, sind immer allererste Sahne. Ja, er hat auch wirklich gute Filme gedreht, zB."Batman 2" und "Inception", vielleicht auch "Interstellar" (Hans Zimmer sei dank).
Aber "Tenet"? "Batman 3"? "Oppenheimer"?
Der erste Trailer zu Odyssee holt mich noch nicht ab, trotz toller Riege an Darsteller:innen. Der zweite Tailer machte immerhin deutlicher, worum es gehen könnte: Gesellschaftliche Konventionen und Gewalt wollen Frau und Sohn zwingen, ihre Loyalität und Liebe zu Mann und Vater zu verraten. Ich erwarte, dass die beiden sich unter Opfern von Verbündeten mit Hirnschmalz, Tricks, Fiesigkeiten und geschliffenen Dialogen wehren, bis Papa nach Hause kommt und blutig aufräumt. Das könnte ich gut finden, und wenn es nicht zu fantastisch wird - in einer Welt spielt, in der Übernatürliches alle Probleme lösen kann - dann könnte es mir gefallen. Abweichungen von Homers Figuren-Beschreibungen sind bei so einer Geschichte ja wohl völlig egal.
Risiko: Nolan verzettelt sich darin, zuviel erzählen zu wollen, oder wieder einmal mit einem Zeittrick auftrumpfen zu wollen (Memento; Tenet; Dunkirk) oder er schreibt miese Batman-3-Dialoge. (Gedächtnisprotokoll: (Bitte in tiefen, blechernen Stimmen lesen) "Ich bin hier um die Stadt zu zerstören!" "Und ich bin hier um Dich aufzuhalten!")
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