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[RMS-S] A1 -Zeit des Zorns- Auf dem Kupferweg nach Norden

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Outsider:
Ohne ein Wort zu sagen, zerfällt die Gestalt des Kindes in eine Wolke aus Eiskristallen als der Waldläufer sie anspricht. Hirngars Atem kondensiert in der Luft vor ihm, dann mit einer Bö eiskalten, schneidenden Windes rauscht die Eiswolke aus dem Fenster und die Läden schlagen so laut zu, dass das Poltern selbst in den anliegenden Schlafgemächern von Gylfi und Aryn zu hören ist und beide aus den Träumen reißt.

Dort wo das Mädchen auf dem Bett gesessen hat überzieht Raureif das Holz des Bettgestells und Hirngars Decke der jetzt langsam auftaut.

Hinxe:
Gylfi
Auf Feste Hallwind

Gylfi hatte sich schon vor Jahren damit abgefunden, dass er in seinem Alter nur noch selten mehr als 4-5 Stunden Schlaf am Stück fand. Entweder drückte die Blase und musste entleert werden oder er fand gar nicht oder erst nach Stunden des hin und her Wälzens in das Reich der Träume. Auf Reisen aber, an Tagen, an denen er viel an der frischen Luft war und sich am besten noch körperlich verausgabte, reichte am Abend ein Becher Mets und er schlief, als ob nochmal ein Jüngling von 30 Jahren wäre.

So brauchte der Alte einige Augenblicke, bis er realisierte, dass er sich auf Feste Hallwind in einem der Gästezimmer der Saatigias befand und ihn etwas aus dem Schlaf gerissen hatte. In aller schnelle zog er sich seine Sandalen an, entzündete das Nachtlicht und verließ sein Zimmer. Was ist denn hier bloß los? Hoffentlich nur ein Sklave, der mit einem Eimer Waschwasser gestolpert ist.

 

klatschi:
Hírngar
in seiner Kammer in Hallwind

Als die Gestalt zu Eiskristallen zerfiel, sprang Hírngar aus dem Bett, riss die Tür auf und krabbelte rückwärts auf den Gang. Die Kälte des Raums fraß sich in seine Knochen, der Atem dampfte. Die Augen weit aufgerissen drückte sich der Holzfäller gegen die Wand des Ganges. "WAS bist du??" hauchte er

pharyon:
Aeryn - in ihrer Kammer auf Feste Hallwind

Aeryn hatte es sich in fremden Gemchern zu eigen gemacht, diese zu prüfen. Wie sind die Zugänge, kann man des nachts überrascht werden. Erst nachdem sie für sich einen Plan für schnelle Optionen bereitgelegt hatte, entspannte sie sich langsam. Die Kälte und Nässe der Reise wollte sie noch etwas vertreiben. Und so begann sie ihre Übungen, die den Körper wär.men und die Seele beruhigen sollten. Nachdem sie damit fertig war, konnte sie sich zur Ruhe begeben. Der Schlaf vermochte verlorene Kräfte zurückzubringen.

...

Was war das? Ein Schrei hatte sie aus dem Schlaf gerissen. Es gab etwas Unruhe, jedoch nicht in ihrem Zimmer. Ruhig versuchte sie Geräusche auszumachen. Da war etwas ... auf dem Flur. Sie schnappte sich ihren Dolch, schlüpfte in die Schuhe und huschte leise zur Tür. Vorsichtig öffnete sie diese, um einen Blick auf den Gang zu werfen. Was geht hier vor? Wachsam lauschte und beobachtete sie.

Hinxe:
Gylfi
Auf Feste Hallwind

Im schwachen Licht seiner Funzel erkannte Gylfi zum einen Aeryn, die ebenso wie er gerade aus ihrer Kammer getreten war, als auch den am Boden kauernden Hírngar. Die von seinem Gefährten gehauchte Frage, in dessen Kemnate hinein gestellt, ließ den alten skwilden vorsichtig werden. Was geht hier vor. Halawen steh uns bei!

Mit mißtrauischer Stimme sprach der Alte Hírngar an. "Was geschieht Dir, mein Freund? Wer raubt Dir den Schlaf?" Er fröstelte, bemerkte erst jetzt die garstige Kälte, die aus der Kammer des Waldläufers kam. Noch hatte Gylfi keinen Schritt auf Hírngar zu getan.   

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