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[RMS-S] A1 -Zeit des Zorns- Auf dem Kupferweg nach Norden

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Outsider:
Sote nickt Stumm und macht sich daran das Werkzeug welches ihr eingepackt hattet hervorzukramen. Eigentlich war es dafür gedacht im späteren Verlauf der Reise einen festsitzenden Karren sprichwörtlich aus dem Dreck zu ziehen oder mehr zu graben. Jetzt jedoch war der Grund für den Einsatz der Schaufel und Spitzhacke eher trauriger Natur.

Aeryns Blick schweift über das Land. Sie kann sehen wie sich der etwas erhobene Damm mit dem Kupferweg wie eine feststehende Konstante durch das Grasmeer zog. Immer weiter nach Norden auf die am Horizont liegenden Bege zu vor denen dünn, kaum wahrnehmbar die braunschwarze Mauer der Dunkelwälder lag. Wer sich ins Gras legte, keine Pferde oder Wagen dabei hatte konnte sich gut vor den Augen eines Beobachters verbergen. Aeryn konnte keine Anzeichen dafür finden, dass dort draußen irgendwer oder irgendwas ihnen auflauerte oder gerade dabei war sich an sie anzuschleichen.

Am östlichen Horizont bauten sich neue Regenwolken auf, vielleicht brachten sie auch Schnee. Kalt genug ist der Wind der vom Meer her kommt allemal. 

Hinxe:
Gylfi
An der Eiche auf dem Kupferweg zwischen Hallwind und Nordhalle


Gylfi wusste nicht, ob er eher enttäuscht oder beunruhigt darüber war, dass sich keine Spuren der für den Tod der am Baum hängenden Menschen Verantworlich finden ließen. Bis Nordhalle wird mich das Gefühl begleiten, dass wir von den Mördern beobachtet werden. Und uns bleibt keine Möglichkeit, etwas daran zu ändern. Kurz dachte er nach. Ein Gedanke kam ihm, den er zuerst als abenteuerlich verwerfen wollte. Dann runzelte er die Stirn und blickte zurück Richtung Hallwind. Könnte es mit der Erscheinung zusammenhängen, die Hírngar letzte Nacht heimgesucht hatte. Er schüttelte den Kopf, es schien dann doch zu weit hergeholt.

Schließlich sprach er seinen Gefährten an. "Ich sehe keine Spur, Hírngar. Ich gehe zum Wagen und schaue, welches Werkzeug wir dabei haben. Schneide Du schonmal die Körper vom Baum. Wir sollten aber schnell machen."

klatschi:
Hírngar
An der Eiche auf dem Kupferweg zwischen Hallwind und Nordhalle

Es ist ein trauriges Handwerk, das wir hier verrichten. Und eines, das eigentlich den Hütern der Gesetze hier zukommen würde. Aber gab es hier Überhaupt Gesetze? Hírngar war dieses raue Land nicht geheuer, er kannte das Leben als Söldner und das Leben als Mitglied einer kleinen Dorfgemeinschaft. Die Sturmlande waren viel wilder und ungezügelter als das, was er bisher erlebt hatte. Vielleicht sind sie deswegen so hart und unberechenbar.
Er griff nach einem Seil, nahm seine Axt am Kopf und säbelte damit den Knoten durch. Dann lies er die Leichen langsam zu Boden, vorsichtig, um sie nicht fallen zu lassen, so gut es eben ging. Sie haben nicht verdient, nun auch noch wie Säcke auf dem Boden zu landen. Hatten sie es nicht verdient? Er wusste nichts über sie, und dennoch... das Häuten. Diese Gräueltat an Kindern zu verrichten. Das kann nur ein böser Geist tun, ein herzloses Wesen. Ihn schauderte erneut.

pharyon:
Aeryn
Auf dem Pfad unweit der Eiche auf dem Kupferweg zwischen Hallwind und Nordhalle, beim Baum mit Hírngar

Während Hírngar die Leichen herabließ, überlegte Aeryn kurz, wo sie die Schaufel zuerst ansetzen wollte. Nachdem sie sich für die Südseite entschieden hatte, markierte sie vier Gräber. Nahe genug am Baum und am Weg, aber nicht direkt daran. Nachdem in ungefähr klar war, wo sie und Hirngar graben würden, half sie ihm beim Ablegen der Leichen. Sie vermied es, zu sehr auf die Leichen zu achten, distanzierte sich innerlich. Konzentrier dich auf die Aufgabe, nicht die Umstände. Hilf auch Hírngar dabei. Nachdem sie immer wieder ihren Fokus darauf richtete - das Schicksal der Getöteten ging ihr trotz aller Mühe nahe - wandte sie sich an Hírngar. "Meinst du, so würde ihnen etwas Würde und Ruhe gewährt werden?" und zeigt auf die von ihr markiereten Stellen. Hoffentlich merkt er nicht, dass ich von ... sowas... keine Ahnung habe. Sie versuchte ihre Unsicherheit mit einem leichten Lächeln zu überspielen, spielte dabei mit einem Finger an einer Strähne, die sich etwas gelöst hatte.

Outsider:
Vom Baum aus blickten euch die Krähen dabei zu wie ihr die Leichen abnehmt. Stück für Stück flatterten sie auf und setzten sich auf einem niedrigeren Ast ab machtet ihr den Tieren doch ihre Nahrung für die nächste Zeit streitig. Ihre braunen Augen mit der schwarzen Pupille beobachten jede eurer Handlungen.

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