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[Serie] Starfleet Academy

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Swanosaurus:

--- Zitat von: Skaeg am 29.01.2026 | 09:03 ---
Und feindliche Schiffe werden auch dann, wenn man die von ihnen ausgehende Bedrohung bereits neutralisiert hat, samt den darauf befindlichen intelligenten Lebewesen ohne Kapitulationsaufforderung einfach "weggepustet".

--- Ende Zitat ---

Wann hat dieser Mist eigentlich angefangen bei Star Trek? Ich meine mich zu erinnern, dass bei TOS oder auch TNG bestürzt in die Kamera geschaut wurde, wenn in Notwehr oder aufgrund einer Fehleinschätzung ein feindliches Raumschiff in die Luft gejagt wurde (bei DS9 war das dann im Krieg natürlich anders, wenn Jem'Hadar-Fighter weggepustet wurden, aber da war es ja auch klar, dass es darum ging, den Gegner zu zerstören).

Ganz hart fand ich es ja wie andernorts schon gesagt schon am Ende von ST:D Staffel 3, wo auch ohne Not ein Schiff mit tausenden Zivilisten an Bord hochgejagt wurde.

Mein Gefühl ist, dass die Integrität der Figuren da ganz stark irgendwelchen vermeintlichen Publikumswünschen nach Action-Katharsis untergordnet wird. "Am Ende muss dann auch mal ordentlich was in die Luft gejagt werden!" Wer sagt das? Ich finde das tatsächlich auch auf einer moralischen Ebene problematisch, dass unsichtbare Nebenfiguren ganz radikal ihrer aktuellen Plotfunktion untergeordnet werden. Übertreibe ich da jetzt wenn ich sage, da wird auf einer erzählerischen Ebene eingeübt, Menschen nach der Funktion zu behandeln, sie sie gerade für einen erfüllen, und nicht als Individuen, die für sich stehen? Die Fiktion machte es so vor: Wenn man die Gefangenen der Orion-Piraten retten muss, soll uns das Herz über jeden bluten, der auf der Flucht von den Orionen erschossen wird, wenn sie zufällig bei den Oberbösen mit an Bord sind, sollen wir vergnügt über das Feuerwerk jauchzen, wenn sie in Stücke gefetzt werden?

First Orko:
Also auf jeden Fall wird das STA-Regelwerk zu Starfleet Academy ein paar Änderungen enthalten. Der Einsatz von Quantentorpedos gibt derzeit der SL ja Thread, weil sie so verheerend sind. Das dürfte ja bei SFA kein Problem mehr darstellen  >;D


--- Zitat von: Swanosaurus am 29.01.2026 | 09:13 ---Übertreibe ich da jetzt wenn ich sage, da wird auf einer erzählerischen Ebene eingeübt, Menschen nach der Funktion zu behandeln, sie sie gerade für einen erfüllen, und nicht als Individuen, die für sich stehen? Die Fiktion machte es so vor: Wenn man die Gefangenen der Orion-Piraten retten muss, soll uns das Herz über jeden bluten, der auf der Flucht von den Orionen erschossen wird, wenn sie zufällig bei den Oberbösen mit an Bord sind, sollen wir vergnügt über das Feuerwerk jauchzen, wenn sie in Stücke gefetzt werden?

--- Ende Zitat ---

Ist nicht nur dein Eindruck.

Sashael:

--- Zitat von: Skaeg am 29.01.2026 | 09:03 ---Und feindliche Schiffe werden auch dann, wenn man die von ihnen ausgehende Bedrohung bereits neutralisiert hat, samt den darauf befindlichen intelligenten Lebewesen ohne Kapitulationsaufforderung einfach "weggepustet".
Von einer Figur, die die Sternenflotte verlassen hat, weil sie es nicht ertragen konnte, dazu beigetragen zu haben, ein Kind von seiner straffälligen Mutter zu trennen. Naja, vermutlich haben Venari Ral keine Kinder. Oder Mütter.

--- Ende Zitat ---
Die Venari Ral sind die Bedrohung in STA, siehe Episode 2 und die Forderungen der Betazoids.
In jeder Serie ST haben Captains Schiffe der Kriegsgegner zerstört, das ist also nichts, was die Förderation "ja nie machen würde". Und in dem Fall waren sie unter Druck, da sie gerade erst die Klammer der Venari Ral abgeschüttelt hatten. Was die sonst noch in petto haben könnten wollten sie (imo logischerweise) wohl nicht abwarten.

Dass Nahla die Sicherheit "ihrer" Kinder über das Leben von bekanntermaßen brutalen Raumpiraten stellt, ist für mich keine Überraschung.
Die Förderation hat friedliche Absichten und Ziele, aber sie sind keine Pazifisten.

Vor allem nicht bei TOS, lieber Swanosaurus. Da wurden jede Menge Schiff in Stücke geblasen. Und selbst Picard hat unter Zeitdruck Zerstotungsbefehle gegeben.

Ihr verklärt ST da ein bißchen zu sehr. Diplomatie braucht auch unter Roddenberry Zeit und wenn die nicht da ist und die Zerstorung droht, wird auch bei ST schon immer scharf geschossen.

@First Orko
Es war die erste Folge.
Viele Punkte werden in den folgenden Episoden aufgegriffen, wie z.B. die Nervigkeit des Hologramms oder das angebliche Triangel.

Skaeg:
Wäre jedenfalls ein bißchen awkward, wenn der Bösewicht Caleb beim nächsten "WAS HAST DU MIT MEINER MUTTER GEMACHT?" antwortet:

"Die? Die war auf dem Schiff, das deine Akademieleiterin mal en passant hat 'wegpusten' lassen.
...
Jetzt ist meine dreckige Lache doch mal wirklich passend, oder?"

Wobei... warum haben sie die Rettungskapsel mit dem Bösewicht drin eigentlich nicht auch in die Luft gejagt? Wenn schon "in die Luft jagen" statt "zumindest versuchen, dingfest zu machen" jetzt der normale Modus Operandi ist?

Sashael:
Das wäre in der Tat awkward, weil seine Mutter dann geholfen hätte, das Schiff auf dem ihr Sohn war zu vernichten.

So viel schiene ihr dann ja nicht an ihrem Kind zu liegen.

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