Medien & Phantastik > Sehen
[Serie] Starfleet Academy
Outsider:
Ich kenne Lower Decks nicht, ich kann es also nicht bestätigen.
Info im Spoiler:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Vielleicht habe ich das Ende auch falsch verstanden. Im Diskutierwettbewerb konstantiert Jay-Den, dass es in der Natur der Klingonen liegt sich ihre Ziele selbst zu erkämpfen. Die Föderation muss das achten und den Klingonen keine Almosen anbieten. Sonst wären die Klingonen keine Klingonen mehr. Das bringt die Kanzlerin auf die Idee ein Scheingefecht um den fraglichen Planten anzufangen und das Ende ist dermaßen unlogisch. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Klingonen das für einen echten Kampf halten, auf der anderen Seite sind ihre Schiffe (Anweisung an die Schiffe der Föderation ist „Schießt daneben, aber lasst es echt aussehen…öhhh) nicht in der Lage auch nur die ersten 10% der Schilde der Schiffe der Föderation abzubauen. Kommandoansage ist Schilde bei 95% als die Föderation „aufgibt“ und sich den Klingonen geschlagen gibt. Durch die vorherige Kommunikation, „Schießt daneben das es echt aussieht“, die Klingonen treffen aber und schießen Scharf, entsteht bei mir der Eindruck die Klingonen glauben das ist ein echtes Gefecht??? Ich kann verstehen das sie den Konflikt noch in der Folge beenden wollten, weil es eigentlich nur um das Char Building von Jay-Den ging. Am Ende dann mit dem Ar*** einzureißen was man sich vorher aufgebaut hat war unnötig. Daher ist das Ende für mich nur schwer nachzuvollziehen, ob das 1. ernst gemeint war und ob 2. die Klingonen wirklich so dumm sind darauf reinzufallen.
Sashael:
Zum Spoiler:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich denke nicht, dass es darum ging, ob die Klingonen zu dumm sind, um das zu bemerken.
Das war ein Ritualgefecht, um das Gesicht zu wahren.
Und wie viele Ritualgefechte war es objektiv genauso albern wie unnütz.
Das Verständnis, dass die eigene Spezies aussterben wird, ist da, aber der Stolz verbietet es, ein Geschenk anzunehmen.
Aber wenn der Klingone dir ne Backpfeife verpassen darf, kann er auch das Geschenk annehmen.
Outsider:
--- Zitat von: Sashael am 31.01.2026 | 14:59 ---Zum Spoiler:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich denke nicht, dass es darum ging, ob die Klingonen zu dumm sind, um das zu bemerken.
Das war ein Ritualgefecht, um das Gesicht zu wahren.
Und wie viele Ritualgefechte war es objektiv genauso albern wie unnütz.
Das Verständnis, dass die eigene Spezies aussterben wird, ist da, aber der Stolz verbietet es, ein Geschenk anzunehmen.
Aber wenn der Klingone dir ne Backpfeife verpassen darf, kann er auch das Geschenk annehmen.
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Das kann man sich als Zuschauer so hindeuten, aber wirklich deutlich wird es nicht so wie es dargestellt wird. Die Folge ist ja so aufgebaut, dass die Klingonen faktisch ausgelöscht werden (kommt in den Nachrichten) die wenigen Überlebenden suchen einen neuen Planeten.
Die Föderation findet einen neuen Heimatplaneten (das passiert ja leider immer außerhalb der Handlung der Serie) und bietet diesen den Klingonen an. Die lehnen ab und besiegeln damit faktisch ihr Todesurteil. Ein Vermittlungsversuch der Kanzlerin scheitert.
In dem Diskutierwettbewerb bringt der Klingonen-Kadett dann die Kanzlerin auf die Idee, warte wir dürfen es ihnen nicht anbieten sie müssen darum kämpfen.
Dann folgt mehr oder weniger sofort die Überblendung zu dem Planeten, die Kanzlerin ruft eine Handvoll Sternenflottenschiffe dazu und die Klingonen springen rein. Dann beginnt der Kampf und alles was dann gesagt wird deutet nicht daraufhin das die Klingonen das für einen Ritualkampf halten. Man hätte ja wie in der Folge davor Spielregeln für ein „Paintball“ Match Festlegen können. So wie alle gezeigten sich verhalten (man bekommt ja keinen Einblick in die Klingonische Seite) wird den Klingonen halbherzig ein Schaukampf geboten. Wie „schießt absichtlich daneben, aber es muss echt wirken“ usw. das kann ein Kriegervolk doch keinesfalls entgehen oder befriedigen, genauso die Kapitulation der Föderation nachdem die Klingonen drei, vier mal das Schild angekratzt haben.
Das meine ich mit, die müssen doch merken das selbst dieser Schaukampf für sie eigentlich eine Verarschung ist. Das war nicht mal eine Backpfeife, das war einmal auf die Brust tippen und der Gegenüber ergibt sich. Ich weiß nicht, das ist alles komisch. Ich meine die Folge erreicht ihr Happy End, alle sind Glücklich usw. aber das ganze wirkt extrem komisch für den Betrachter. Besonders da er nur die Sicht der Sternenflotte hat.
Sashael:
Da bin ich einfach anders drauf.
Das Endresultat ist doch klar. Muss ich da noch die Railroad zeigen, die bis dahin führt.
Imo nicht.
Man hätte das auch besser gleich komplett ins Off verlegen können und die Kanzlerin und der Diplomat bedanken sich beim Schüler und erzählen ihm, wie toll das gelaufen ist.
Ich finde die Klingonen in der Folge auch nicht wirklich gut getroffen.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Als komplett suizidal habe ich ihren Ehrenkodex jetzt auch nicht in Erinnerung. Im Sinne von "Nicht nur ich als Krieger, sondern auch unsere gesamten Familien und Forscher und wasweißich müssen unbedingt mit mir draufgehen!".
Outsider:
Ich bewerte nur was sie gezeigt haben und versuche es zu deuten. Ich bin ganz bei dir, (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)wie den Antriebsunfall auch hätte man das im Off behandeln können und es wäre stimmiger gewesen.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Mein Wunschende für die Folge, wenn schon kämpfen dann macht eine innerklingonische Angelegenheit daraus. Der Klingonen-Kadett im Zweikampf gegen einen aus der Klingonenflotte. Erst will er nicht kämpfen, gewinnt aber im Diskutierwettbewerb und die Kanzlerin übersetzt ihm warum sein Vater bei der Jagd danebengeschossen hat (damit er frei sein kann). Also tritt der den Kampf an und verliert, der Planet geht an die Klingonen. Vater Sohn Szene, Familie vereint, alle happy.
So wie es gezeigt und vorbereitet wurde empfinde ich es halt als "schwierig das plausible zu finden".
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln