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[Serie] Starfleet Academy

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suppenhuhn68:

--- Zitat von: Teylen am 23.01.2026 | 13:09 ---Die Eroffnungsreden die mir in Erinnerunggeblieben sind waren:
"Space: the final frontier.

These are the voyages of the starship Enterprise.  Its five-year mission: to explore strange new worlds, to seek out new life and new civilizations, to boldly go where no man has gone before."

Sowie:
"Space: the final frontier.

These are the voyages of the starship Enterprise. Its continuing mission: to explore strange new worlds; to seek out new life and new civilizations; to boldly go where no one has gone before!"

Es waren definitiv keine Serien die auf Kanpf und Krieg aus waren und die jeweiligen Konflikte liefen eher nebenher als das es ein Fokus war. Admirale waren häugig Antagonisten, so sehr das es in Lower Decks aufgegriffen wurde. Nu und die Brücke, gerade bei TNG, war jetzt auch nicht preussisch diszipliniert und hart durchstrukturiert. Selbst Pucards Abneigung gegen Kinder auf der Brücke ist letztlich gefallen.

Imho Serien welche den militaarischen Aspekt aufgefriffen haben, haben den stark kritisiert wie DS9, sind eher allgemein durchgefallen wie ENT oder haben sich auf besseren besonnen wie Disco nachdem WH50k-Gedächtnis Austritt der ersten beiden Staffeln.

Naja und was merkwürdige Gestalten auf der Brücke oder im Team angeht. Ein Security Chef mit Wut- und Identitätsproblemen oder eine Person die im sexy Outfit auf der Brücke sitzt und offebsichtliche Gefühlslagen verkündet sind nun imho nicht so Ausgeburten eines preussischen Militaärethos.
Also bevor jetzt der gelgentliche Besuch vom Trikstergott kommt oder ich über Nelix nachdenken muss

Leute die behaupten das es bei Star Trek so primär um Militär und Krieg geht sind mir ähnlich suspect und können mir gerne vom Laib bleiben wie jetzt Leute wo denken das man bei VtM Runden den Vergewaltigungsaspekt von Vampiren betonen sollte.

Was die Trennung von War College und Academy angeht, im Kern ist es nicht weniger absurd wie die Trennung von Starfleet und Section 31. Respektive bietet es im Kern eine Erklärung dafür wie die Flotte ein richtiges Militär hat wenn man bei allen Schiffen die bis dahin im Vordergrund primär den Forschungsfaktor hat. (Wobeinich ENT rausnehme, weil ich das eher weniger guckte)


Und das ist dann jenseits des Umstands das die typischen Meckerer tapfer essenzielle Aspelte ignorien. Also so "Kleinigkeiten" wie das die Akademie nach über 400 Jahren und einem karaklysmischen Ereignis komplett neu gegründet wurde.
 
Nu oder so sexistischer Rotz wie das leicht dickere Frauen ein Zeichen für den Verfall der Sternenflotte seien. Wo es gerade bei TOS und später auch in anderen Serien dickere Männer (Scotty, O'Brian) gab. Vom Kirk Manöver (also Wampe einziehen) mal abgesehen. Und davon das die vermeintlich fetten Chars den Großteil der Kritiker vermutlich mit Links in Punkto Fitness, Sport und Kanpf in die Tasche stecken können.

Kulturell, das Klischee bzw die Kritik an "zu fetten Amis" gab es bereits in den 90ern, mit dem Höhepunkt von Super Size Me 2004.

Die Ansage das fetten Menschen nichts im US Milär zu suchen haben, egal ob Soldat oder Schreibtischtäter, ist von 2025 (Hegseth)

--- Ende Zitat ---

DANKE!!!  :d

Teylen:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 23.01.2026 | 18:26 ---Die Schiffe der Sternenflotte sind aber keine Reinen Forscher, sie führen zum Teil auch Militärische Operationen aus, und stehen in Punkt der Kampfkraft den Schiffen der Klingonen, Romulanern, Cadassasianern ect. die Primär Kriegsschiffe sind in nichts nach.
Und mit diesen Schiffen wurden auch die entsprechenden Kriege gegen diese Geführt.
--- Ende Zitat ---
Der Umstand das die Forschungsschiffe einen Konflikt mit den entsprechenden Gegnern überleben ist nach meinem Eindruck kein Resultat eines durchdachten Worldbuilding wonach es Soldaten-Forscher sind, sondern mehr dem Umstand geschuldet das andernfalls TOS vorzeitig nach einer Begegnung mit den Klingonen hin wäre und Picard nach frühen Begegnungen mit Romulanern oder Borg. Wobei da auch umgekehrt ein Schuh draus ist und es pimaldaumen bis Lower Decks gebraucht hat bevor die Klingonen mal so ein Forscherschiff bekamen.

Das man dann mit der Defiant, also DS9, einen stärkeren Militär-Aspekt reinbrachte habe ich erwähnt.
Wobei ich es eher als Bestätigung sehe das man den in den Serien davor, und weitestgehend danach, bei den meisten Forscherschiffen nicht hat.

Die Erzählweise, gerade bei alten Trek, ist dennoch eher auf eine mehr zivile als militärischen Vibe.

Was dann in Bezug auf Starfleet Academy dahingehend schwankt das so getan wird als wenn die Captains Chair Behandlung der Untergang der Starfleetkultur ist, im gleichen Zug die Captain aber kritisiert würde das sie so böse die Piraten zerblasen hätte, anstelle die gefangen zu nehmen.


Ein weiterer Aspekt in Bezug auf das War College ist der zeitliche Hintergrund.
Nach meinem Verständnis hat der Burn sämtliche Dilithium betriebenen Dinge gesprengt und erstmal unnutzbar gemacht. Weshalb sich alle Überlebende so in ihre jeweiligen Ecken verkrochen haben. In Bezug auf die Föderation hat, wenn ich DISCO jetzt nicht total falsch in Erinnerung hab, ein sehr militärischer Teil der Föderation überlebt und ein kleinerer normaler. Den man dann wieder zusammen bringen mußte.

Das ist der Grund weshalb die Föderation am Anfang so radikal und brutal ist und ein Kind von seiner Mutter trennt und dann beide in einen Knast steckt. Was der Grund ist weshalb die Captain dann erstmal gekündigt hat. Weil das so komplett gegen ihre moralischen geht. Was sie auch nochmal gegenüber den bärtigen Admiral erklärt.

Dahingehend macht es meines Erachtens Sinn das der militärische Teil weiterhin eine Schule mit Fokus auf Militär hat, und sich die Starfleet damit beschäftigt wieder entsprechend viele Forscher, Wissenschaftler und Captains zusammen zu bekommen. Die halt in erster Linie rumfliegen sollen, Frieden verbreiten, neue Völker entdecken, Dinge lernen und helfen sollen. Die imho definitiv nicht dafür da sind um jetzt irgendwelche Militär-Aktionen gegen die Feinde zu machen wo der Präsident von Betazed erwähnt hat. Es liegt in dem Kontext auch nahe das gerade die MIlitärseite nicht ganz so happy mit der Föderationsseite ist.

Tele:
Picard, Kirk, Janeway, Archer waren sich stets einig, dass sie Forscher sind, Entdecker, Pioniere. Die Figuren und die Serien waren so angelegt und auch nur so funktionieren diese Figuren überhaupt.

Wer Star Trek für Military Fiction hält und das nicht nur als Plots zum Thema Politik oder moralische Dilemmata oder Psychologie sieht, hat aus meiner Sicht zugesehen, aber nicht verstanden. Da war alles von PTBS über Genozid, "Entmenschlichung", Bürgerkrieg, Militarismus, Folter im Krieg... Aber die Figuren selbst haben sich (abgesehen von Worf und da mit Absicht) nicht als Soldaten verstanden.

Aber was wissen die Autoren schon?

Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat ---Der Umstand das die Forschungsschiffe einen Konflikt mit den entsprechenden Gegnern überleben ist nach meinem Eindruck kein Resultat eines durchdachten Worldbuilding wonach es Soldaten-Forscher sind, sondern mehr dem Umstand geschuldet das andernfalls TOS vorzeitig nach einer Begegnung mit den Klingonen hin wäre und Picard nach frühen Begegnungen mit Romulanern oder Borg.
--- Ende Zitat ---
Gemäß des Wordbuilds sind sie genau das. Gerade Picards Enterprise-D war sogar das Flagschiff der Sternen Flotte und (zumindest während TNG) so Ziemlich das Mächtigste Kampfschiff das die Föderation hatte.

https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Constitution_class


--- Zitat ---The Constitution-class was a Federation Starship-class, Class I heavy cruiser that was utilized as premier exploratory Starfleet vessels during the mid-23rd century.

They were designed for long duration exploration and patrol missions with minimal outside support and were best known for their celebrated missions of galactic exploration and diplomacy. These starships were capable of operating on five-year mission cycles, with an operating endurance of eighteen years.
--- Ende Zitat ---

https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Galaxy_class


--- Zitat ---The Galaxy-class was a Starfleet heavy capital ship class first introduced in the mid 2360s. It was one of the largest and most powerful Federation starship classes of its time, with many serving in the Dominion War.
--- Ende Zitat ---

Das sind keine reinen Forschungsschiffe, sie sind Forscher in Friedenszeiten, aber im Kriegsfall waren sie die Hauptkampfschiffe der Föderation. Und es gibt iirc mehrere Epsioden wo sie entlang der Neutralen Zone patrouillieren ö.ä..

Teylen:
Ich habe jetzt auch die dritte Episode gesehen und bin weiterhin erfreut an Starfleet Academy.
Nicht nur, aber ein bisschen schon, weil ich mich jetzt fühle wie ein kleiner Prophet und SFA/DISCO Versteher :headbang:
(Ich wusste davor nur das es n Konflikt gibt und das Jessie Gender die Folge mochte)

Oh und besonders cool fand ich die Sache rund um,...
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)..., die Pflanzen-Aliens die mich sehr stark an Little Shop of Horrors erinnert haben. Also an Audrey IIs Babies.

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