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[Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
Outsider:
Der General und der Weyland-Yutani Direktor verstummen als sie unvermittelt angesprochen werden. Vermutlich hatten sie damit gerechnet, dass sie oben auf der Bühne ein wenig Privatsphäre haben würden. Fragend blicken die beiden sich an als Gaius einspringt. Mit ruhiger Stimme, als würde er aus einem Buch referieren sagt der Synthet:
„Arthur Nicholas Douglas, Captain der Solovetsky Island, eines der vier SEV´s das die Hauptarbeit dieser Expedition leisten werden! Das einzige Geschwisterpaar das zusammen für die Mission ausgewählt wurde. Sein Bruder John Ernest Douglas ist der wissenschaftliche Leiter der Solovetsky Island.“
„Ah, danke Gaius!“ sagt der Direktor und nickt seinem Assistenten zu.
„Schön auch sie wohlbehalten zu sehen!“ fährt er dann an Arthur gewandt fort. Es wird aber klar, dass die Unterbrechung des Gesprächs mit dem General ihm überhaupt nicht passt und er sich erst mal sammeln muss. „Ich hoffe sie hatten eine angenehme Aufwachphase, sie brennen sicherlich wie all die anderen hier im Raum…“ er macht eine ausholende Geste in die Richtung der Leute bei denen er Arthur jetzt bedeutend lieber sehen würde „…drauf zu erfahren was es in den letzten Jahren so neues Gab und wie der aktuelle Status der Mission ist!?“
Der General schüttelt kurz die Hand von Arthur, eine Geste die nicht abgelehnt erden kann. Sein Händedruck ist fest, er blickt Arthur direkt in die Augen.
„Ich bewundere ihren Mut und ihre Willenskraft sich für dies Mission gemeldet zu haben. Möge ihr Entdeckergeist uns von großem Nutzen sein!“
darkeye:
John
John steht hinter seinem Bruder, seine Augen huschen über die vier Gesprächspartner während er versucht, die Gesprächsfetzen vor Arthurs Unterbrechung des Gesprächs zwischen dem General und dem Direktor einzuordnen.
Outsider:
Was John sagen kann, es ging um etwas aus den letzten drei Jahren. Den Jahren die ihr im Kryoschlaf verpasst habt. Vielleicht wird es ja gleich im Briefing erwähnt. Mehr konnte er nicht aufschnappen.
pharyon:
Arthur
"Vielen Dank, Sir." Arthur weist auf seinen Bruder und sich. "Wir freuen uns, dass wir diese Möglichkeit erhalten haben. Wir sind sehr daran interessiert, dass unser Beitrag ein erfolgreicher ist." Nicht zu vergessen, was wir alles entdecken und herausfinden können.
Mit Blick zum Direktor. "Wir wollen Sie auch nicht weiter behelligen. In der Tat freuen wir uns auf die Neuigkeiten und Details. Danke für Ihre freundliche Aufmerksamkeit. Direktor, General." Arthur verneigt sich angemessen , nickt auch Gaius freundlich, aber knapp zu. Dann verlässt er die beiden Höchstgestellten und schaut sich nach den anderen Captains um, die die Schwesternschiffe der Solovetsky Island befehligen würden. Der Anstandsauftritt war kein kompletter Reinfall. Zum Glück. Arthur muss kurz schmunzeln, nimmt dann wieder eine professionelle, freundliche Haltung ein und hält Ausschau nach den anderen Captains. Insbesondere ein bekanntes Geischt sucht er in der Menge.
Outsider:
Gerade als Arthur anfängt zu suchen kommt Bewegung in die Menge und alle nehmen ihre Plätze ein und der We-Yu Direktor verlässt mit Gaius die Bühne um sich zu seinem Stuhl zu begeben. Das Licht wird gedimmt, so dass nur die Bühne hell ausgestrahlt ist auf der am Pult die Gestallt des UPP Generals Ozlinski steht. Stoisch überblickt er die Menge und es wird ruhig. Das Stühlerücken und das Gemurmel hört auf, allein durch seine Anwesenheit und den Blick mit dem er die Reihen abfährt.
Stille.
Dann ertönt die dunkle sonore Stimme des Generals.
„Sehr geehrte Pioniere,
der erste Schritt zur Wiederbesiedelung der Kolonien des äußeren Wirbels ist getan. Über 30 Parsec und mehr als drei Jahre haben wir hinter uns gebracht um hierher zu kommen. In die Zone die durch Solare Auswürfe und Gammaausbrüche abgeschnitten war. Kein Flug war möglich, keine Kommunikation für über 75 Jahre. Ein Menschenleben, mehrere Generationenlang waren die Kolonien hier von allem Abgeschnitten, ihren Verwandten auf den Kernwelten und Kolonien des Grenzraums. Es gab keine Versorgung, keinen Austausch von Material nichts. Und ich muss sehr zu meinem Bedauern…“ der General macht eine kurze Pause „…ich muss sehr zu meinem Bedauern feststellen das auf unsere Ankunft hier keinerlei Aktivität erfolgt ist. Uns haben keine Funksprüche erreicht noch wurden unsere Beantwortet. Wir dürfen also das Beste hoffen, müssen aber das Schlimmste befürchten. Einst beherbergten die Kolonien Millionen von Kolonisten. Arbeiter, Forscher, Menschen mit Hoffnungen, beten wir das diese Leben nicht alle verloschen sind und wir Nachfahren oder vielleicht sogar überlebende der Katastrophe finden werden!“
Ein Aufraunen geht durch den Raum dann fährt der General fort.
„Ich möchte die Gelegenheit nutzen ihnen allen die Führungen der jeweiligen Vertretungen kurz vorzustellen und bitte die Damen und Herren kurz aufzustehen, wenn ich sie Anspreche. Zu allererst haben wir die Führung der United Amerikas Valentina Berezi.
Berezi ist in ihren Fünfzigern, hat leicht welliges Haar und trägt eine Brille. Ihr Gesicht drückt strenge aus, sie hat diesen Posten nicht geschenkt bekommen und vielleicht ist es auch die anhaltende Feindschaft mit der UPP welche sie kalt wirken lässt als der General sie als erste aufruft. Sie nickt kurz und setzt sich dann wieder.
Für das Three Worlds Empire Mitglied der großen Muttermission ist Colonel David Buston.
Der Colonel ist Soldat, wie der General. Kein Zivilist und das ist seinen Bewegungen anzumerken. Das Haar kurz, der Oberlippenbart gestutzt der Blick fokussiert. Er ist ein Mann der es gewohnt ist in der Tradition des Militärs der 3WE aufgewachsen zu sein und das man seinen Befehlen folge leistet. Arthur hat jedoch nur Augen für eine Person die eine Reihe hinter dem Colonel sitzt und zur 3WE Delegation gehört. Mit der hochrangigen Verwaltungsangestelten Lynna Young-Hee hatte Arthur sich vor dem Abflug ein paar Mal getroffen. Sie waren sich bei den Vorstellungsgesprächen aufgefallen und irgendwie war man sich sympathisch. Auch wenn nicht mehr drin war als ein paar gemeinsame Essen oder Spaziergänge wusste Arthur jedoch das Lynna glühende Anhängerin des NAPRO war und lieber heute als morgen einen Austritt aus dem 3WE sehen würde.
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