Medien & Phantastik > Sehen, Lesen, Hören
Beobachtung in Blogs, Rezensionen usw.: Warum geht es nicht ohne Abwertung?
Weltengeist:
Der ganze Thread enthält ja nur zwei Sorten Argumente:
* Argumente, die ich nicht nur früher, sondern auch besser vorgebracht habe.
* Blödsinnige Argumente.Aber etwas anderes war hier ja auch nicht zu erwarten gewesen.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken) ;)
Kurna:
--- Zitat von: Weltengeist am 27.03.2026 | 20:35 ---Der ganze Thread enthält ja nur zwei Sorten Argumente:
* Argumente, die ich nicht nur früher, sondern auch besser vorgebracht habe.
* Blödsinnige Argumente.Aber etwas anderes war hier ja auch nicht zu erwarten gewesen.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken) ;)
--- Ende Zitat ---
Nicht zu vergessen die ganzen Argumente, auf die beides zutrifft, 1. und 2. ;)
gilborn:
--- Zitat von: Mr. Ohnesorge am 27.03.2026 | 14:02 ---Bei vielem stimmeich dir zu, aber das hier sehe ich anders:
Jeder Artikel/ Blogpost/ Rezension ist immer von der Meinung bzw. Agenda der Verfasserin gefärbt. Das war schon immer so, denn wie soll das auch anders möglich sein?
--- Ende Zitat ---
Haltungsjournalismus gab es früher nicht - und der bemüht sich nicht mal um Neutralität sondern sieht einen "Bildungsauftrag" den er erfüllen muss.
Das ist schon ein gewaltiger Unterschied zu -in meinen Augen- guten, Journalismus der sagt:
"Mache dich nie mit einer Sache gemein, auch nicht mit einer Guten."
Da ist ein ganz anderer Anspruch dahinter.
Mr. Ohnesorge:
Wann ist „früher“? Denn BILD hat schon immer eine klare Haltung gehabt, um mal ein prominentes Nachkriegsbeispiel zu nennen.
Oder anders gefragt: welche Medien waren früher neutral?
Engor:
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dem Ausgangsposting zustimmen kann. Ich habe das jetzt nicht so verstanden, dass es gegen einen Verriss oder Negativkritik gerichtet ist, sondern gegen abwertende Vergleiche von Produkten gegeneinander oder im Abgleich von Spielstilen.
Die Beobachtung teile ich so eher nicht, dass Rezensionen zwangsläufig zu Vergleichen greifen. Es kommt natürlich vor, aber da würde ich dann differenzieren. Manchmal macht es Sinn, um Vorstellungen zu erzeugen, gerade wenn man das zu Bewertende mit etwas - positiv wie negativ - vergleicht, was die Leute kennen. Etwas anderes ist, wenn das eine reine Agenda ist, also wenn Vergleiche bewusst herangezogen werden, um etwas schlechzureden. Das ist meiner Erfahrung nach aber oft recht durchschaubar und dann eben nicht ernstzunehmen.
Ansonsten natürlich noch zum Thema Subjektivität: Es macht aus meiner Sicht keinen Unterschied, ob das jetzt Rezension oder etwas anderes drübersteht. Wenn man etwas bewertet, wird man immer zu subjektiven Kategorien greifen. Wichtig ist es, eben die Maßstäbe deutlich zu machen, damit dann jeder vergleichen kann, der das liest oder sieht, ob man selbst auch ähnliche Maßstäbe anlegen würde oder völlig andere.
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