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Sind meine Regeln zu kompliziert oder umständlich?

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Maarzan:

--- Zitat von: Gianni | Quest Office am 31.03.2026 | 16:02 ---Ja, simmt, die Wahrscheinlichkeit das man mindestens einen Erfolg hat, ist sehr hoch aber auch gewollt. Es soll etwas passieren. "nicht gelungen - es passiert nichts" würgt meiner Erfahrung nach die Narrative eher ab.

Es gibt ja einige Effekte mehr, die der Angegriffene wählen kann. Man kann seinem Gegenüber z.b. auch Wunden zufügen, seine Ausrüstung etc. schädigen oder den skill steigern über den man angegriffen wurde.

Du hast recht, irgendwie habe ich den Verstärker vollständigkeitshalber erwähnt. Er hat auf die Mechanismen aber keine Auswirkung.

--- Ende Zitat ---

Wenn ich mein Gegenüber als Angreifer umlegen will, wie viel kostet mich das an Erfolgen? oder ist das auch automatisch Selbstmord, weil mir das Opfer sofort dieselben Schäden reindrücken kann?

Gianni | Quest Office:
Gute Frage.
Für wie viel Erfolge man Effekte kaufen kann, hängt von der Probe des Angreifers ab. Da kann der Verteidiger also nicht mitreden.

Es gibt zwei Tabellen aus denen man sich die Effekte auswählt. Eine für den Angreifer und eine für den Verteidiger.
Schaden verursachen als Verteidiger kostet mehr Erfolge als der Angreifer zahlen muss. Man kann den Angreifer als Verteidiger also nicht gleichzeitig oder vorher aus dem Spiel nehmen.

Galatea:
Mir scheint hier eine Deckelung und/oder ein Eskalationsmechanismus sinnvoll.
Man möchte ja nicht, dass jedes Mal schon während der ersten Aktion die Atombombe ausgepackt wird.

Zouan81:
Puh.

Ich tue mich tatsächlich schwer, da durchzusteigen.

Erfolge in Effekte umzuwandeln klingt erstmal nach Ner guten Idee. Die Schwierigkeit liegt manchmal darin, das in einen nachvollziehbaren Spielmechanismus zu packen.

Narrative Systeme sind definitiv gut, wenn man durch kreatives Vorgehen sich extra-Würfel oder extra-Erfolge verdienen kann. Vielleicht hast Du das ja auch schon so umgesetzt.

Natürlich empfiehlt sich immer auch ein Alpha-Test bevor es an den Spieltisch geht. Warum also kein Soloabenteuer? Da kannst Du schon verschiedene Mechanismen austesten.

Wichtig ist, die Regeln gut zu strukturieren und entsprechende Beispiele beizufügen.
Je plausibler das Verhältnis zwischen Regel und Realismus, desto leichter ist sie zu verstehen.

Feedbacks einholen ist ganz wichtig. Denn je schneller eine Regel aufgefasst und angewendet werden kann, desto besser ist die Regel.

Finde Deinen narrativen Ansatz aber schon ganz gut.
Bin gespannt, wie Du es noch näher ausarbeitest.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es manchmal ein oder einige Jahre in Anspruch nehmen kann, bis man ein Konzept gefunden hat, das tatsächlich gut funktioniert.
Habe an meinem System schon viel hin- und hergefeilt, bis ich endlich soweit war, die Regeln niederzuschreiben.

Also, nur Geduld. Es wird.  :d


Maarzan:
Wenn B ein Gedankenschild hat oder die KI-technik der MentalenFestung etc, würden dann Würfel von As Angriffswurf abgezogen?

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