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Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
unicum:
Wie ich oben schrieb habe ich auch was Solo Abenteuer betrifft gute erfahrungen gemacht, eben bis zu dem Punkt an dem die KI sich nicht mehr an wirklich signifikante Dinge erinnern kann, in dem Moment bricht bei mir dann die immersion völlig zusammen.
Bildpunkt:
--- Zitat von: Megavolt am 9.04.2026 | 12:57 ---Nur ganz schlaglichthaft: Ich könnte mir vorstellen, dass man die Vorzüge der privaten Variation von Texten deutlich mehr nutzt.
Wenn ich die neue SaWo Edition erwerbe und es nervt mich, dass sich diese "schlage bei jedem Monster sieben Sonderfertigkeiten nach"-Praxis ausgeweitet hat, dann würde ich der KI sagen: Schreibe mir doch bitte mal das Monsterhandbuch um, so dass ich nie mehr blättern muss.
Und dann würde ich das bei mir am Spieltisch eben genau so einsetzen.
Das könnte man jetzt in 100 Richtungen weiterdenken, hier sehe ich erhebliche Möglichkeiten.
--- Ende Zitat ---
Spieler:innen benutzen inzw zw Sessions die KI um sich inspirieren zu lassen wie sie aus kniffligen Situationen rauskommen ;D
Auch weil es bei uns eher tödlich ist
Eismann:
Die Spieler könnten natürlich auch die Kommunikation mit dem SL über ChatGPT laufen lassen.
sma:
--- Zitat von: Megavolt am 9.04.2026 | 16:09 ---Vielleicht stelle ich mich aber auch nur blöd an, oder aber der militärisch-industriell-medial-geheimdienstliche Komplex hält die guten KIs irgendwie unter Beschlag und ich bekomme nur die Dummerchen-Versionen in die Hand.
--- Ende Zitat ---
Jepp, genau das ist es :)
Ich habe tatsächlich gegensätzliche Erfahrungen. Beispiel.
Gorilla:
--- Zitat von: sma am 9.04.2026 | 15:50 ---(...) Schlechter wird's nicht mehr. Eher besser – wenn man es sich leisten kann. (...)
--- Ende Zitat ---
Es wird sehr wahrscheinlich nur noch schlechter, wenn man die jüngsten Untersuchungen zum Model Collapse und zu Degenerative AI anschaut (vgl. Link 1, Link 2, Link 3, Link 4 solche Artikel - vor allem Fachartikel - die die Thesen bestätigen kommen aktuell fast wöchentlich)
Hardware ist dabei kein Faktor, sondern es geht um die inhärente Systemlogik, nach der die aktuellen LLM aufgebaut sind und die dazu führen, dass sich Fehler kaskadierend aufschaukeln.
Die einzige mögliche Lösung in den jetzigen Modellen, die bisher bekannt sind (laut den Veröffentlichungen, die ich kenne) wäre, die Daten zu kuratieren, aber das ist aufgrund der großen Datenmengen schlicht unmöglich.
Also ja, die KIs werden immer mehr Ergebnisse produzieren können. Aber diese Ergebnisse werden immer schlechter, weil das Grundmodel der aktuellen KI-Modelle halt irgendwie schon von Anfang an der Enshittification-Logik der Tech-Konzerne folgt (etwas überspitzt formuliert - es gibt halt dazu auch noch diverse grundsätzliche Probleme mit dem zugrundeliegenden statistischen Modell (vgl. Wiki).
Die jüngsten Forschungsergebnisse dazu lassen wenig Raum für Optimismus, dass wir außer Unmengen an Slop viel von KI haben werden.
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