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Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI

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unicum:
Die Botschaft hör ich schon, allein mir fehlt der Glaube.

sma:

--- Zitat von: unicum am 14.07.2026 | 16:12 ---https://de.wikipedia.org/wiki/ELIZA ??? Die Idee dahinter ist sogar noch älter.

--- Ende Zitat ---
Eliza ist kein LLM sondern ein Pattern-Matcher mit Substitution (hier ist eine lesbare Version des Programms mit ein paar Erklärungen) und zählt IMHO nicht.

Was wir jetzt als KI oder LLMs kennen, ist das Ergebnis des Generative Pre-trained Transformer-Algorithmus, 2018 bei OpenAI erfunden (dafür haben die sich gegründet), auf der Basis der 2017 von Google veröffentlichten Forschungsarbeit "Attention Is All You Need".

So unwahrscheinlich alt ist das noch nicht.

Die Idee der neuronalen Netze geht auf eine Arbeit von 1943 zurück und 1956 trafen sich einige Wissenschaftler (u.a. McCarthy und Minsky) in Dartmouth (wo 8 Jahre später BASIC erfunden wurde) zur weltweit ersten Konferenz zum Thema AI, aber vor 2017 hat niemand kommen sehen, dass neuronale Netze ein emergentes Verhalten haben, wenn man sie über alle Maßen skaliert. Im ersten KI-Winter von 1969 kam die Ernüchterung, dass Perzeptronen doch nicht so funktionierten wie man sich erhoffte, weil die damaligen Rechner nicht leistungsfähig genug waren. Seymour Papert konzentriere sich daher lieber darauf, Kindern das Programmieren beizubringen und erfand LOGO. Der zweite KI-Winter brach 1987 aus, als klar wurde, dass LISP-Maschinen gescheitert und Expertensysteme mit ihren Vorwärts- und Rückwärtsinferenzern (also Regelbasierte-KI) nicht skalierte, weil es nahezu unmöglich war, alles Wissen in Regeln zu gießen. Und so starb nicht nur LISP sondern auch PROLOG. Der KI-Winter Begriff verdanken wir übrigens Gabriel, der durch sein Essay Worse is Better bekannt wurde, in dem er das Scheitern seiner Firma Symbolics (die mit den LISP-Maschinen) verarbeitet hat. Jedenfalls war danach das Thema KI lange Zeit tot.

Raven Nash:

--- Zitat von: Rackhir am 14.07.2026 | 16:31 ---Ich möchte zum Thema Labelling etwas zu bedenken geben: Die EU-Kommission hat eine Leitlinie veröffentlicht, wie KI-Systeme und ihr Output den Transparenzverpflichtungen der KI-Verordnung nachkommen sollen.
https://www.golem.de/news/ai-act-eu-kommission-veroeffentlicht-verhaltenskodex-fuer-ki-inhalte-2606-209690.html

--- Ende Zitat ---

Tjo, nur ist das mal wieder von einer Seite her angegangen, die am Ende auch nicht taugt:


--- Zitat ---Audio, Bilder, Videos und Texte sollen maschinenlesbar markiert werden, damit sie später als künstlich erzeugt oder verändert erkannt werden können.
--- Ende Zitat ---
Wird man zum einen entfernen können, zum anderen wird eine Überprüfung von dieser Seite her extrem mühsam.
Und warum sollten sich Betreiber außerhalb der EU an solche Richtlinien halten?

Rackhir:

--- Zitat von: Raven Nash am 14.07.2026 | 17:15 ---Tjo, nur ist das mal wieder von einer Seite her angegangen, die am Ende auch nicht taugt:
Wird man zum einen entfernen können, zum anderen wird eine Überprüfung von dieser Seite her extrem mühsam.
Und warum sollten sich Betreiber außerhalb der EU an solche Richtlinien halten?

--- Ende Zitat ---
Das tun sie durchaus, siehe z.B. https://openai.com/de-DE/index/advancing-content-provenance/ oder https://blog.google/innovation-and-ai/products/identifying-ai-generated-media-online/.

sma:
Falls sich noch wer an die Aufregung wegen DRM vor 20+ Jahren erinnern kann: Das hier wird extremer und technologisch anspruchsvoller.

Jeder, der irgendwo in der Kette zwischen Bilderstellung und Bildanzeige beteiligt ist, muss mitspielen und es ehrlich meinen. Das geht nur mit Verträgen und großen Unternehmen, die was zu verlieren haben und je nachdem, ob man "human made" oder "AI made" labelt, wird der Mensch von der Straße fälschlich beim Fehlen des Labels das Gegenteil vermuten.

Es wird kaum möglich sein, den Menschen klar zu machen, dass die ihnen zugeordneten Cryto-Keys extrem wertvoll sind, weil z.B. dadurch, dass sich ein Journalist mit seiner Kamera als Mensch hat registrieren lassen, jeder in "seinem Namen" Fotos machen kann, wenn er an den Schlüssel kommt. Oder anders herum, wenn ich einen Schlüssel habe, mit dem ich Bilder als AI labeln kann, kann ich dadurch diesen die Legitimität absprechen.

Und wir trauen doch alle den ganzen chinesischen Herstellern von Kameras und anderen Geräten, dass deren Crypto-Chips nur das machen, was auch die Spezifikation vorschreibt, oder? Und ihr könnt in dieser Frage gerne chinesisch mit us-amerikanisch tauschen.

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