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[Zeitalter der Helden] Fantasy Rollenspiel mit buntem Würfelsystem

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Wahweijin:

--- Zitat von: WulfBorzagh am  7.05.2026 | 00:02 ---Ich will dir das mitnichten irgendwie madig reden oder so, aber wenn mein Hype losgeht mit: "Wir brauchen tolle bunte Würfel zum spielen" weitergeht mit "eigentlich brauchen wir die nicht" setzt eine gewisse Ernüchterung ein.
Abgesehen davon ist der Grundgedanke spitze und bietet viel taktisches Potential um als Sieger einer Probe hervor zu gehen.

--- Ende Zitat ---

Das ist tatsächlich ein fairer Einwand! Danke schon einmal dafür, und für Dein Interesse am System :)

Meiner Meinung nach macht es definitiv mehr Spaß, tatsächlich mit den korrekten, verschiedenfarbigen Würfeln zu spielen. Das macht die Würfelfarben einfach greifbarer.

Gleichzeitig wollte ich aber vermeiden, dass das System nur mit irgendwelchen speziellen Custom Dice funktioniert. Im Kern geht es darum, wofür ein Würfel steht. Wenn also gerade kein lilafarbener W6 verfügbar ist, kann notfalls natürlich auch ein andersfarbiger Würfel verwendet werden, der in diesem Moment einfach als „lila Würfel“ gilt.

In unseren Testrunden hat es sich eingebürgert, dass die Würfel einfach in der Tischmitte liegen und sich jeder die Würfel nimmt, die er gerade braucht.
Das funktioniert zumindest bei uns sehr gut.

Aber klar: Wer wirklich für jede Farbe eigene Würfelsets haben möchte und nichts teilen will, für den kann das natürlich zusätzliche Kosten bedeuten.

Dafür wird das Grundregelwerk am Ende zumindest kostenlos verfügbar sein  ;D

WulfBorzagh:

--- Zitat ---Dafür wird das Grundregelwerk am Ende zumindest kostenlos verfügbar sein
--- Ende Zitat ---

 :d :d


Bin dann mal gespannt.


Wulfi nicht Farbenblind

gilborn:
Mir gefällt es gut!

Es ist auf jeden Fall etwas originelles, allgemein bin ich der Meinung dass auf diesem Gebiet viel Potential für Rollenspiele brach liegt: Was farbige Würfel, (aber auch einen interaktiven Charakterbogen angeht) könnte man sich viel von Brettspielen abschauen - obwohl ich dann wieder die Gegenargumentation verstehe die das puristische am Rollenspiel schätzt.
Wie dem auch sei, so wie du es beschreibst scheint es recht Eingängig zu sein, mit plastischen Deutungsmöglichkeiten.
Die Bezeichnungen im Regelwerk finde ich schön griffig (z.B. "die Würfel sind eifersüchtig").

Im Spiel wäre für mich interessant, ob man stets nur überlegt, ob ich irgendwie noch Würfel herbeierzählt bekomme - was dann schlimmstenfalls zu Diskussionen mit dem SL führt und wegen Konstruiertheit wenig immersiv ist - oder ob es sich organisch ergibt.
Wie sind hier deine Erfahrungswerte?

Und dann noch aus Interesse:
Wie wird der W2 abgebildet?
Wenn er aus einem anderen Würfel gebildet wird, zerstört es in meiner Vorstellung etwas die schöne klare Haptik eines gemischten Pools, weil ich bei einem Wurf immer im Hinterkopf haben muss, dass dieser eine blaue W4 eigentlich nur ein W2 ist.

Wahweijin:

--- Zitat von: gilborn am  7.05.2026 | 15:57 ---Im Spiel wäre für mich interessant, ob man stets nur überlegt, ob ich irgendwie noch Würfel herbeierzählt bekomme - was dann schlimmstenfalls zu Diskussionen mit dem SL führt und wegen Konstruiertheit wenig immersiv ist - oder ob es sich organisch ergibt.
Wie sind hier deine Erfahrungswerte?

Und dann noch aus Interesse:
Wie wird der W2 abgebildet?
Wenn er aus einem anderen Würfel gebildet wird, zerstört es in meiner Vorstellung etwas die schöne klare Haptik eines gemischten Pools, weil ich bei einem Wurf immer im Hinterkopf haben muss, dass dieser eine blaue W4 eigentlich nur ein W2 ist.

--- Ende Zitat ---

Erstmal vielen Dank für Dein Feedback und dass Du Dir das PDF angeschaut hast!  ;D

Die Sorge mit dem „Würfel herbeierzählen“ verstehe ich, sehe ich im Moment aber eher nicht:
Für gewöhnlich würde der SL einfach eine Probe samt jeweiliger Würfelfarben ansagen. Eine typische Fertigkeitsprobe auf das Attribut Geist würde beispielsweise aus einem weißen Würfel (Standard-Würfel) und einem blauen Würfel (Attribut Geist) bestehen. Zusätzliche Würfelfarben kommen dann nur durch konkrete Fähigkeiten, Effekte oder besondere Umstände hinzu. Trifft das nicht zu, können Spieler nicht einfach weitere Würfel(farben) nach Wunsch aufnehmen.

Bisher hatten wir damit in unseren Testrunden tatsächlich noch keine Probleme (was natürlich nicht heißt, dass andere Spielgruppen das nicht anders empfinden könnten). Ich bin schon sehr auf die Rückmeldungen anderer Spielgruppen gespannt, sobald das System öffentlich ist  :)
Mir ist durchaus bewusst, dass da sicherlich noch vieles optimiert werden muss.

Und zum W2:
Aktuell bilden wir ihn tatsächlich über einen W6 ab. Ich habe mir dafür blanko Würfel in verschiedenen Farben bestellt und diese mit Permanentmarker beschriftet (jeweils mit 3x der Augenzahl 1 und 3x der Augenzahl 2).

Ich finde diese Lösung selbst noch etwas unelegant. Leider habe ich bislang aber weder eine wirklich gute Alternative noch einen Hersteller für farbige W2-Würfel gefunden. Den W2 selbst würde ich dennoch nur ungern aus dem System streichen, weil er sich mechanisch gut macht.

Wahweijin:
Ich habe inzwischen eine vorläufig finale Version des Charakterbogens für Zeitalter der Helden fertiggestellt. Ich will ihn gerne in dieses Thema packen, da er den Einfluss der farbigen Würfel auf die Grundmechanik meiner Meinung nach ganz gut wiedergibt:




Das Charakterbuilding basiert auf einem 3-Attribute-System:
Körper (rot), Geist (blau), Seele (orange)

Besonders gespannt bin ich darauf, ob die Aufteilung der Kompetenzen und Fertigkeiten (unten links auf dem Bogen) intuitiv wirkt oder ob manche Bereiche noch erklärungsbedürftig sind.

Es gibt 10 grundsätzliche Kompetenzen, die jeweils in Kombination mit einem der 3 Attribute zu eigenen Fertigkeiten werden. Ich zeige das mal am Beispiel von Diplomatie:

Diplomatie(KÖ) steht für körperliche Präsenz und Einschüchterung
Diplomatie(GE) steht für Verhandlungen
Diplomatie(SE) für Überzeugen / Überreden

Anmerkung:
Dieses System sollte nicht zu mechanisch / technisch betrachtet werden. Fertigkeiten sind Kompetenzen, die aus der "Linse" eines Attributs betrachtet werden und weniger starre Einzel-Skills.

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