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[Jenseits der Kreise] Ein Fantasy-Rollenspiel auf 500 Seiten (frei zum Download)

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MatthiasLöwenstein:
Hallo zusammen,
hoffe es geht euch gut!

Ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen: ich heiße Matthias, bin freiberuflicher Grafikdesigner in der Musikbranche (habe Artworks u. a. für Bands wie A-ha, Caliban, Electric Callboy oder Schwarzer Engel gestaltet – schaut für mehr gern auf https://www.seasonzero.de vorbei). Rollenspielerisch sozialisiert bin ich in den 90ern mit DSA und viiieeel keltischer und nordischer Mythologie. Zur Schulzeit habe ich unter dem Namen „Alerionh" den Ultima-Online-Freeshard Siebenwind gegründet — den es bis heute gibt. Mythologie und Weltenbau liegt mir irgendwie im Blut :D

Vor zwei Jahren kam die Idee zu dem Projekt, das ich euch heute vorstellen möchte: Jenseits der Kreise.

Ich wollte immer ein Buch schreiben, und die Geschichte dafür begleitet mich seit meiner Jugend. Was ich aber nie war: Schriftsteller. Was ich aber kann: gestalten. Also wurde es kein Roman, sondern ein Pen-and-Paper-Rollenspielbuch — Weltgefüge, ein kleines Regelwerk und die Geschichte als große Kampagne: Und das Licht längst vergangener Tage.

Entstanden sind gut 500 bebilderte* Seiten, gedacht für eine erfahrene Spielleitung, die ein bis vier Spielende durch und in die Anderswelt führt — eine Welt inspiriert von keltischer Mythologie, Tolkien und allem, was ich mein Leben lang als Inspiration gesammelt habe. Dazu gestaltet habe ich Charakterbögen, NSC-Karten, Ortsbilder und Musikstücke. Im Grunde alles, was eine erfahrene Spielleitung nutzen kann, um ein immersives Erlebnis für die Runde am Tisch zu schaffen.

*Zur Transparenz, weil mir das wichtig ist: Die Bilder und Musik habe ich mit Hilfe von KI umgesetzt und in penibler Handarbeit nachbearbeitet — als Ein-Personen-Projekt ohne Budget war das für mich der Weg, der Welt trotzdem ein Gesicht zu geben. Mir ist bewusst, dass das unterschiedlich bewertet wird; ich beantworte dazu gern jede Frage.

Weil ein Buch wie dieses seinen Platz nur in einer kleinen Nische findet und es für mich ein Herzensprojekt ist, gibt es das Buch frei zum Download als PDF auf
WWW.JENSEITSDERKREISE.DE

Kein Shop, kein Crowdfunding, einfach ein Geschenk an alle, die Lust auf diese Art von Welt haben.
Über Rückmeldungen, Meinungen und wohlwollende Kritik würde ich mich sehr freuen!

Gute Reise allen, die sich auf den Weg Jenseits der Kreise machen :)
Matthias

APPENDIX: (aktualisiert am 16.06.2026)
· Auf http://www.beyondthecircles.de findet ihr den (Metal-)Soundtrack zum Buch. Viel Spass beim Reinhören!
· Hier https://www.jenseitsderkreise.de/jenseitsderkreise-buch-kampagneneinführung.pdf finden Spielleiterinnen und Spielleiter eine Einleitung in die Kampagne.
· Zum Buch gibt es weiteres Zusatzmaterial unter https://downloads.jenseitsderkreise.de (u.a. Charakterbögen, NPC-Karten, Musik).

PS: Anbei im Anhang (s.u.) ein paar Bilder für den ersten Eindruck.

Schleicher:
Hey Matthias,

nur  erster optischer Eindruck. Inhalt lese ich noch genauer.

Erstmal: Sieht wirklich stark aus. Viele Seiten für sich genommen richtig schön. Gestaltung kannst du.

Mein Hauptproblem: sehr viele Bilder. Für mich zu viele.

Teilweise eher wie schönes Moodboard: Atmosphäre passt, Weltgefühl passt, aber der konkrete Mehrwert/ Zusammenhang zum Text nur locker.

Als PDF scrolle ich zu viel. Im Druck blättern. Ausdrucken: nope!

Beispiel: gerüstete, grimmige Zwerge. Gefunden auf PDF-Seite 14, 16, 52, 65, 70, 123, 207, 248. Alle sehr ähnliches Motiv: Zwerg steht imposant da ohne Handlung / Szene in Pose.
Notwendig? Evtl. Einer für einen NSC, einer für Stimmung, fertig.

Ähnlich bei den Bildstilen: öfter Zeichnung/Kohleoptik und daneben selbes Motiv in "Foto". Für eins entscheiden reicht.

Ich würde vermutlich radikal kürzen: weniger kleinere Bilder, klarerer Stil, mehr Handlung statt „Figur steht imposant vor Kamera“.

Mein Eindruck:  Hälfte der Bilder => als Spielwerkzeug stärker.  Nebenbei fallen dann auch typische KI-Artefakte weniger auf. Ich hatte z. B. irgendwo eine Stadtzeichnung, bei der ein Hintergrunddetail erst wie Leiter, dann fast wie Turm wirkte.

Und persönlich: Siebenwind kenne ich von früher. Habe dort viel Zeit verbracht und irgendwann sogar mal an den Myten peinlich herumgebastelt. Gute Erinnerungen.

Zed:
Ich schließe mich Schleichers optischem Ersteindruck vollumfänglich an.

Vielleicht komme ich in meinem Schwedenurlaub dazu, in den Regeltext zu schauen.

Wahweijin:
Auch ich kann mich Schleichers Meinung nur anschließen.

Ich finde das Regelwerk sieht großartig aus (Gold-Verläufe sind ohnehin unterbewertet  ~;D)

ABER von den One-Page-Illustration würde ich mir auch weniger wünschen. In der verwendeten Anzahl wirken sie mir zu inflationär.

Das Regelwerk selbst scheint mit einem W20 Unterwürflungssystem recht schlicht, was ich durchaus mag.
Ich werde es mir bei Gelegenheit noch näher anschauen, aber als Frage vorab:
Ist das Würfelsystem auf "schnell und schlicht" ausgelegt, so dass die Erzählung im Fokus steht? Oder gibt es eine taktische Tiefe, die ich gerade übersehe?

MatthiasLöwenstein:
Guten Abend zusammen,

wow, ich freu mich, dass ihr so schnell auf meinen Post geantwortet habt! Bisher kennt das Buch im Grunde nur eine handvoll Menschen und es ist spannend, von Außen Feedback zu bekommen. Dass ihr speziell die Gestaltung lobt, freut mich wirklich sehr! War mir ein Anliegen, ein sehr elegantes und erwachsenes Design umzusetzen und damit bewusst nicht in die klassische "Fantasy-D&D-Optik" zu gehen.

Zu eurem Input hinsichtlich der Fotos: kann ich nachvollziehen – ist besonders als PDF am Bildschirm auch was anderes als wenn man das Buch gedruckt in der Hand hält. Ich hatte einfach sehr viel Freude daran, die Welt zu bebildern... ist wohl berufsbedingt :D

@Wahweijin: zu deiner Frage – das Regelwerk ist tatsächlich bewusst reduziert und übersichtlich gehalten. Das Herzstück des Buches ist eigentlich die Kampagne "Und das Licht längst vergangener Tage". Alles andere ist im Grunde geschaffen, damit die Spielleitung hier ein immersives, multimediales Abenteuer leiten kann. Daher ist das Buch auch eigentlich nichts für Spielende – aus eigener Erfahrung bei einem Testlauf kann ich sagen, dass es am Besten funktioniert, wenn die Spielenden eigentlich nichts wissen und das Abenteuer zwischen der irdischen Menschenwelt und der Anderswelt unerwartet geschieht. Aber ich bin an sich auch mehr der Lore-/Mythologie-Bauer. Regelwerke gibt es genug und am Ende könnte man jedes auch verwenden, um "Jenseits der Kreise" zu spielen; oder sogar keins und alles verbal spielen. Ich finde Regeln sollten das Rollenspiel unterstützen, und Rollenspiel sollte aber nicht davon abhängig sein. Beantwortet dir das deine Frage?

@Schleicher: richtig verrückt, dass du als erstes geantwortet hast und dann auch noch auf Siebenwind gespielt hast! Ist bei mir schon ewig her... ich war noch Teenager als wir den Server gegründet haben und mit dem Studium hab ich das Projekt verlassen. Wann warst du aktiv?

@Zed: würde mich freuen, wenn das Buch dir den Schwedenurlaub versüsst! Gute Reise und schöne Zeit schonmal :)

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