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Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...

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Eismann:
Im zweiten Weltkrieg war es aber auch nicht möglich einen Bomber zehn Meter über einem Schlachtschiff anzuhalten, um dann alle Bomben auf einmal zielgenau darauf abzuladen. Der ganze Vergleich hinkt ziemlich.
Wobei das zweite Superschlachtschiff ja auch mit den Bordgeschützen in ballistischen Kurven feuert. In der Schwerelosigkeit.

Am Ende geht es doch bloß um die Ästhetik und den recht banalen Plot, und nicht ob das irgendwann irgendwo Sinn gemacht hätte.

Runenstahl:
Die "Rule of Cool" war bei Star Wars schon immer die treibende Kraft. Herrje, "Walker" also wirklich als laufende Panzer, sind realistisch betrachtet auch eine ziemlich dumme Idee... aber die sehen halt echt cool aus. Ich mag das auch. Ich wundere mich nur warum in der Disney Ära plötzlich auf "Realismus" gepocht wird ?

Wohlgemerkt nicht von Leuten die das erste Mal einen Star Wars Film sehen (da kann ich vielleicht verstehen wieso man sich wundert) sondern von Leuten die von sich selbst behaupten das sie Fans der Origninalfilme sind.

Waffen die aus Licht bestehen aber nach 90cm Länge einfach aufhören und dabei so solide sind das sie sich gegenseitig parieren können ? Kein Problem.
Da brennt was außen am Raumschiff (The Acolyte) ?!? Holt die Inquisition, Disney macht Star Wars Kaputt weil sie Physik ignorieren !

manbehind:

--- Zitat von: Runenstahl am  4.07.2026 | 15:24 ---Holt die Inquisition, Disney macht Star Wars Kaputt weil sie Physik ignorieren!
--- Ende Zitat ---

Ich denke, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. Star Wars ist und war nie Sci-Fi und der Versuch von Rian Johnson, mehr "physikalische Realität" ins Franchise zu bringen, ist imo genau daran gescheitert.

nobody@home:
Nebenbei: die Alliierten haben sehr wohl auch mit Bomben aus großer Höhe erfolgreich Kriegsschiffe angegriffen und versenkt oder zumindest zeitweise oder dauerhaft außer Gefecht gesetzt. (Unter anderem die deutsche Kriegsmarine, die ja eh nie besonders viele große Überwasserschiffe hat zusammenkratzen können, könnte davon ein Lied singen -- nicht wahr, Tirpitz und Gneisenau?) Schön, die lagen dabei normalerweise vor Anker im Hafen...aber wenn man sich anschaut, wie schnell oder vielleicht doch eher langsam diverse SW-Dickschiffe auf der Leinwand "manövrieren", dann ist der Unterschied plötzlich gar nicht mehr so groß. ;)

Galatea:

--- Zitat von: manbehind am  4.07.2026 | 16:04 ---Ich denke, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. Star Wars ist und war nie Sci-Fi und der Versuch von Rian Johnson, mehr "physikalische Realität" ins Franchise zu bringen, ist imo genau daran gescheitert.
--- Ende Zitat ---
Das Problem besteht an beiden Enden.

Einerseits macht das Konzept im Kontext des Settings grundlegend keinen Sinn (bremsen und die Minen nach vorne auswerfen wäre einfacher und sinnvoller), anderseits gibt es bereits Mittel und Strategien, wie man mit großen Kriegsschiffen umgeht (die Rebellion hat zu diesem Zeitpunkt Jahrzehnte an Erfahrung darin imperiale Schiffe zu zerstören).

Es ist egal wie rum man es dreht, es ist in beiden Fällen Quark - 1. es macht innerhalb der vom Setting gesetzten physikalischen Konditionen keinen Sinn, 2. es macht im Sinne der settingsinternen Konsistenz keinen Sinn.
Anderseits sind Präzedenz und Konsistenz eh über komplett über Bord geflogen, die waren ja auch beim Hyperraumsprungmanöver vollkommen egal, das in der Hinsicht eine noch viel größere radioaktive Büchse voll mutierter Riesenwürmer ist.

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