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Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...

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Prisma:
Erst wenn man die Märchenprämisse weglässt, geht bei Episode IV, V und VI die Glaubwürdigkeit flöten. Ich betrachte das von dieser Perspektive:

Dann gilt wie hier schon im Thread gesagt:
- Luke, der als untrainierter Held mit Vorkenntnissen den Todesstern zerstört.
- Ein Imperium das zwar alle Macht hat, aber so komplett unfähig ist, dass es diese nie erlangen, geschweige denn halten, könnte. Und zwar von den ranghöchsten Admirälen bis hin zum einfachen Soldaten.
- TIE-Fighter die zum wecksnacken sind, obwohl deren Piloten best of the best sein sollen.
- Unfähige Sturmtruppen, die Elite-Shocktruppen des Imperiums, deren Rüstung aus Zeitungspapier besteht und die im Rythmus von 2W6 die Runde von einem Weltraumbauer, einem Weltraumtrucker und deren Kumpels umgelegt werden. Und wenn die Teddybären wütend werden, reißen sie diesen Elite-Soldaten den Arsch auf. Egal wie groß die Übermacht ist und welches Kriegsgerät die auffahren.
- Eine hochgesicherte imperiale Kampfstation, die ohne große Mühe von eben dem Weltraumtrucker and Friends infiltriert und sabotiert werden kann.
- usw.

Das lässt doch nur einen Schluss zu: Star Wars ist Rebellenpropaganda. Eine große Erzählung mit einem Niemand im Zentrum, der mithilft ein Sternenreich zu stürzen.



KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Man kann ja mal versuchen, das Ganze rollenspieltechnisch so aufzuziehen: ALLE Filme sind keine Eins-zu-Eins-Dokumentationen, sondern was der Galactic History Channel 300 Jahre nach den echten Geschehnissen publikumsgerecht aufbereitet als Histotainment ausstrahlt. Also ungefähr so das, was auf Netflix unter dem Namen "Barbaren" die Geschichte um Varus und Arminius wiedergeben soll.
Die Eckdaten stimmen, aber alles war sehr viel komplexer, als GHC das seinem Publikum zumuten wollte, dafür aber mehr Explosionen, Romanzen, Cliffhanger und Funny Aliens eingebaut hat!  ^-^

Übrigens halte ich es in meinem Kopfkanon inzwischen mit den Sequels und den Prequels teilweise tatsächlich so - Jar Jar Binks war in Realität ein viel gestzterer und ernsthafterer Charakter, als was einem die Drehbuchschreiber dann als Comic Relief andrehen wollten, und Anakin ging eher in Richtung Christian Bale in Batman begins.  ;D

nobody@home:

--- Zitat von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am  7.07.2026 | 13:06 ---Man kann ja mal versuchen, das Ganze rollenspieltechnisch so aufzuziehen: ALLE Filme sind keine Eins-zu-Eins-Dokumentationen, sondern was der Galactic History Channel 300 Jahre nach den echten Geschehnissen publikumsgerecht aufbereitet als Histotainment ausstrahlt. Also ungefähr so das, was auf Netflix unter dem Namen "Barbaren" die Geschichte um Varus und Arminius wiedergeben soll.
Die Eckdaten stimmen, aber alles war sehr viel komplexer, als GHC das seinem Publikum zumuten wollte, dafür aber mehr Explosionen, Romanzen, Cliffhanger und Funny Aliens eingebaut hat!  ^-^

Übrigens halte ich es in meinem Kopfkanon inzwischen mit den Sequels und den Prequels teilweise tatsächlich so - Jar Jar Binks war in Realität ein viel gestzterer und ernsthafterer Charakter, als was einem die Drehbuchschreiber dann als Comic Relief andrehen wollten, und Anakin ging eher in Richtung Christian Bale in Batman begins.  ;D

--- Ende Zitat ---

Ich glaub' zwar nicht, daß Disney da jemals mitzieht, aber so rein als Idee...sicher, kann man machen. :D

(Die Macher von BattleTech beispielsweise sind ja letztendlich ganz ähnlich vorgegangen, um die Frage nach dem Kanonstatus des Cartoons "offiziell" zu beantworten, und haben ihn letztendlich zu einer eigenen Unterhaltungsserie innerhalb ihres Universums erklärt -- auch lose auf realen Ereignissen während der Claninvasion basierend, aber mit viel künstlerischer Freiheit.)

KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Exkurs:

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Für mich kann ein Battletechuniversum nur dann offiziell sein, wenn die Steiner Scout Lance drin vorkommt!
(https://www.youtube.com/watch?v=73zK-PjmyKY)   :headbang: :headbang: :headbang: :headbang:

Eisenmeile:

--- Zitat von: Raven Nash am  5.07.2026 | 16:40 ---Na ja, ein Panzer soll ja vor allem gegen Beschuss schützen - nicht gegen einen Aufprall. Noch dazu kommen besagte Baumstämme ja von beiden Seiten und treffen die größte Fläche an Metall mit ordentlich Schwung. Dass sich das verbiegt - nicht weiter unglaubwürdig.
--- Ende Zitat ---

Zwischen "verbiegen" und "komplett implodieren" gibt es immer noch ein paar Stufen (und bei einem halbwegs modernen Panzer verbiegt sich auch bei einem bewurzelten Baum nicht so viel).
Und ein Snowspeeder trifft die gleiche Fläche (und hat wesentlich mehr Masse und Schwung, als selbst der dickste Baumstamm). Warum haben die Rebellen die Läufer nicht einfach gerammt, wenn sie gegen kinetischen Schaden so empfindlich sind.

Meinetwegen kann man sagen "Die Panzerung ist nur für Show, die soll hauptsächlich Energiewaffen abwehren", aber das sollte dann bitte auch konsistent sein.


--- Zitat ---Immerhin schützen die Rüstungen der Sturmtruppen ja offenbar auch vor praktisch nichts. Weder Blaster noch Pfeile.
--- Ende Zitat ---

Ist das so? Zumindest sieht man bei den Sturmtruppen keine Einschusslöcher in den Rüstungen, also scheint da doch etwas abgewehrt zu werden (bei den Rebellen sieht man dagegen Einschusslöcher, also kann man sich es auch nicht damit rechtfertigen "Man wollte halt nichts so drastisches zeigen").
Die Sturmtruppler fallen zwar um, aber wir wissen nicht, ob sie davon dauerhaft verletzt/getötet sind, oder nur kurzfristig ausgeknockt. Letzteres wäre durchaus akzeptabel für das Imperium: bei größeren Truppenstärken ist es unerheblich, ob die Rüstung nicht komplett schützt - der Gegner kommt ohnehin nicht dazu, die bewusstlosen Sturmtruppen gefangen zu nehmen oder entgültig auszuschalten, weil bereits zahlreiche Verstärkung über die Körper ihrer bewusstlosen Kameraden steigt. Und wenn es unverhältnismäßig viele Ressourcen verbrauchen würde, die Truppen mit besserer Panzerung auszustatten... tja, dann reicht für die Standard-Grunts eine Rüstung, die "nur" vor dem Tod oder schweren Verletzungen schützt.

@Authentizität der Ereignisse: Ich betrachte die Filme schon als das, was im (von der Macht durchdrungenem) Star Wars Universum passiert. Was da passiert mag nicht immer physikalisch plausibel sein, aber es hat eine innere Logik. Eher betrachte ich die WEG-Quellenbücher (die ja später kamen) als Propaganda des militärisch-industriellen Komplexes, welche versucht ein Bild des Universums zu zeichnen, in dem der Handel nicht nur von Schmuggel, Korruption und Spucke zusammengehalten wird, und Machtkräfte komplett unabhängig vom Glauben der Machtanwender sind (was beides so überhaupt nicht den Filmen entspricht).  ;)

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