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Inspiration für bronzezeitliche Rollenspiele (Mythras, Schakale)

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Alter Weißer Pottwal:
Danke für die Tipps :d

"Sinuhe, der Ägypter" hab ich sogar schon. Das und die Bpcher von Cline hat mir ChatGPT ausgespuckt. Und die Himmelsscheibe hab ich sogar schon gesehen, als sie 2006 in Mannheim war.

Das hier hab ich noch gefunden:
Die Armeen des Alten Orient: Von den Stadtstaaten der Sumerer bis zum Weltreich der Assyrer (Heere & Waffen)
https://amzn.eu/d/07bYBQom

Raven Nash:

--- Zitat von: Sard am 18.07.2026 | 17:45 ---Mag ja alles sein,
aber welche Legierungen zu dieser Zeit verwendet wurden, interessiert mich da nur am Rande. Im Roman ist er (Arimnestos) Sohn eines "Bronzeschmiedes" (zumindest in der deutschen Übersetzung) und das reicht mir dann auch für die Immersion.

--- Ende Zitat ---
Hat mal wieder der Übersetzer geschlampt. Der englische Begriff ist "Redsmith" - das Gegenstück zum "Blacksmith", der Eisen schmiedet. Der korrekte deutsche Begriff wäre "Bronzegießer".

Ich hab die Bücher nicht gelesen, weil mich der trojanische Krieg nicht interessiert, aber von David Gemmell gibt es die Troja-Trilogie. Und demnach seine Bücher eigentlich immer Filme im Kopf sind, sollte sich da einiges für's RPG finden lassen.

Torsten (Donnerhaus):

--- Zitat von: AndreJarosch am 18.07.2026 | 13:25 ---Ich hoffe er ist Bronzegießer, denn Bronze wird nicht geschmiedet.
--- Ende Zitat ---

Bronze wird sowohl gegossen, als auch geschmiedet. Dabei muss man aber genau wissen, was man tut, weil die Bronze beim Schmieden sonst spröde wird. Um das zu verhindern muss man sie immer wieder mal hoch durcherhitzen und dann langsam abkühlen lassen. Schmiedebearbeitung gegossener Teile kann dazu dienen sie ohne Änderung der Legierung zu härten. Das wurde teilweise bei Schneiden gemacht.

Chinesische Archäologen haben das nachgewiesen bei einigen Schwertern, die in Gräbern gefunden wurden. Kann dazu aber keine Online-Quelle finden und weiß nicht mehr, in welchem Buch ich es gelesen hatte.

Raven Nash:

--- Zitat von: Torsten (Donnerhaus) am 19.07.2026 | 16:46 ---Bronze wird sowohl gegossen, als auch geschmiedet. Dabei muss man aber genau wissen, was man tut, weil die Bronze beim Schmieden sonst spröde wird. Um das zu verhindern muss man sie immer wieder mal hoch durcherhitzen und dann langsam abkühlen lassen. Schmiedebearbeitung gegossener Teile kann dazu dienen sie ohne Änderung der Legierung zu härten. Das wurde teilweise bei Schneiden gemacht.

Chinesische Archäologen haben das nachgewiesen bei einigen Schwertern, die in Gräbern gefunden wurden. Kann dazu aber keine Online-Quelle finden und weiß nicht mehr, in welchem Buch ich es gelesen hatte.

--- Ende Zitat ---
Kommt sehr stark auf die Legierung an. Ich kenne ein paar Leute, die Bronzewaffen herstellen - die schmieden sie nicht, sondern formen mittels Abtragung aus.
Kaltverformung zum "Härten" geht praktisch bei jedem Metall - man verdichtet einfach durch Druck.

Der Knackpunkt ist, dass man sich unter "schmieden" landläufig etwas Bestimmtes vorstellt. Und das passiert bei Bronze eben nicht so.

Das Problem für den Übersetzer ist, dass der Begriff im Deutschen sich auf das Glockengießen bezieht, während Waffen und Rüstungen sprachlich keine Rolle (mehr) spielen. Da hat es das Englische einfacher.

Sindaja:
Mir fällt an Romanen (und Cline fiel mir auch als erstes ein, weil ich den dieses Jahr gelesen habe) spontan ein:
Troja von Gisbert Haefs (Ansonsten gibt es ja auch einiges an Troja im Fantasy-Roman-Bereich z.B. von Marion Zimmer Bradley oder Gemmell)
"Ägypten" vor allem Christian Jacq z.B. die 5 Ramses-Romane (und er hat auch ein paar Sachbücher geschrieben)
Gilgamesh mag ich am liebsten in der Übertragung von Raoul Schrott, aber fand den Roman vom Braem (?) (Der Löwe von Uruk) auch untrhaltsam.
Da Sinuhe erwähnt wurde: Generell sind die altägyptischen Märchen wie das vom Schiffbrüchigen oder das Westcar Papyrus (Erzählungen vom Hofe des Cheops aber aus "mittelägyptischer" Perspektive erzählt) spannend für die Zeit.
Herodot ist wahrscheinlich schon ein bisschen zu modern...

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