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The Village [SPOILER]
carthoz:
--- Zitat von: Ludovico am 1.10.2004 | 15:22 ---Wieso hätte ihr Vater sie begleiten sollen?
Sie hatte doch zwei Begleiter.
--- Ende Zitat ---
eben. ihr vater hatte den schwur, den er nicht brechen wollte - ebenso wie die anderen. der andere älteste hat ihn ja auch nicht gebrochen, um seinen sohn zu retten, der am anfang des films begraben wird; da hätte er auch in die statd für gehen können. hat er aber nicht! und warum? weil den ältesten wichtig ist, daß die gemeinschaft nichts mehr mit der "bösen welt draußen" zu tun haben muß!
dem blinden mächen begleiter zu geben, die den schwierigen ung kritischen teil (eben wegen der äste, löcher und ähnlichem!) mit ihr zurücklegen, dann aber zurückbleiben, um nicht den weg zu gehen, bis sie die zivilisation finden - wo ist da die unlogik?!
--- Zitat ---Und ich bin mir gerade nicht sicher, aber war das nicht eher ein Holzzaun?
Aber selbst wenn, was könnte sie aus der Existenz eines eigenartigen Zaunes, der ihren Weg versperrt denn herausinterpretieren können?
--- Ende Zitat ---
ich meine, daß es eine betonmauer war, die mit farnen und ähnlichem überwachsen war.
--- Zitat ---Diese Zaubersteine waren wohl eher für ihre Begleiter gedacht, damit diese sich sicherer fühlen.
--- Ende Zitat ---
eben, larifari für die unwissenden.
duke:
Hi.
Aaaalso.
Zaun: Okok, stimmt. Es war kein Maschendrahtzaun, denn man hat ihn ja von aussen gesehn. ^^; Das hatte ich jetzt falsch in Erinnerung. Blödes Argument also.
Wenn das mit den Begleitern geklappt hätte, wären die beim Weg zurückgeblieben. Ivy musste sich dann draussen trotzdem alleine verständigen. Naja, man hat ja gesehn, wie verwirrt der Ranger war. Ivy wusste, dass die Monster eine Erfindung waren, nicht aber, dass die Welt draussen 100 Jahre in der Zukunft stand. Wenn sie was gemerkt hätte oder der Ranger sich verplappert hätte: Plan futsch!
Daher: Anstatt der Grünschnäbel hätte der Vater mitgehen sollen. Wenn was schiefgelaufen wäre, hätte er es seiner Tochter erklären können. Immer noch besser, als wenn sie mit der Wahrheit in das Dorf zurückkehrt. Das Risiko besteht auch bei Blinden.
Und falls die Dörfler denken: "Was sind das für lasche Monster, wenn ein Alter und eine Blinde unbehelligt durch den Wald kommen?", hätte man die Sache mit den Zaubersteinen immer noch bringen können.
Das Argument mit dem Schwur lass ich gelten. Ein Schwur ist den Leuten nun mal wirklich heilig. Ich hätte an des Vaters Stelle trotzdem anders reagiert. Mir wäre der Schwur nicht so wichtig wie die Sicherheit der Gemeinschaft, welche zerbrochen wäre, wenn Ivy was gemerkt hätte.
So long :)
Wolfgang
Alrik aus Beilunk:
Tja, Papi hätte auch einfach ein Telefon nehmen können und seine Leute draussen verständigen können. Die hätten dann die Medizin zu einem konspirativen Treffen im Wald gebracht.
So ein Telefon ist nicht schwieriger zu verstecken als ein Kostüm, und Walker hat ja eine mächtige Organisation aufgebaut die das Dorf schützt und sogar die Flugrouten geändert hat.
Wenn man den Film umbedingt als Beschreibung der Zustände in den USA sehen will:
Ist Walker nicht ein Lehrer der seine Schüler in Unwissenheit lässt und sie mit abstrusen Erklärungsmodellen füttert (die Unaussprechlichen und ihr Verhalten ) um sie zu schützen ?
Das er ihnen dabei den freien Willen nimmt und sie in Gefahr bringt nimmt er billigend in Kauf.
Das erinnert mich an die meist linken Intelektuellen die sich den Terror von reichen Söhnen mit der Unterdrückung der dritten Welt durch die Industrieländer erklären. He, wenn wir alle keine Klamotten aus Südostasien mehr kaufen wird Osama uns nichtmehr angreifen. Und gegen die Unaussprechlichen hilft es, die böse Farbe auszurotten...
6:
--- Zitat von: Arnold E. Rimmer am 1.10.2004 | 22:59 ---Naja, man hat ja gesehn, wie verwirrt der Ranger war. Ivy wusste, dass die Monster eine Erfindung waren, nicht aber, dass die Welt draussen 100 Jahre in der Zukunft stand. Wenn sie was gemerkt hätte oder der Ranger sich verplappert hätte: Plan futsch!
--- Ende Zitat ---
Ivy hat aber den großen Vorteil, dass sie blind ist. D.h. wenn sie auf einen (sehr hohe Wahrscheinlichkeit für einen männlichen) Ranger trifft, dann ist sie eine wirklich Hilfbedürftige. Auf solche Personen reagieren die meisten Menschen (besonders Männer ;)) erstmal beschützend und helfend. Wenn der Vater noch dabei gewesen wäre, dann wäre die Situation für den Ranger bedrohlicher gewesen und der Vater hätte ne Menge Aufklärungsarbeit leisten müssen. Dann wäre die Chance, dass Ivy von der Aussenwelt etwas mitbekommen hätte wesentlich höher gewesen.
btw: Der Ranger hatte sich verplappert ;)
duke:
@Preuss
Die Ranger sind eingeweiht! Ausserdem finde ich einen Vater uns seine Tochter am Strassenrand weniger vewunderlich als eine alleingelassene Blinde. Ausserdem hätte der Vater bei dem schüchternen Ranger die Zügel in die Hand nehmen können. Wenn Ivy was bemerkt, ist es besser, ihr Vater ist bei ihr.
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