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[Arcane Codex] Was zeichnet den Hintergrund von AC aus ?

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skyla:
Ach ja , da fällt mir noch etwas ein:
eine römische Arme und eine Mittelalterliche zu vergleichen ist schwer , aber ich würde nicht so weit gehen und behaupten, die alten Römer würden Mittelalterliche Armeen per se vom Felde fegen.
Vielmehr war es die Organisation sowie die zu der Zeit unübertroffene Artillerie, welche die Kampfkraft der Römer ausmachte.
Die diversen taktischen Manöver würden sich in kleineren Schlachtszenarien (Mittelalter) nicht immer umsetzen lassen.
Der geballte Stoss einer Abteilung mittelalterlicher Ritter mit angelegten Lanzen würde sich auch gegen die Römer als wirkunsvolle Waffe entpuppen.
Rückständig war im Mittelalter eher die strategische Vorgehensweise. Zumal ritterliche Vorstellungen von Ehre so manches mal auch grobe taktische Fehlzüge zur Folge hatten.

USUL:

--- Zitat von: skyla am 10.02.2005 | 16:20 ---Meine Zusammenfassung: Mag jemand Patchwork-Fantasy mit schlanker Regel und potenten (zweideutig gemeint  >;D) Charakteren, so wird er hier fündig.
Sucht jemand explicit nach dem bombigen Hintergrund einer angestrebten Dark-Death-Devour-Malifex-Kampagne, könnte er enttäuscht werden. Oder das Zeugs lieben.
--- Ende Zitat ---
Auch ich liebe das Regelwerk des Systems und kenne bisher nichts vergleicbares das einem soviele FGreiheiten gibt und dennoch ein schnelles Spiel ermöglicht - Also erstmal danke für deine Kritik, aber ich sehe da einiges etwas anders:

1.) -> Der Hintergrund ist mMn sehr genial und läßt dem SL extrem viele Freiheiten.
2.) -> Jedes Land wurde bereits im GRW beschrieben und taucht auch im "Zeitstrahl" auf, der mMn recht ausführlich die Vergangenheit und die Entwicklung der Welt -Kreijor- darstellt.
3.) -> Das Kompendium liefert nicht nur zahlreiche neue Möglichkeiten für den SL und die SC´s sondern auch eine Anleitung um eigene Kreaturen, neue Zauber und Rituale oder Lektionen (um nur einige zu nennen) zu entwickeln.
4.) -> Der Umfang des Hintergrundes wurde mit dem GRW sehr gut angerissen und liefert bereits ne menge Details, aber im GRW passt (und ins Kompendium gehört) nunmal keine ausführliche und ins kleinste Detail gehende Beschreibung der einzelnen Länder rein (siehe 5)
5.) -> Die Länderquellenbücher werden mMn dem SL und dem SC´s all das liefern was ihnen bisher noch an Details gefehlt hat.

Bis die ersten Länder-QB erscheinen mag es sein, dass jenen SL (wie dir) noch zu wenig über Kreijor bekannt ist, doch anscheinend sind sehr viele damit bisher auch so, sehr glücklich geworden.

6.) In den nächsten 1-2 Monaten dürfte das erste Abenteuer zu Arcane-Codex auch in Druck vorliegen und soweit ich informiert bin wird es rund 200+ Seiten haben, sprich mehrere Spiele Abende füllen. In deisem Abenteuer werden die Spieler und SL sicherlich die Welt so präsentiert bekommen, wie es sich die MAcher vorgestellt haben....

7.) AC ist ein junges und noch wachsendes FAN-Projekt (und kein DSA, wo die Spieler bereits bei der Beschreibung einer Stadtsiluette wissen um welche es sich handelt...).

Ich hoffe ich konnte meine Sicht gut darstellen, bei Unklarheiten fragt doch bitte einfach mal nach, OK?!

mfg

USUL

Edit: Werde mal anfragen wieviele Seiten das Abenteuer genau hat und sobald online auch mal das Preview hier verlinken.

Edit2: So hab mal kurz beim Autor angerufen *g*, es sind 208 Seiten ... *sabber* ... *freu*
Edit3:Ich hab mal im Ankündigungsthread vom Abenteuer: Das Lied der Gier nachgesehen:
--- Zitat --- Das 200-seitige Abenteuer befindet sich im Druck. Hier nochmal einen Ausblick auf das Cover:
http://www.nackterstahl.de/pics/lieddergierfront.jpg
--- Ende Zitat ---

Boba Fett:
Ein Abenteuer mit 300 Seiten??? Wow, das dürfte für eine Kampagne reichen.
Oder für ein Regelwerk mit samt Weltenbeschreibung und Kampagne...

Scorpio:

--- Zitat von: USUL am 11.02.2005 | 09:23 ---In den nächsten 1-2 Monaten dürfte das erste Abenteuer zu Arcane-Codex auch in Druck vorliegen und soweit ich informiert bin wird es rund 300+/- Seiten haben, sprich mehrere Spiele Abende füllen. In deisem Abenteuer werden die Spieler und SL sicherlich die Welt so präsentiert bekommen, wie es sich die MAcher vorgestellt haben....
--- Ende Zitat ---

Na, übertreib mal nicht zu sehr. Sind es nicht 200 Seiten? Aber als ob das nicht reichen würde.  :D
Das ganze spielt im übrigen in den Grenzlanden und wurde auch vom Autor des dortigen Quellenbandes verfasst, für Autentizität ist also gesorgt :).

Styxx:

--- Zitat von: Minneyar am 15.11.2004 | 15:53 ---
--- Zitat ---Ich behaupte mal eine disziplinierte römische Legion hätte das durchschnittliche Ritter/Bauernheer des Hochmittelalters auf dem Schlachtfeld vernichtend geschlagen.
--- Ende Zitat ---
Dass eine Römische Armee ein Ritterheer besiegt hätte glaube ich auch jederzeit. Das stand auch nicht zur debatte. Wenn ich sage, dass Legionen Ritterheeren gewichen sind, dann meine ich NICHT dass Ritter effektiver wären als Legionen, sondern dass die entwicklung der Welt eben Legionen verdrängt hat, und zwar aus wirtschaftlichen gründen, da es einfach nicht mehr möglich war ein solches heer zu unterhalten, weder von der infrastruktur noch von der wirtschaftlichen seite her.

--- Ende Zitat ---

Sorry, das hier kommt etwas spät. Ich möchte aber trotzdem gerne etwas zum Thema loswerden: Die wirtschaftlichen Gründe, die Du anführst, sind zwar nicht unzutreffend, erklären aber meiner Einschätzung nach nicht allein das Rittertum des Hochmittelalters. Dessen Unterhalt war ja für die damalige Gesellschaft wirtschaftlich nicht weniger aufwendig als der eines antiken Legionsheeres.

Nach gängiger Lehrmeinung war der entscheidende Anstoß für die Änderung der Militärtaktik ein unscheinbares Stück Eisen: Der Steigbügel. Den Römern war dieses Utensil schlichtweg unbekannt, und so waren die Reiter der römischen Armee eben nur schnelle, leicht bewaffnete Aufklärungstruppen. Erst durch die Erfindung des Steigbügels wurde es möglich, in vollem Galopp einen Lanzenangriff zu reiten. Und ebendiese Taktik machte den Ritter zur ultimativen Waffe seiner Zeit. Das bedeutet natürlich nicht, dass das Rittertum nicht auch seinerseits durch die mittelalterliche Naturalwirtschaft bedingt gewesen wäre. Vermutlich ist die Frage, ob das militärische Rittertum nun die mittelalterliche Gesellschaft bedingt hat oder umgekeht, die berühmte Frage nach dem Huhn oder dem Ei.  :)

Nichtdestoweniger möchte ich mich Skyla anschließen, was die Zweifel an der Überlegenheit eine römischen Legion gegenüber einem Ritterheer angeht. Etwas überspitzt gesagt: Gegen eine herangaloppierende Schlachtreihe von Rittern mit gesenkten Lanzen hilft auch keine Schildkrötenformation.

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