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[MMORPG] World of Warcraft

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Eye Of Gruumsh:
@Falcon: Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Ich bin keineswegs der Meinung, dass es einen ultimativen Charakter gibt. Magier beispielsweise spezialisieren sich entweder auf arkane, Feuer- oder Eismagie. Aber da die wenigsten Gegner immun gegen arkane Zauber sind, könnte man wohl sagen, dass dieser Weg der effektivste ist. Nicht aber der einzige!
Das mit den Feuerbällen war lediglich ein Beispiel und nicht darauf bezogen, dass es nur einen Weg gäbe, einen Magier zu leveln.

In der Hinsicht ist meiner Meinung nach aber gerade Diablo 2 ein sehr schlechtes Beispiel. Oder hast du nach dem 1.10er Patch noch einen einzigen Paladin gesehen, der nicht auf den Heiligen Hammer gebaut hat? ::)

Catweazle:
Meine 5 Cent zu dieser Diskussion

1. Thema Balance
WoW hat nur wenige Charakterklassen. Diese sind NICHT perfekt ausbalanciert. Es wird immer die eine oder andere Klasse geben, die Vorteile hat. Das funktioniert manchmal ein wenig nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip (Rogues gut gegen Caster, Magier gut gegen gepanzerte, etc...). Stimmt nicht ganz, haut aber im groben hin. Das kann man mögen oder nicht, aber ich habe kein Klassen-basiertes MMORPG gesehen, das perfekt ausbalanciert wäre. Im Gegenteil. Verglichen mit. WoW ist leidlich gut ausblanciert. Den perfekten Metzler gibt es nicht. Das ist glücklicher Weise auch stark von den gefundenen Gegenständen abhängig (was macht ein Druide gegen einen Feind der einen Trank hat, welcher rooten verhindert?).

In WoW funktioniert imho das PvP hauptsächlich in Gruppen. Hier sind Taktik und Gruppen-Teamwork gefragt.

2. Thema Rollenspiel
Imho ist ein Computer-Rollenspiel noch nie vergleichbar gewesen miteinem P&P. Wer Everquest gespielt hat kennt den gefürchteten Grind. Wer ernsthaft glaubt man könne Spielbalance und Rollenspiel zu beider Seiten vollster Zufriendheit programmieren ist ein Optimist. Es geht nicht, und kein MMORPG hat das bisher geschafft. Selbst die MUDs, die noch am ehesten mit P&P vergleichbar sind, sind hierfür viel zu stark eingeschränkt.

Ein Computerspiel muss ja per se (also ohne Eingreifen von Spielleitern) Aktionen belohnen und bestraften. I.A. belohnen CRPGs aber das töten von Gegner und das erledigen vorgegebener Quests, weil das eben geht. Es ist einem Computerspiel nicht möglich "coole Aktionen" oder Rollenspiel zu erkennen. Ein Kompromiss ist also erforderlich.

Wenn man also WoW als das ansieht was es ist, nämlich ein MMORPG mit kurzen Belohnungszeiten, schnellem und direkten Gameplay und mit gerade so vielen Rollenspiel-Elementen, wie sie ein MMORPG eben braucht, dann kann man für sich entscheiden, ob man es gut findet oder nicht. Jeder für sich!

3. Ausgestaltung des Charakters
Es gibt wenige Möglichkeiten. Wenige Klassen, wenige Skills, wenige Talente. Verglichen mit Everquest, Lineage II oder wasauchimmer stinkt WoW hier ab. Wer hier sein Hauptaugenmerk hat, sollte Ryzom versuchen. Hier kann man soweit ich weiß seine Zauber und Effekte selbst basteln. Ich fürchte nur, dass man sich da beeilen muss, weil das Spiel nicht mehr lange existieren wird  :(

@Falcon: ich habe das Prinzip freier Charakterausgestaltung in Computerspielen noch nie vermisst. Nicht in Pacman, nicht in R-Type, nicht in irgend einem anderen Computerspiel. Hier ist mir der Spielspaß wichtig. WoW ist für mich kein Rollenspiel. Es ist ein Computerspiel. Ich erwarte ja auch von Mensch-Ärger-Dich-Nicht nicht, dass es freie Charakterausgestaltung hat. Ich nehme das Spiel so wie es ist und schaue, ob es Spaß macht. Ja, macht es. Also hinein. Vielleicht würde es mit gewissen anderen Elementen noch mehr Spaß machen, vielleicht würden sie aber auch die Spielbalance gefährden oder anderweitig das "große Spielgefühl" nachteilig verändern. Daher nehme ich es wie es ist. Bei einem Rollenspiel kann ich die Regeln anpassen. Bei einem MMORPG eben nicht.

[edit: hatte ein Wort vergessen]

Falcon:
Dailor schrieb:
--- Zitat ---Imho ist ein Computer-Rollenspiel noch nie vergleichbar gewesen miteinem P&P. Wer Everquest gespielt hat kennt den gefürchteten Grind. Wer ernsthaft glaubt man könne Spielbalance und Rollenspiel zu beider Seiten vollster Zufriendheit programmieren ist ein Optimist. Es geht nicht, und kein MMORPG hat das bisher geschafft.
--- Ende Zitat ---
Ich glaube es hat sich zum Glück hier aber auch noch niemand getraut den Vergleich zu tätigen.
Ich weiss nur das Everquest in so gut wie allen Testberichten bei Vielfalt und Balancing die Nase vorn hat. Ich würde von echten WoW Spielern nur gerne erfahren ob das wirklich so ist.

Dailor schrieb:
--- Zitat ---@Falcon: ich habe das Prinzip freier Charakterausgestaltung in Computerspielen noch nie vermisst. Nicht in Pacman, nicht in R-Type, nicht in irgend einem anderen Computerspiel. Hier ist mir der Spielspaß wichtig. WoW ist für mich kein Rollenspiel. Es ist ein Computerspiel. Ich erwarte ja auch von Mensch-Ärger-Dich-Nicht nicht, dass es freie Charakterausgestaltung hat. Ich nehme das Spiel so wie es ist und schaue, ob es Spaß macht.
--- Ende Zitat ---
He, überraschung, mir geht es auch um den Spielspass  ;D aber der ergibt sich nunmal aus der Summe bestimmter Kriterien die man bevorzugt (man kann sie im Spiel natürlich auch neu entdecken). Dagegen kann man eigentlich wenig machen.
Ich kann nur für mich sprechen aber ich habe leider nicht das Geld vollkommen ohne Anspruch an jedes Spiel heran zu gehen um zu schauen ob es mir Spass macht.
Charausgestaltung ist bei mir jedenfalls kein P&P Only. Wow ist zwar kein Rollenspiel aber ein PC-Rollenspiel (ganz im Gegensatz zu Mensch-Ärger-Dich-nicht). Vielen mag dieses Schubladendenken zuwider sein aber es kann mitunter die Sache sehr vereinfachen. So kann ich zum Beispiel schon vorher sagen ob mir ein Rennspiel oder Mensch-Ärger-Dich-Nicht Spass macht indem ich bestimmte Vorraussetzungen mache.

und wie du selbst schreibst geht es dir hier um den Spielspass und nicht um die Chargestaltung und natürlich zwingt niemanden jemand an Charausgestaltung Spass zu haben. Bei mir ist das aber so, was soll ich machen?
(natürlich ist das bei mir auch nicht festgefressen ich kann auch mal an etwas anderem Spass haben wie "ein Spiel mit besonders guter Graphik" und díese Bedingungen sparen mitunter wirklich Zeit! ich muss dann z.b. M-Ä-D-N erst gar nicht zu Hand nehmen weil ich den Aspekt dabei vermisse, eben genauso wie ich die Chargestaltung bei einem Spiel vermissen kann). Du tust fast so als sei das ein vollkommen neues Konzept und etwas komplett abwegiges. Du kannst mir nicht erzählen das du nicht mit bestimmten Erwartungen an WoW gegangen bist (es steht dir natürlich frei Chargestaltung nicht zu Kategorie "Spiele" zu zählen aber dann ist es eben etwas anderes gewesen).

Ich würde die Charausgestaltung bei WoW vermissen.


@Gruumsh: Naja, mein Fanatik-Paladin hat sich im HölleModus ganz wohl gefühlt, genauso wie meine Wurfspeer!-Amazone. Den reinen Elementarzauberdruiden und den Doppel-Wurfaxt-Barbaren habe ich zwar nur bis Apltraum/Wüste gespielt aber es war definitiv alles gut spielbar. Ich finde das Beispiel nicht schlecht und spiele nur 1.10

Catweazle:
@Falcon:
Hey - wenn Du Wert auf Charakterausgestaltung legst, so ist das legitim und da will ich auch nichts dagegen sagen. Im Gegenteil. Es ist gut, wenn jemand weiß, was er mag. Da du dich allerdings gewundert hast, warum andere das nicht stört, habe ich meine Position dargelegt (eben warum ich keinen Wert darauf lege). Ich wollte keine Stellung zu Deiner Position beziehen.

Das Personalisieren von Charakteren mittels spielrelevanter Werte ist gefährlich und kann die Balance gefährden. Die Frage ist, wem das Endresultat Spaß macht. WoW muss nicht jedem Spaß machen und es ist schade für jeden, dem das Spiel aufgrund von Kleinigkeiten nicht liegt. Ich weiß z.B. nicht wie ich reagieren werde, wenn ich mit ansehen muss, wie mächtige Gegner mitten im Kampf in Schafe verwandelt werden. Das ist z.B. für mich ganz persönlich ein Spielspaßkiller. Der Mehrheit ist es aber egal, also muss ich mich auch ganz persönlich damit auseinandersetzen.

Falcon:
Dailor schrieb:
--- Zitat ---Da du dich allerdings gewundert hast, warum andere das nicht stört, habe ich meine Position dargelegt (eben warum ich keinen Wert darauf lege). Ich wollte keine Stellung zu Deiner Position beziehen.
--- Ende Zitat ---
alles klar, dann ist das ja gegessen, obwohl ich deine herangehensweise trotzdem noch komisch finde. Es wundert mich auch nur das es keinen stört weil die Prioritäten in dieser Chargeschichte allgemein mal anders waren. So kommts mir jedenfalls vor, vermutlich bin ich nur altmodisch (so2 Jahre im Rückstand :)) aber automatische Attributssteigerungen empfinde ich z.b. nicht als "normale" entwicklung von PC-Rollenspielen.

und die Werte, Skills etc. bei WoW sind schon ein zentraler Punkt des Gameplays wie ich finde, was die Verwandlung in Schafen nicht unbedingt ist. Das ist keine Kleinigkeit.

Kern eines MMORPG´s ist es doch nunmal einen individuellen Charakter heranzuzüchten der sich von allen anderen unterscheided. Mir würde es den Spielspass nehmen wenn ich weiss das 90% aller Zwergenkrieger genauso sein werden wie meiner. Andere Spiele werden mit diesem Balanceproblem schliesslich auch fertig und andere machen es auch vor: Waffenskills in Waffenklassen ausspalten (Axt/schwert), Zauberskills aufspalten....
Ich weiss ja nicht ob es bei WoW so ist, würde mich freuen wenn. Man erfährt immer ziemlich viele Meinungen über WoW aber extrem wenig Inhalt

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