Medien & Phantastik > Lesen
Die schlimmsten Bücher aus den Bereichen Fantasy - Science Fiction
Jens:
Hum, jemals "Eine Leiche zum Dessert" gesehen? Da macht sich sowas mal Luft! ;D Gute Krimis und so...
Schwerthase:
alles von Hohlbein is...schlimm!
azentar:
- "Tempus" (Autor vergessen), eine Abkopplung der "Freistadt"-Serie (Bände mit Kurzgeschichten verschiedener Autoren in einer ultradüsteren Fantasy-Großstadt; mehrere Protagonisten kriegen ihre Auftritte, & ihre Schicksale sind verwoben. Größtenteils solide, düstere Fantasy). Dem langweiligsten, unsterblichen Charakter wird ein ganzer (sinnloser) Roman gewidmet.
- "Otherland" von Tad Williams: Viele tolle Ideen, aber die Charaktere & der Schreibstil...
- Bücher nach Filmen (Star Wars, Alien... als Buch unerträglich)
- Alles von Marion Zimmer-Bradley (hat verdammt viel geschrieben, aber nichts was mir nur ansatzweise gefiel. Habe immer auf den ersten 50-80 Seiten aufgehört zu lesen).
- Die meisten Romane zu Rollenspielen (wobei es hier einige sehr gute gibt).
Grundsätzlich habe ich das Gefühl, daß es viel mehr schlechte Fantasy gibt als schlechte Science Fiction. Wenn die Autoren ihre Handlung in die Zukunft verlagern, denken sie ihre Gegenwart weiter & werden dabei oft visionär und einfallsreich. Bei Fantasy währenddessen werden eher Sehnsüchte ausgelebt & Realitätsflucht betrieben, was die Werke oft verdirbt.
Caralywhynn:
Muß mich jetzt mal outen und WOT verteidigen. SO. Ich habe sie alle gelesen, mehrfach. finde sie ziemlich gut. Muss allerdings auch zugeben, dass ich bestimmte Zusammenhänge erst nach mehrmaligem Lesen begriffen habe, was daran liegt, dass bspw. in Band zwei oder drei ein Hinweis gegeben wird, der für vorgänge in Band 22 und 25 wichtig zum Verständnis ist.
Das die Story nicht so schnell zu Potte kommt, liegt meiner Meinung nach an den schon recht vielen Handlungssträngen, die Jordan aufbaut und immer wieder durch, eben schon erwähnte, winzige Hinweise miteinander verknüpft. Ich denke WOT ist keine Romanserie, die man mit "einmal Lesen" völlig und umfassend versteht, es sei denn, man ist Supergrobi ;)
Im Übrigen finde ich, sollte man alle Bücher mindestens zweimal lesen.`Herr der Ringe´ habe ich auch erst nach wiederholtem Lesen für gut befunden (allerdings kannte ich da die "Heule-Frodo" Passagen schon und hab diese dann auch übersprungen >;D ), nach dem ersten mal Lesen des Romanes habe ich mir viele Feinde gemacht, weil ich das Buch ziemlich scheiße fand ... ;) ... aber vielleicht habe ich es auch beim ersten Lesen einfach nicht verstanden ...
Um nochmal auf Hohlbein zurückzukommen ... die Romane, die er mit seiner Frau zusammen geschrieben haben, haben allerdings immer noch mehr Qualität als die, die er allein geschrieben hat. Allerdings merkt man auch (meiner Meinung nach) was da von seiner Frau komt und was von ihm ... ;D
[edit: Alles von Zimmer-Bradley ist nicht scheiße ...*mal verteidigen muß*... "Die Feuer von Troja" sind Imo sogar ziemlich gut. Man darf bei Zimmer-Bradley nicht vergessen, dass sie mal als Porno-Autorin angefangen hat .... Was mir aber gerade noch einfällt... Habt ihr eigentlich auch den Eindruck, das bei weiblichen Romanautoren viel mehr und viel "detailierter" gepoppt wird, als wenn der Autor eines Buches ein Mann ist?]
Don Kamillo:
Also poppmäßig bzw. überhaupt ist "Das Unsterblichkeitsprogramm" die Zukunft, auch filmtechnisch, denke ich zumindest, da ja immer wieder Grenzen überschritten werden.
Es ist ein sehr gutes Buch, Thematik Cyberpunk, gut Action und mehrere nicht nur angedeutete Poppsequenzen...
Dazu, ich habe es zwar neulich übereignet bekommem, aber noch nicht gelesen, soll "Der König von Assur" sehr derbe sein, so "Caligula" als Buch. Hmm, das hat 'ne Frau geschrieben...
Aber anderes Thema: Wenn ich mehrere Anläufe brauche, um ein Buch zu raffen, dann muß ich es nicht lesen! Ich gehöre zwar zu den Leuten, die, wenns geht, bei Erscheinen eines neuen Bandes, die davor lesen, um wieder aufzufrischen, aber bei Einzelbüchern rafft man diese entweder, oder sie sind nicht gut, man sollte sie aber wirklich gelesen, nicht nur überflogen haben! Und Bücher, die ich beim ersten Mal als schlecht und/oder langweilig erachte, werden nicht wieder gelesen, es muß zumindest interessante Ansätze geben, es muß auf Irgendwas hinauslaufen!
( Ich z.B. lese gerne Conan-Romane! Sind äusserst kurzweilig und haben sogar Story! )
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln