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Die schlimmsten Bücher aus den Bereichen Fantasy - Science Fiction

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Bluerps:

--- Zitat von: Hendrik am 18.01.2007 | 10:51 ---Was ich ziemlich unterirdisch fand war "Der Wechselbalg" von Chris Kubasik und eine Star-Wars-Kurzgeschichte deren Namen ich gnädigerweise vergessen habe von Timothy Zahn und Michael Stackpole - was mich eigentlich wundert, denn von beiden weiß ich, daß sie es besser können.
--- Ende Zitat ---
Ach richtig, da war noch was - Star Wars und Timothy Zahn. Der Mann hat ja zuerst die Thrawn Trilogie geschrieben. Die fand ich toll. Dann aber kamen später noch zwei (im deutschen drei) Thrawn Bücher und die fand ich total öde. Nicht nur das der Haupt-Antagonist total langweilig ist - nämlich einfach nur ein gefälschter Thrawn, der eigentlich nix drauf hat - zwei der Hauptcharaktere (Luke und Mara Jade warens, denke ich) hängen anderthalb Bücher lang in derselben Höhle rum, in der sie alle paar Kapitel ein paar Meter weiterkommen. Am Schluss finden sie dann irgendein Labor, schauen sich da um, verschwinden wieder und merken dann auf dem Heimflug das R2-D2 rein zufällig genau die Daten aus dem Rechner des Labors runtergeladen hat, die sie die ganze Zeit gesucht haben. ::)


Bluerps

Skele-Surtur:
Also grundsätzlich schrecken mich die wenigsten literarischen Ergüße ab. Ich hab mit großer Freude und viel Spaß den vielverissenen Hohlbein gelesen - mindestens zwölf seiner Bücher - und obwohl die Geschichten alle irgendwo gleich verlaufen... hats mir gefallen.
Ich kann mich auch über Terry Pratchett köstlich amüsieren - ich zähle mich zu seinen echten Fans.
ABER:
Als mir der erste Band der Drizzt do Urden (oder wie er sich schreibt) Saga in die Hände fiel, da kam ich aus dem verzweifelten Lachen nciht mehr heraus. In meinem ganzen Leben ist mir nie so ein langweiliger, hirnzerfressener Blödsinn begegnet. Eine praktisch pausenlose Beweihräucherung der Protagonisten der wie ein Messer durch heiße Butter durch sämtliche Gegner fährt, wenn er sich nicht gerade in Selbstmitleid sult wie ein Wildschwein im Schlamm an heißen Tagen.

Vor kurzem ist mir dann "Inferno" begegnet. Der Autor ist mir grade entfallen, aber soviel: Es ist eine wunderbar Trashige Grundidee: Die Hölle als eine einzige, riesige Großstadt. Aber so lahm geschrieben, geradlienig und vorhersehbar, dass man sich das lesen bis auf die letzten 10 Seiten eigentlich sparen kann. Erst ganz am Schluß hat der der Autor wohl seine Gehirnzellen antreten lassen und mit aller Gewalt noch eine Wendung der Ereignisse eingebaut.
Das Buch liest sich wie ein Tutorium für die Hölle. In zweifacher Ausführung. Erst erklärt der Autor dem Leser wie alles funktioniert und DANN erklärt eine Nebenfigur der Protagonistin nochmal wie alles funktioniert.
Das wirklich bedrohliche: Es geht weiter mit "Inferno - Höllensturz" und man braucht nur den Titel zu lesen um zu wissen wie es ausgeht.
Offensichtlich scheint man fest davon auszugehen, dass sich Prophezeihungen einfach erfüllen MÜSSEN. Immer. Egal wer sie macht. Selbst wenn nie erwähnt wird woher die verdammte Prphezeihung überhaupt kommt.
Ich glaube ich lese einfach keine Bücher mehr auf deren Rückseite irgendwo das Wort "Prophezeihung" vorkommt. Das kann nichts werden.

Yerho:
So ziemlich alles von Dan Brown ist erbärmlich schlecht.

Da die Bezüge zur Realität (weswegen manche Verlage auch fälschlicherweise "Thriller" auf den Einband drucken) hochgradig konstruiert sind, bleibt es im Endeffekt Science Fiction bzw. Fantasy - je nachdem, welches Thema er da gerade durchschwurbelt. Aber als solches ist es genauso schlecht. Allein der Schreibstil ist unter aller Kanone. Zuerst nehme ich immer zugunsten des Autors an, dass eventuell der Übersetzer geschlampt hat, aber die lesen sich im Original auch so schlecht - unabhängig davon, welche Seite welches Romans man zur Prüfung aufschlägt.

Darüber hinaus habe ich nur "Sakrileg" komplett gelesen, und erwarte, dass dies als aufopfernde Heldentat anerkannt wird. Der Schreibstil entspricht dem eines 12jährigen mit Defiziten im Ausdruck und die Dramaturgie scheitert schon im Ansatz. Bei Charakteren und Situationen werden Klischees wieder ausgegraben, welche die Autoren der damaligen Pulp-Heftchen zugunsten unterhaltsamer Trash-Geschichten schon in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts aussortiert haben. Ich mag Pulp sehr, aber Dan Browns Machwerke disqualifizieren sich als Unterhaltungsliteratur.

Es sollte kein Baum dafür sterben müssen, dass dieser Schwachsinn gedruckt wird.

Sidekick:

--- Zitat von: Wodisch am 17.01.2007 | 23:02 ---ne, A'X'X, das ist nicht "herrlich" grottig - das ist einfach nur schlecht!
Und hast übrigens seinen "dritten" BAnd vergessen (den Schlimmsten von allen): "Dianetik"
:gaga:

--- Ende Zitat ---

Die Battlefield Earth-Reihe gliedert sich in drei Teile, die habe ich noch irgendwo rumliegen. Purer Thrash, unterdrückte Menschen die einen Pfad zur geistigen und damit Totalen Überlegenheit gegenüber den Aliens entdecken. Es geht irgendwie nur darum, die alten, "dummen" Konzepte abzulegen und mit diesen neuen "intelligenten" Pfaden mächtig zu werden.

Minne:

--- Zitat von: Hendrik am 18.01.2007 | 09:55 ---@Minne:
Aua, das klingt übel. Zum Glück hab ich mir das Buch nicht gekauft, als ich es in der Bahnhofsbuchhandlung in der Hand hatte...

Aber könntest Du bei einem Text dieser Länge vielleicht trotzdem ab und zu mal nen Absatz setzen? Würde die Lesbarkeit echt verbessern.

--- Ende Zitat ---

Bittesehr. Ansonsten danke ich jedem, der Goodkind die Tantiemen verweigert.

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