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Die schlimmsten Bücher aus den Bereichen Fantasy - Science Fiction

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Boba Fett:
Es geht hier ja nicht um die schlechtesten sondern um
"Die schlimmsten Bücher aus den Berreichen Fantasy - Science Fiction"

Da nenne ich doch mal
George R. R. Martin - Das Lied von Eis und Feuer

Nicht weil die Romane schlecht wären, das sind sie nicht, sondern einfach, wegen des Hypes, der um diese Reihe entstanden ist.
Es ist gute, bodenständige Fantasy, plausibel, interessant, gut erzählt.
Ja und? Das erwarte ich eigentlich von jedem Fantasy Roman, den ich kaufe.
Zugegeben, oft ist Mist dabei, aber nur weil bei 1000 braunen Haufen nur eine Ritter Sport dabei war, erkläre ich die doch nicht zur besonderen Delikatesse.

George Martin war so geschickt, und hat "Eddard Stark" als Identifikationsfigur aufgebaut und dann umgebracht.
Der Rest ist aber wüstes Clichee ohne Ende. Da haben wir
das "spoiled Child" der König wird, unfähig aber grausam,
die egoistische Mutter, die ihren Ehrgeiz aufs Kind projeziert,
den fiesen Ritter, der nach dem er genug Zeit hatte, zum guten mutiert
und so weiter und so Choose.
Auch die Handlung ist nach Eddard Starks Tod alles andere als unvorhersehbar.

Klingt für mich, als hätte George Martin ein bisschen bei Talk Talk Talk und Supernanny mit einem Notizblock mitgeschrieben und die meist vorkommenden Figuren als Romanfiguren besetzt.
Wie gesagt - es ist qualitativ ordentlich und gut lesbar - aber wegen des Hypes inzwischen echt schlimm (für mich).

So, jetzt dürft ihr steinigen... ;D

Boni:

--- Zitat von: Batzo am 20.11.2008 | 12:25 ---Du meinst mal für Dünnschiss und mal für Verstopfung?

--- Ende Zitat ---

Und für den Brechtdurchfall.

Crimson King:

--- Zitat von: Big Map am 20.11.2008 | 12:24 ---Ach so, ich dachte das wär ein älteres Buch. Wenn ich gewusst hätte, dass das so ein Remake-Scheiß ist, hätt ich's mir nicht angetan. Das Buch kommt auf jeden Fall höchstens streckenweise an den Film ran.

--- Ende Zitat ---

Es gibt zumindest verschiedene Übersetzungen, eine ältere "klassische" sowie eine überarbeitete Fassung. Inwieweit die sich qualitativ unterscheiden, weiß ich allerdings nicht. Ich kenne und besitze nur die Erstübersetzung.

Die Filme gefallen mir auch besser, obwohl ich die Bücher bereits kannte.

Feuersänger:

--- Zitat von: der.hobbit am 20.11.2008 | 12:11 ---Hey, nichts gegen Klolektüre! Da liegt bei mir derzeit die Blechtrommel (immer im Wechsel was Seichtes und was Geistiges)

--- Ende Zitat ---

Hm, interessante Idee, und weisst du schon, was du dann geistiges lesen willst, wenn du die Blechtrommel durch hast?

Boba Fett:
Ich höre grade die moderne Fassung vom HdR als Hörbuch gelesen.
Das ist gar nicht so schlecht, nur das ewige "Chef" statt "Herr" als Anrede von Sam will nicht so ins Ohr.

Den Herrn der Ringe als Remake Scheiss zu definieren ist allerdings mega-albern.
Denn der HdR ist nun mal der Ursprung der gesamten tolkienesken Fantasy. Davor gab es wenig Fantasy und auch nichts, in dieser Richtung. Und der HdR hat nun mal das Vorstellungsbild von Fantasywelten geprägt - Elfen, Zwerge, Hobbits und so.
Ob man den (oder Fantasy allgemein) mag oder nicht, sei da erstmal beiseite gelassen.
Ausserdem ist das Sprachwerk nun mal aus den Fünfzigern und damit eben nicht mehr Zeitgemäß.
Das ist halt wie beim Edgar-Wallace Film gucken, das ist Nostalgie aber keineswegs spannend.

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