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Die schlimmsten Bücher aus den Bereichen Fantasy - Science Fiction
Darius der Duellant:
--- Zitat von: Timberwere am 23.05.2013 | 01:10 ---Na nicht ganz. Aber es müssen schon ein paar hundert Seiten überwunden werden, ehe sich mal richtig was tut.
Und ja, Simon entwickelt sich irgendwann doch noch weiter, man mag es kaum glauben. :)
Stilistisch ist Tad Williams sehr weit oben mit dabei. Der hat eine wunderbare Art und Weise, mit der englischen Sprache umzugehen, die mich immer wieder beeindruckt. Aber wenn du in Osten Ard nicht richtig reinkommst, versuch's doch mal mit Shadowmarch. Das ist ebenfalls epische Fantasy, zeitlich allerdings etwas später angesiedelt als Osten Ard (während Osten Ard ein deutliches Mittelalter-Feeling mitbringt, kommt einem Shadowmarch eher vor wie Spätmittelalter bzw. vielleicht sogar Renaissance), ebenfalls sehr klasse geschrieben, und es geht viel schneller in die Vollen.
--- Ende Zitat ---
Shadowmarch hat mir Williams absolut verdorben.
Die ersten zwei Bücher waren prima.
Als er dann im dritten meinte, anstatt endlich das ganze zu einem Ende zu bringen, noch ein halbes dutzend weiterer Handlungsstränge aus dem Hintern zaubern zu müssen um noch einen vierten Wälzer drannhängen zu können, wurds mir zu blöde.
Viel lesen ist toll, aber Autoren sollten bitte aufhören, jede Idee die ihnen kommt in einer Serie verwursten zu wollen.
Manchmal ist weniger einfach mehr.
Feuersänger:
Jab, wie ich schon unlängst im Wunschlisten-Thread schrieb: ich wollte, die Schreiberlinge würden einfach mal _eine_ Geschichte in _einem_ Buch erzählen, vom Anfang bis zum Ende, fertig, aus. Immer diese Endlosserien kotzen mich dermaßen an -- zumal die Autoren da wohl oft zu der Überzeugung gelangen, eine Endlosserie ist auch eine Endlos-Gelddruckmaschine, und deswegen irgendwann jeglicher Fortschritt vollständig zum erliegen kommt. -.-
Ich für meinen Teil boykottiere prinzipiell alles, was mehr als 3 Teile hat oder darauf ausgelegt ist. Und selbst Trilogien lasse ich nur noch sehr zögerlich in meinen Bücherschrank und erst nach ausführlichem "Screening". Es passiert einfach zu oft, dass der ganze erste Band nur Blabla ist und die Handlung erst eine halbe Seite vor Schluss in die Gänge kommt. Diesen Autoren sage ich: Fickt euch! Ich schreibe jetzt meine eigene Fantasy, mit Blackjack und Nutten!
Dash Bannon:
von Shadowmarch habe ich nichtmal das erste fertig gelesen da ging es mir schon auf die Nerven
kann aber nicht mehr genau sagen warum
First Orko:
--- Zitat von: Feuersänger am 10.06.2013 | 23:13 ---Jab, wie ich schon unlängst im Wunschlisten-Thread schrieb: ich wollte, die Schreiberlinge würden einfach mal _eine_ Geschichte in _einem_ Buch erzählen, vom Anfang bis zum Ende, fertig, aus. Immer diese Endlosserien kotzen mich dermaßen an -- zumal die Autoren da wohl oft zu der Überzeugung gelangen, eine Endlosserie ist auch eine Endlos-Gelddruckmaschine, und deswegen irgendwann jeglicher Fortschritt vollständig zum erliegen kommt. -.-
Ich für meinen Teil boykottiere prinzipiell alles, was mehr als 3 Teile hat oder darauf ausgelegt ist. Und selbst Trilogien lasse ich nur noch sehr zögerlich in meinen Bücherschrank und erst nach ausführlichem "Screening". Es passiert einfach zu oft, dass der ganze erste Band nur Blabla ist und die Handlung erst eine halbe Seite vor Schluss in die Gänge kommt. Diesen Autoren sage ich: Fickt euch! Ich schreibe jetzt meine eigene Fantasy, mit Blackjack und Nutten!
--- Ende Zitat ---
+10000 dafür! Das nervt mich seit einiger Zeit auch tierisch... Wobei es da durchaus ein paar rümliche Ausnahmen gibt mit mehren Bänden in der selben Welt, wo aber trotzdem jedes Buch in sich abgeschlossen ist. Das Konzept gefällt mir eigentlich ganz gut, das Wiedererkennen der Elemente und evt. auch einigen Personen ist schon ne nette Sache.
Beispiele wären: Die Wächter-Bücher von Lukjanenko, Bartimäus (mit Abstrichen, es gibt ja schon sowas wie nen Metaplot), Der Drachenzyklus (Töchter des Drachen, Thron der Libelle) von Hohlbein
Aber ansonsten stimm ich dir völlig zu, angefangene Endlos-Reihen NERVEN!
Thandbar:
Das ist dann aber auch schon oft eine Verlagsidee, oder? Ich erinnere mich an ein paar Fantasy-Bücher, denen es anzumerken war, dass sie als Einzelwerke angelegt waren, die dann aber mit fragwürdigen Retcon-Erklärungen zu einer "epischen Reihe" aufgepumpt wurden.
Weiß eigentlich jemand, wie das mit Matrix war? Die W-Brothers sollen zwar mal gesagt haben, das Projekt sei von Anfang an als Trilogie geplant gewesen, aber nach meinem Empfinden wirken die beiden nachfolgenden Teile irgendwie künstlich drangeschweißt.
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