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Die schlimmsten Bücher aus den Bereichen Fantasy - Science Fiction
Weltengeist:
--- Zitat von: YY am 12.09.2015 | 10:33 ---Ich kann auch nichts lesen, was der Herr Stephenson so von sich gibt...zieht einfach meilenweit an meinem Geschmack vorbei.
--- Ende Zitat ---
Ich finde seine Romane typischerweise ganz gut - bis auf die letzten 100 Seiten, wo sich bei mir regelmäßig der Eindruck festsetzt, er sei in Gedanken schon beim nächsten Projekt gewesen oder habe schlicht selbst keine Ahnung, wie er seine eigenen komplexen Handlungsstränge wieder entwirren soll.
Stimme dir aber zu: "Schlimmste Bücher" ist für mich was anderes.
YY:
--- Zitat von: Kowalski am 12.09.2015 | 10:41 ---Gerade "Renegade's Honor" von Robert N.Charette ist ein vorzüglicher Roman.
--- Ende Zitat ---
Das ist von William H. Keith, jr..
Und ja, das ist ziemlich gut.
Die Spielereihe habe ich damals verpasst, aber allein dieses Buch macht es schade, dass da nicht mehr Gutes nachkam.
Kowalski:
Oopsie, stimmt.
Grey:
Aus unserer Reihe "Der Friedhof der guten Ideen" (Todesursache = miserable Umsetzung):
"Darwinia" von Robert Charles Wilson. Eigentlich eine großartige Idee: Anfang des 20. Jh. kommt es zu einer rätselhaften Umwälzung, die Europa in einen fremdartigen, urweltlichen Dschungelkontinent verwandelt. Im weiteren Verlauf der Handlung stellen einige Charaktere fest, dass sie paranormale Fähigkeiten haben -- und sonderbare Träume von einem Krieg (den der Leser unschwer als den 1. Weltkrieg erkennt). Leider, leider macht der Autor aus diesem vielversprechenden Start überhaupt nichts, sondern geilt sich hinterher in unsinniger Detailtiefe an seiner physikalischen Erklärung des Ganzen auf. (Kurzversion: Das war gar nicht die wirkliche Erde mit dem wirklichen Europa, sondern eine Art kosmische Sicherheitskopie, die von "Computerviren" korrumpiert wurde.) Die anfangs gekonnt aufgebaute Atmosphäre eines Mysteriums verpufft darin, dass Prota- und Antagonisten am Ende doch als irgendwelche generischen "Auserwählten" dastehen und in einer schnöden, primitiven Endschlacht gegeneinander antreten. Tolle Idee, stark gestartet und am Ende grässlich versaubeutelt.
Ähnlich unrühmlich, aber wenigstens von Anfang an miserabel, verhält es sich mit "Anti-Eis" von Stephen Baxter. Grundidee: Durch Zufall (Meteor mit seltsamer Substanz usw.) gerät das British Empire im 19. Jh. quasi in den Besitz der Atombombe. Der Rest liest sich, als hätte sich der Autor schon immer an den physikalischen Fehlern im Gesamtwerk von Jules Verne gestört und sich deshalb vorgenommen, sie alle auf einmal zu beheben (vor allem die Fehler in "Von der Erde zum Mond"). In Bezug auf die historische Entwicklung seiner Alternativwelt beweist der Autor, dass er zwar zum akkuraten Nachschlagen von historischen Daten, Namen und Fakten fähig ist, von der fraglichen Epoche und den beteiligten Personen aber ansonsten keine Ahnung hat. ("Bismarcks größter Traum ist die Einigung Deutschlands.") Fazit: Schade um die arme Idee, das Ganze hätte ein schöner Roman werden können.
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: Kowalski am 12.09.2015 | 10:12 ---Fernes Land BattleTech und intelligente Aliens, einfach nur Fail.
Eisiger Tod Landser-roman im Weltraum, plus der Autor hat das metrische System nicht verstanden und geilt sich an Meter pro Sekunde und Machzahlen auf. Absolut unwürdige Renegade Legion Buchreihe (ja, es gibt noch 2 weitere, ebenso Grottenschlecht
Auch sehr unbefriedigend Das Schwert und der Dolch
Jetzt mal nicht als Auftragsarbeit für ein Tabletop wäre die Trilogie "Im Zeichen der Feuerstrasse" von Andreas Brandhorst. Bei Amazon finde ich nur noch eines der drei Bücher, ist auch gut so.
--- Ende Zitat ---
Wenn wir bei Battletech sind, die "Black Thorn" sind im Vergleich zum Rest der Reihe auch ziemlich mies. Und dann ist da noch dieser komische band wo eine Frau aus unserer Welt irgendwie auf Solrais 7 landet (und es ewig und drei Tage braucht bis sie da endlich landet und man sich die ganze Zeit fragt ob man da wirklich einen Battletech Roman liest ...).
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