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Kapitel 2 das Zusammentreffen
Dash Bannon:
Kurz starrt der Graf Juan wütend an und fast scheint es, als ob er nun ihn angreifen würde, dann scheint er sich zu fangen und wendet sich mit einem letzten zornigen Blick auf den Inen ab und geht leise in eisenländischer Sprache fluchend zu seinem Platz am Tisch zurück, sein Schwert wirft er vor sich auf den Tisch.
Preacher:
Juan quittiert den wütenden Blick des Grafen nur mit einem weiteren freundlichen Lächeln. Aber er fragt sich auch, was es war, das den Grafen derart die Contenance verlieren ließ. Diese Reaktion war in seinen Augen völlig überzogen.
Nun, da die unmittelbare Gefahr bereinigt ist, wird sich der Edelmann auch des Schmerzes bewußt, der in seiner Hand pulsiert. Er wirft einen Blick auf die Handfläche und erbleicht ein wenig.
"Ähm...Doctore? War da nicht vorhin noch ein Doctore?" Er blickt sich nach dem Arzt um, der auch die kleine Amy behandelt hat.
"Blut...und das bei meiner angegriffenen Gesundheit. Oh je...ich glaube, ich werde ohmächtig..."
Juan geht unsicheren Schrittes zum nächsten Stuhl und läßt sich schwer darauf fallen. Dann greift er sich eine Serviette vom Tisch, genau darauf achtend, daß seine Kleidung nichts von dem Blut abbekommt, und wickelt sie um seine Hand. Wann fängt er an, mit der unverletzten Hand in seinen Taschen zu kramen.
"Riechsalz...wo ist das Riechsalz..:"
Endlich findet er ein kleines Fläschchen und hält es sich unter die Nase. Das scheint es besser zu machen - zuindest wird seine Gesichtsfarbe gleich wieder rosiger. Aus einem anderen Fläschchen kommen ein paar Tropfen in ein Glas Wein und aus einem Beutelchen kommen noch zwei sorgsam abgemessene Löffel Pulver dazu. Diese Mixtur stürzt der Castilianer auf einen Schlag herunter.
Doc Letterwood:
Oh Theus...wen will dieses Edelweichei mit seiner Tour eigentlich noch beeindrucken...?
Dash Bannon:
Anselm beobachtet Juan mit einem leicht irren Blick, dann schnaubt er belustigt, 'kommt am Besten nie wieder zwischen mich und meine Gegner, ich kann dann nicht mehr für Eure angegriffene Gesundheit garantieren. Wer verhört ihn jetzt? Ich würde mich gerne einmal unter vier Augen mit ihm unterhalten.', der Graf lächelt freudlos.
Preacher:
"Wenn Ihr gestattet Hochwohlgeboren - ich habe mich bereits gemeldet. Und verzeiht, aber Ihr seid diesbezüglich nicht sonderlich geignet. Mit einem Schwert im Kopf kann man nicht mehr reden, wisst Ihr?"
Juan scheint sich gefangen zu haben und lächelt dem Gefangen ein weiteres mal freundlih zu. "Iss und trink. Du wirst das leider gleich nicht mehr können - wir werden dich fesseln müssen."
Der gefangene Ine erbleicht, leert aber schnell Teller und Bescher und leistet dann keine Gegenwehr, als Juan beginnt, seine Hände auf die Tischplatte zu fesseln.
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