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[The Pool] Auf Wunsch einer einzelnen Dame: The Pool auf dem Großen Treffen
Lord Verminaard:
Das System ist sehr unaufdringlich und hält sich im Hintergrund. Die Spieler sind sehr frei, sie entscheiden selbst, wie viel oder wie wenig Kontrolle sie wollen, ob sie Pool-heavy oder Trait-heavy spielen wollen, wie viele Würfel sie riskieren, ob sie Erzählrecht haben wollen oder nicht, welchen Stance sie wählen, wie viele Elemente sie selbst in die Spielrealität einbringen. Ich finde das eigentlich ziemlich gut.
Anti-Pool wäre vermutlich ein ganz anderes Spiel, bei dem die Regeln viel mehr Eigendynamik entwickeln. Natürlich ist es eine berechtigte Frage, ob man eigentlich verlorene Konflikte bestrafen sollte. Hm, weiß auch nicht. Müsste man testen, um es zu wissen.
Zu den beliebten Mini-Modifikationen:
Rule of Three: Wäre bei uns verschwendet gewesen. Ich als SL fand es super, wenn die Spieler erzählt haben, und hatte gar kein Bedürfnis, sie mit Würfeln zu bestechen, um mir das Erzählrecht wiederzuholen. Die Spieler haben nur darauf verzichtet, wenn ihnen nichts einfiel, was ja auch gut so ist. Ich denke auch nicht, dass man Spieler zum Erzählrecht verpflichten sollte. Wenn einer eher der Mitläufer-Typ ist oder einen schlechten Tag hat, ist es ok, wenn er lieber einen Würfel nimmt. Aber dann eben auch nur einen. Das reicht.
Monologue of Defeat: Könnte schon noch eine interessante zusätzliche Möglichkeit sein. Wir hatten ja nun ein paar verlorenen Konflikte, bei denen es mir allerdings selten geglückt ist, zusätzliche Komplikationen abgesehen von "es klappt nicht" einzubauen. Wer weiß, vielleicht wären die Spieler da kreativer gewesen. Wie sagte Marcel gleich so schön? Ein SL wird nie so gut darin sein, den Charakter in die Scheiße zu reiten, wie der Spieler selbst. ;)
Schwules Lesbenpony:
Den "Monologue of Defeat" finde ich persönlich sehr gut, weil ich a) die Spieler lieber erzählen lasse, als mich selber labern zu hören und b) die Spieler irgendwie immer coolere Ideen haben, was sie ihrem Charakter antun wollen. In meiner Version erzählt der SL nur beim "Unentschieden": keine 1 und keine 6.
Die Sache mit Anti-Pool interessiert mich deshalb, weil bei dem normalem System in meiner Runde kaum je Würfe daneben gehen. Die Wahrscheinlichkeit liegt halt auf der Seite vieler Würfel. So ab 7 Würfeln ist die Wahrscheinlichkeit mal keine 1 zu würfeln minimal.
Andererseits weiß ich nicht, ob ich das fair finde, Erfolg mit Würfelverlust zu "bestrafen".
Fredi der Elch:
MoD finde ich auch gut. Wobei eben eine Entkoppelung des Erzählrechts vom Erfolg das lösen würde. Weswegen ich es gut fände. Oder man lässt Spieler immer alles erzählen. Geht auch. ;D
--- Zitat von: Caynreth am 22.02.2005 | 16:47 ---Andererseits weiß ich nicht, ob ich das fair finde, Erfolg mit Würfelverlust zu "bestrafen".
--- Ende Zitat ---
Es geht ja IMO nicht um "Bestrafung". Man muss sich nur überlegen, wieviel einem der Sieg wert ist. Und das bezahlt man dann auch. Und wenn es komplizierter wird (was ja meistens spannend ist), bekommt man Würfel. Finde ich ziemlich gut. Man wird vor Allem nicht für eine Niederlage auch noch mit dem Verlußt von Würfeln bestraft. und es gehen auch mal Würfe daneben, weil nicht jeder das Maximum an Würfeln setzt (was ja eigentlich statistisch gesehen die beste Strategie ist).
Also ich bin irgendwie ein Fan von Anti-Pool. Man muss nur nochmal genau schauen, was genau ein Sieg kosten soll bzw. wieviele Würfel man fürs Verlieren kriegen soll usw. Sonst gehen wieder zu viele Würfe in die Hose und das soll ja auch nicht sein.
Lord Verminaard:
Hm, der Grund für die vielen gescheiterten Würfe in unserer "Granada"-Runde dürfte in der Tat darin gelegen haben, dass ihr teilweise nicht so viele Würfel eingesetzt habt. Mangelnde Stochastik-Kenntnisse oder Absicht? ;)
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