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Orga Kapitel 5 1/2 alte Rechnungen.

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Doc Letterwood:
Dann mach ich mal den Anfang. Diego in ultimate action, Last Man Standing lässt grüßen  8)


--- Zitat ---Mit letzter Kraft kämpft sich Diego indes unter zwei gefallenen Angels hervor, die ihn überrannten. Er ist über und über mit Blut besudelt - ein Drittel davon sein eigenes. Er ist kalkweiß im Gesicht, und zwar nicht nur wegen des immensen Blutverlustes.

"Tyrconnel!", hallt es immer noch in seinen Ohren nach.
Jason?

Mit einem unschönen Tritt ins Gesicht befördert er einen toten Angel von seinem linken Bein herunter und steht wankend auf. Um ihn herum liegen acht Angels, er selbst blutet aus zwei frischen Wunden.
Er sieht Juan wie durch einen Schleier von trübem, roten Nebel auf den am Boden liegenden zurennen. Wer ist es?
Tyrconnel, hallt es wieder durch den Raum - oder nur durch seinen Geist?

Lord Bellermues Schwert - hoch erhoben über dem Kopf des Schurken. Unter ihm - Jason! Links und rechts von Diego erheben sich zwei verletzte Angels, sehen sich an, sehen Diego an.
Der verengt seine Augen zu schmalen Schlitzen. Knurrend springt er auf einen der Angels zu, wirbelt herum, schlitzt seine Kehle auf, wirbelt herum, stößt beide Klingen tief in die Brust des Gegners, zieht sie heraus - und wirft eine der wunderschön gearbeiteten, blitzenden, vor Blut triefenden Klingen in Richtung von Lord Bellermues Hals.

Die Zeit scheint für einen Moment stillzustehen, als die Kamera auf den Degen fokussiert - ein Tropfen weinroten Blutes wird von der fliegenden Klinge fortgerissen, spritzt in Zeitlupentempo davon. Die Kamera verfolgt den Flug des Blutstropfens, dahinter wird schemenhaft Diego sichtbar - und der zweite Angel, der offenbar direkt hinter ihm steht.
Die Klinge hält mitten im Flug an, so scheint es. Doch in Wahrheit ragt sie wippend aus dem Hals von Lord Bellermue.

Dem fährt noch ein letztes "Gnnn..." von den Lippen, dann bricht er in die Knie - und zeitgleich mit ihm Diego. Denn der Castilier musste sich entscheiden - beide Klingen für beide Angels oder eine Klinge für Bellermue.
Seine Entscheidung war schnell getroffen - so wie er selbst. Denn der zweite Angreifer erkannte die Absicht und stieß in die ungedeckte Flanke Diegos, direkt unter den Wurfarm.
Mit verschleiertem Blick starrt Diego zu Jason.
"Nicht....sterben...", krächzt er, und meint damit sowohl sich selbst als auch den Inen, der in so kurzer Zeit zum Freund wurde.
Dann zieht der Angel seinen Säbel aus Diegos Seite, und der Castilier, Pirat, Weltreisende und Kaufmannssohn kippt leblos zur Seite.
--- Ende Zitat ---

Andreas:
Davon ausgehend, das auch Kapitel 3 gültig ist:
http://tanelorn.net/index.php/topic,17417.125.html


--- Zitat ---Jason betritt nachdenklich sein Zimmer. Zwei Bedienstete sind eben dabei, die hölzerne Badewanne für ihn zu füllen.
Bevor er in das Wasser steigt, nimmt er noch ganz besondere Kleidung aus seinem Gepäck.
Dann lässt er sich in das Wasser gleiten, greift nach der Seife und beginnt sich zu waschen.
Seine Gedanken schweifen ab.
Trotz des Hungergefühls, sieht er vor seinem geistigen Auge wieder seine heimat. Tyrconnel. das kleine, grüne Eiland.

Er sieht seine Mutter und seine Schwester, wie sie in dem kleinen Gemüsegarten hoch über der Steilküste arbeiten. Die langen, roten Haare flattern im Wind, als er mit seinem Vater in seinem kleinen Boot vom Fischen zurückkommt.
Es war der Tag an dem sein Vater ihm dieses Boot schenkte.
Zwei Tage später waren alle tot.
Jason lies ihre Leichen in seinem brennenden Boot in die See treiben.
Dann zündete er das Haus an, und schwor nicht zurück zu kehren, bevor diese Tat gesühnt wäre.
20 Jahre gingen seither ins Land.
Aufregende 20 Jahre. Enterfahrten, Handelsfahrten und ähnliche Aufträge wie dieser.

Als er aus dem Wasser steigt, zieht er sich mit bedacht an.
Ein schneewisses Leinenhemd, den Killt mit den Farben seiner Familie und den Tartan, der ihn als Oberhaupt der Tyrconnelsippe ausweist.
Er hat diesen Killt lange nicht getragen.
Un der beginnt sich zu fragen, ob Tyrconnel wirklich der Name seiner Familie ist.
Hatte sein Vater ein dunkles Geheimnis?
Er kämmt seine langen Haare und nimmt ein wenig Haarfett, um sie zu bändigen, dann geht er noch einmal zu seinem Gepäck, sucht ein wenig herum, bis er findet was er benötigt.
Eine kleine, knöcherne Haarspange.
Die hat er vor mehr als 20 Jahren selber gemacht.
Für seine Schwester.
" Die Zeit deiner Rache ist nah, Shannon," flüstert er.
" Und auch eure, Mutter und Vater. Es ist mir egal, was du tatest, Vater," flüstert er, während er mit der Spange seine Haare zu einem Pferdeschwanz nach hinten bindet. " Mir warst du ein guter Vater, und meiner Mutter wohl auch ein guter Mann. Bald werde ich nach Tyrconnel zurückkehren. Wer weiss, vielleicht nehme ich mir ein Weib und sorge dafür, das es nicht zu Ende geht, mit den Tyrconnels."
Indes er in das polierte Kupferblech sieht, welches als Spiegel dient, scheint ihm, als erscheinen die geisterhaften Gesichter seiner Familie. Seine Mutter lächelt gütig, seine Schwester lacht und sein Vater schaut ernst wie immer.
Dann betrachtet er sich noch einmal.
Ja, er ist ein wahrer Tyrconnel. Er sieht seinem Vater wie er ihn kannte mittlerweile zum Verwechseln ähnlich, er hat nur die roten Haare und die grünen Augen seiner Mutter.
Dann setzt er sich auf das Bett, reinigt und lädt gründlich beide Pistolen.
Anschliessend zieht er aus seinem Gepäck noch ein leichtes Entermesser, welches er hinten in seinen Gürtel steckt.
Eine dritte Pistole findet sich auch noch.
Dann reinigt er das Claymoreschwert, welches er vom Pitt mitnahm, denn das Rapier wurde von dem zusammenbrechenden Haus endgültig vernichtet.
Beim Putzen entdeckt er dass dieses Schwert Initialen am Parierstab trägt: S.T.

Welche ein Zufall. Dieses Schwert, mit dem er die Rache vollenden will, trägt die Initialien seines Vaters: S.T. Shamos Tyrconnel.
Dann erhebt er sich, wirft noch einen letzten Blick in den Spiegel.
Ein Tyrconnel, bereit für den Kampf.
Wieder erscheint ihm das Gesicht seines Vaters, welcher ihm zustimmend zuzunicken scheint.
Dann geht er hinab zu seinen Gefährten.
Ein hungriger Bauch kämpft nicht gerne und der Duft von Piotres Essen empfängt ihn beim öffnen der Tür und macht ihm klar, wie hungrig er eigentlich ist.

--- Ende Zitat ---

Preacher:
Auch wenns gerade nicht so in die Reihe der dramatischen Posts passt, find ich den sehr schön ;)

http://tanelorn.net/index.php/topic,17417.msg334336.html#msg334336

Ellenlange Zitate erspar ich Euch - wir haben ja den Link ;)

Sir Mythos:

--- Zitat ---Kurz vor der Ohnmacht bemerkt Jason, wie eine Gestalt das Schwert aus der Wunde zieht und in seine Hand legt, dann hört er Maliks Stimme.

"Keine Sorge, Senor Tyconnel, das wird schon wieder."

--- CUT ---

Ein paar Sekunden zuvor. Die Kamera zeigt Malik, wie er mit der Suppe in der Hand und seinem Rapier in der anderen 3 Angels in Schach hält.
Weder die eine Seite, noch die andere kann einen nennenswerten Vorteil ergattern. Erst als Jasons Schüsse ertönen lässt sich Malik eine Sekunde
Ablenken und wird zurück an einen Pfosten gedrängt.

Tja, Schade um die gute Suppe. Muss ich gleich neue mitnehmen.

Plötzlich schnellt die Hand mit der Suppe, die bisher immer noch nicht übergeschwappt ist, vor und die Suppe verteilt sich in dem Gesicht eines Angels
Sekunden bevor die Suppenschüssel dessen Nasenbein bricht. Malik zieht in der Zwischenzeit mit der nun freien Hand seine zweite Waffe.

Was ein Glück, dass diese für die anderen Hand gewichtet ist.

Mit beiden Waffen ist Malik, den 2 übrigen Gegner überlegen. Die Linke nutzt er zu einer Parade nach der nächsten, während er mit der Rechten ein paar
hässliche Kratzer auf der Stirn eines Gegners hinterlässt, so dass Blut in dessen Augen tropft. Derart Geblendet zieht sich dieser auch aus dem Kampf zurück,
um neue Kärfte zu sammeln. Der übrig gebliebene hat nicht soviel Glück. Ein plötzlicher Vorstoß mit beiden Waffen durchstoßen dessen Oberarme, so dass dieser,
Kampfunfähig aufgibt und ohnmächtig zu Boden sinkt.

Als Malik sich nach Jason umblickt bemerkt er Juan und Esmeralda an der Balustrade. Er wirbelt mit viel Schwung herum und wirft seine eigene Waffe, welche durch einen Vorhang hindruch fliegt, diesen mitreisst und unterhalb von den beiden eine Rutschbahn bildet, so dass sie nicht im Waffenständer ankommen. Der feste Wurf des Dolches wird begleitet, durch einen hellen Ton, als ob eine Senora singen würde. Einige Tonkrüge, die in der Gegend rumstehen zerplatzen. Der Ton hat Juan auf Malik und dessen Wurf aufmerksam gemacht.

"Sieh zu dass du da fertig wirst. Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit."

Dann wendet sich Malik Jason zu, der extrem mitgenommen aussieht. Immer auf der Hut kann er jedoch von dessen Gegner keine Bewegung erkennen.

--- Ende Zitat ---

Also ich wäre für den hier: http://tanelorn.net/index.php/topic,18252.200.html

Joerg.D:
Also mir gefallen am bessten das Post vom Preacher und das Post von Morebytes, welches SyrMythos vorgeschlagen hat.

Für diese beiden Posts gibt es 2 Chi, die Ihr nach belieben ausgeben oder AUCH JEMEND ANDEREN zur Verfügung stellen könnt.

Alle anderen erhalten einen Chipunkt für das Abenteuer.

Anselm erhält Mediziner auf Rang 3 oder Dorin zwei Chi (nach Wahl) die im nächsten Abernteuer ausgegeben werden müssen.

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