Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D&D ein "Powergame fuer zwischendurch"?
Asdrubael:
Deswegen gibt es bei mir nur Setting gebundene PrC
Und ich finde auch nicht, dass diese von den Werten her bekannt sein müssen. Dann muss sich der Spieler nämlich entscheiden, ob sein Paladin ein Pantherritter werden solll und sich um die Aufnahme in den Orden bemüht oder nicht.
Was das später bringt erfährt er dann nch früh genug.
Und biser hatte ich (danke toller Spieler) nur den Fall, dass jemand mit einer Idee für eine PrC aus einem Hintergrundbuch kam und wir dann gesucht haben, ob es irgendwo eine passende PrC gab und die wurde dann genommen.
Deswegen würde ich meinen Spielern kein Powergaming unterstellen, obwohl die Charaktere trotzdem was können.
Hatte schon mal jemand Gruppenübergreifendes Minmaxing, dass man die Charaktere aufgrund einer Gruppenstrategie optimiert wurden. Also Magier lernt Feats um seine "Dunkelheit"Sprüche zu optimieren, und die Kämpfer gehen auf "Blindfight" und so?
Ich meine nämlich dass das die hohe Kunst des Powergaming ist! Auf sich selber schauen kann ja jeder ::)
Astendar:
Ich finde aber, daß gerade das "Hinentwickeln" zu Prestigeklassen den Powergamern einen Strich durch die Rechnung macht, weil sie ihre Punke (seien es nun Feats oder Skills) nicht so legen können wie sie wollen und wie es für sie am Effektivsten ist, sondern sie müssen sie so legen, wie die Prestigeklasse es vorschreibt und so kann es dazu kommen, daß sie das eine oder andere Feat nehmen müssen, was so gar nicht in ihre "ich mache mit einem einzigen Schlag 38W6 + 375" Planung passt.
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: Astendar am 25.02.2005 | 20:16 ---Ich finde aber, daß gerade das "Hinentwickeln" zu Prestigeklassen den Powergamern einen Strich durch die Rechnung macht, weil sie ihre Punke (seien es nun Feats oder Skills) nicht so legen können wie sie wollen und wie es für sie am Effektivsten ist, sondern sie müssen sie so legen, wie die Prestigeklasse es vorschreibt und so kann es dazu kommen, daß sie das eine oder andere Feat nehmen müssen, was so gar nicht in ihre "ich mache mit einem einzigen Schlag 38W6 + 375" Planung passt.
--- Ende Zitat ---
Das macht ein Powergamer aber nur, wenn ihm die Prestigeklasse mehr Vorteile bringt, als das 38w6 + 375 Feat.
Es ist ja so, das die Prestigeklassen(die meisten) Vorraussetzungen verlangen, die das spezialisieren auf genau den entsprechenden Focus der PrC verlangen.
Eine PrC bedeutet, der Spieler muß sich von den Regeln vorschreiben lassen wie er seinen Char zu entwickeln hat, und das ist "Systempowergaming"
Asdrubael:
Also kurz gesagt, wenn der Spieler
erst eine vom System losgelöste Vorstellung vom Charakterkonzept hat und sich danach die passenden Klassen (egal ob normal oder PrC) zum Konzept sucht, dann geht das in ordnung,
aber wenn er ein Anfangskonzept hat und danach möglichst günstige Klassenkombinationen wählt um das maximale rauszuholen ist er ein Powergamer
und wenn er das ganze ohne Startkonzept macht ein Munchkin.
Hab ich das so korrekt zusammengefasst? ;D
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: Asdrubael am 25.02.2005 | 21:17 ---Hab ich das so korrekt zusammengefasst? ;D
--- Ende Zitat ---
Kann man so sagen.
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