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D&D ein "Powergame fuer zwischendurch"?

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Seraph:
@Asdrubael: Bezüglich Gruppen-PG: Aufeinander abgestimmte Charaktere findet man leider nur allzu oft. Seien es Spellcaster, die ihre Buffs aufeinander abstimmen, oder Curse Combos, gegen die normale Gegner kein Licht mehr sehen. Für dein Beispiel gibt es z.B. noch eine extremere Variante: Der Spruch "Blacklight" (Clr3/Wiz3) aus dem neuen SRD wirkt wie Deeper Darkness (nur kürzer), allerdings kann der Spellcaster selber einwandfrei in der Dunkelheit sehen. Gerade für PvP ein sehr interessanter Zauber.

Arkam:
Hallo zusammen,

ich betreibe hier ein wenig Threadnekromantie weil ich seit kurzen D&D mit Iron Kingdom Hintergrund spiele und mich frage ob einige Sachen die ich so gehört habe stimmen und wenn sie stimmen ob sie so sein müssen.

Grundsätzlich habe ich bisher mit D&D viel Spaß gehabt. Gerade die Konzentration auf eine Klasse und die Erfahrungsstufen haben in unserer Runde dazu geführt das jeder seine Nische gefunden hat und die Spieler konzentriert bei der Sache sind um ja keinen EP zu verpassen, ok leicht aber wirklich nur leicht übertrieben.

Dann jedoch kam der Spielabend der mir zu denken gab. Wir hatten eine Aufklärungsmission angenommen und haben sie durch mehrere Fehleinschätzungen verhauen sind aber davon gekommen. Unser Spielleiter teilte uns mit das diese Mission dazu gedacht gewesen ist unsere Charaktere vor dem anstehenden großen Kampf noch ein Mal zu stärken und auszustatten.
Seitdem herrscht bei einem unserer Spieler Panik weil der anstehende Kampf nun ja garnicht mehr zu schaffen sei. Zudem würden fertige Abenteuer, ein solches spielen wir, davon ausgehen das die Charaktere in einer eggebenen Erfahrungsstufe mit einer Basis an magischen Gegenständen und verbesserter Ausrüstung in ein Abenteuer gingen. Was soll man sagen der Endkampf war vielleicht nicht so leicht wie er hätte sein können aber er war eben auch nicht unschaffbar,

Ich weis ja das es im Spielleiterhandbuch eine Berechnungsmethode für Herausforderungen gibt. Abers etzt diese tatsächlich ein Ist gegebenes Niveau an Gegenständen mit Boni vorraus?
Denn so wie ich den Hintergrund von Iron Kingdom kennen gelernt habe gibt es dort weniger Magie als in einem High Fantasy Hintergrund.

Der zweite Punkt der mir auffiel ist das ich wohl der einzige Spieler bin der bis Level 10, bis dahin soll uns die Kampagne führen, ob es dann noch weitergeht ist unsicher bei seiner Klasse bleiben will.
Ist das jetzt nur die Konsequenz aus einem recht starren Klassensystem oder wird hier geminimaxt was das Zeug hergibt?
Für letzteres spricht das die meisten Spieler entweder Krieger oder magische Klassen einplanen. Teilweise tatsächlich mit der Ansage dadurch eben Kämpferfeats oder Magie abgreifen zu wollen.
Gibt es tatsächlich kommerzielle Kampagnen die ein solches Verhalten verlangen, wie erzählt?
Oder ist es vielleicht möglich das die Möglichkeit eine Bedrohung zu berechnen bei einigen Spielern dazu führt alle Variabeln zu ihren Gunsten ans Maximum zu bringen?

Die Sache mit den Zusatzbänden nervt mich etwas. Denn schon das Spielerhandbuch ist nicht gerade ein kurzes Regelwerk. Wenn ich mir aber anschaue was einige Spieler so an Büchern mit sich herumschleppen frage ich mich doch ob diese Arbeit und der Wissensvorsprung und damit die Möglichkeiten den Charakter zu verbessern in einem vernünftigen Verhältnis stehen.

Gruß Jochen

Selganor [n/a]:

--- Zitat von: Arkam am 10.12.2006 | 19:38 ---Ich weis ja das es im Spielleiterhandbuch eine Berechnungsmethode für Herausforderungen gibt. Abers etzt diese tatsächlich ein Ist gegebenes Niveau an Gegenständen mit Boni vorraus?

--- Ende Zitat ---
Ja, die CRs sind fuer "Standardgruppen" (mit dem Level entsprechender Ausruestung) gedacht. Und bei Drachen (die einen doch eher selten "ueberraschen") ist sogar einberechnet dass die Gruppe auf den Kampf vorbereitet ist.
Allerdings sind CRs (und ELs) keine konkrete Wissenschaft und je nach Gegner (und Gruppe) kann es schon extreme Unterschiede bei (theoretisch) gleicher Schwierigkeit geben.

--- Zitat ---Gibt es tatsächlich kommerzielle Kampagnen die ein solches Verhalten verlangen, wie erzählt?

--- Ende Zitat ---
Eine Kampagne kann nie Multiclassing o.ae. "verlangen".
Das sind alles Entscheidungen der Spieler die der Meinung sind dass sie unbedingt noch die Faehigkeiten von Klasse X oder Feat Y haben muessen.

--- Zitat ---Die Sache mit den Zusatzbänden nervt mich etwas. Denn schon das Spielerhandbuch ist nicht gerade ein kurzes Regelwerk. Wenn ich mir aber anschaue was einige Spieler so an Büchern mit sich herumschleppen frage ich mich doch ob diese Arbeit und der Wissensvorsprung und damit die Möglichkeiten den Charakter zu verbessern in einem vernünftigen Verhältnis stehen.

--- Ende Zitat ---
Bei den "vernuenftigen" Zusatzbaenden (ich will nicht leugnen dass es einige Regelwerke - auch von WotC - gibt die nicht mehr feierlich sind) sollte es kein Problem sein.
Die Leute kriegen ja keine "zusaetzlichen" Faehigkeiten sondern bestenfalls "andere".

Und wenn ein Charakter extrem auf einen Bereich geminmaxt ist dann sollte ein SL ihn (gerade wenn er mal wieder einen "Ich bin so toll... mir kann keiner"-Koller kriegen sollte) mal auf den Boden der Tatsachen runterholen und ihn mit den Situationen konfrontieren die er durch seine extreme Spezialisierung hat schleifen lassen muessen.

Man muss das ja nicht in einer "Leben oder Tod"-Situation machen, aber hin und wieder schadet nicht.

D&D ist insofern ausbalanciert dass Charaktere gleicher Stufe aehnlich (identisch ist unmoeglich) faehig sind.
Wenn allerdings bestimmte Bereiche von SL/Abenteuer "ausgeklammert" werden (z.B. der Spielleiter hat sich nicht mit den Magieregeln beschaeftigt, daher bestimmt er einfach dass das Gebiet in dem die Gruppe sich befindet eine "magietote" Zone ist in der keinerlei Magie wirkt) dann verschiebt sich dadurch die Balance doch durchaus.

Und da IK auch wohl recht kraeftig an verschiedenen Dingen "geschraubt" hat wirkt sich das da nunmal durchaus deutlich aus.

Aber das waere dann Thema eines speziellen IK-Threads, oder?

Skele-Surtur:
Ich dachte die Zusatzbände sind für Mucki-Training  >;D. Langsam steigert sich im 2-3 Monatsrythmus das Gewicht im Rucksack, wenn man zur wöchtentlicheh RPG-Sitzung läuft... bis man einen größeren Rucksack kaufen muss.

Wahrscheinlich gibts einen Geheimvertrag von WotC mit den Rucksack-Industrie.

Und die Muckibuden wollen sie auch aus dem Geschäft drängen...:verschwoer:

Selganor [n/a]:
Warum das?

Man macht ja nicht staendig Charaktere.

Und ich habe mir angewoehnt alle Elemente aus "Nicht-Core"-Buechern die in meinen Charakteren vorhanden sind rauszuschreiben und mit dem Charakter zusammen aufzubewahren.

Und so viel ist das ja dann doch nicht. Im Extremfall 2-3 Seiten Klassenbeschreibung und "Spruechebuch" sowie 1 (bis hoechstens 2) Seite(n) Feats und Ausruestung

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