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Jetzt im Fernsehen...
Mr Grudenko:
--- Zitat von: Jed Clayton am 25.03.2012 | 12:48 ---
Ich habe gestern Abend gemerkt, dass das Ganze nicht so meine Variante von Fantasy ist und außerdem dramaturgisch genau die gleiche Masche wie auch schon die HBO-Serien "Rom" und "Die Borgias".
--- Ende Zitat ---
Tja, die "Borgias" (oder auch "Tudors") führe ich gerne als Antowrt auf die Frage "Wie kann man bloß Geschichte studieren?" an ("Sex and Drugs and Hack 'n Slay. Und was ist Deine Entschuldigung für BWL?"). "Game of Thrones" könnte das gleiche für "Wie kann man nur Fantasy lesen?" werden ~;D
Mr Grudenko:
25.03.2012, 19.30 - 20.15, ZDF: "Terra X: Notlandung in den Alpen"
Über die erste Luftrettung (in der Schweiz 1946): http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,1021580_idDispatch:11421177,00.html
Jiba:
--- Zitat von: Jed Clayton am 25.03.2012 | 12:48 ---Ich habe gestern Abend gemerkt, dass das Ganze nicht so meine Variante von Fantasy ist und außerdem dramaturgisch genau die gleiche Masche wie auch schon die HBO-Serien "Rom" und "Die Borgias". Genau die gleiche Sex & Violence Schiene... ständig Bettszenen, Kraftausdrücke, nackte Busen, Blut und Meuchelmorde. Schwule Pärchen, Perverse und Bordellbesitzer sind auch noch dabei... Na toll.
--- Ende Zitat ---
Ja, ein Fantasybuch wie ein Historienroman eben. Wurde sogar mal Zeit, dass diese ganzen Sachen thematisiert werden, denn immer nur saubere, politisch korrekte Fantasy, wo Zwerge einfach so aus Erdlöchern schlüpfen... davon habe ich genug, das scheint mir nämlich klare Vermeidungsstrategie zu sein. "Game of Thrones" ist auch nicht wegen Sex & Violence gut, sondern eher "unter Zuhilfenahme von". Die Handlung ist sehr durchdacht, die Figuren sind Persönlichkeiten und keine Abziehbilder (zumindest nicht so wie in der Standart-Erwachsenenfantasy, die häufig so uninspiriert oder mutlos ist, wie man nur sein kann), der Fokus auf Intrige und Machtspielen gefällt mir. Das ist alles nicht so naiv. Deshalb fand ich die Serie ganz großartig (kann ich aber auch zumindest von den "Tudors" und "Borgia" sagen).
Waldviech:
Würde ich ähnlich formulieren. Hübsch fand ich auch, dass die Charaktere nicht, wie so oft in der Fantasy, moderne Menschen in "historischer Gewandung" sind, sondern sich zuweilen tatsächlich mal mittelalterlich verhalten. Die eigene Schwester verschachern. Völlig unschuldige Metzgerburschen zu Tode hetzen lassen, wenn Prinzchen Zoff angefangen hat. Nervtötenden Adeligen flüssiges Gold über den Schädel gießen. Bastarde abschieben. Total übereilt Blutrache-Orgien vom Zaun brechen. Das kommt einem alles so bekannt vor wenn man Geschichtswissenschaften studiert hat. ;D
Jed Clayton:
--- Zitat von: Waldviech am 26.03.2012 | 11:23 ---Würde ich ähnlich formulieren. Hübsch fand ich auch, dass die Charaktere nicht, wie so oft in der Fantasy, moderne Menschen in "historischer Gewandung" sind, sondern sich zuweilen tatsächlich mal mittelalterlich verhalten... Das kommt einem alles so bekannt vor wenn man Geschichtswissenschaften studiert hat. ;D
--- Ende Zitat ---
Na ja, es geht. *seufz*
Scheinbar wollte der Autor hier ein Quasi-Mittelalter zurechtzimmern, das noch mittelalterlicher als das echte Mittelalter 'rüberkommt. An sich nicht schlecht.
Immerhin gibt es in der Welt auch Drachen, nicht nur allegorische. Das rettet A Game of Thrones noch mal für mich. Aber die Drachen kommen wohl erst in der zweiten Staffel.
Heute Abend schaue ich mir "Touch" an (im Augenblick gerade auf Pro 7).
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