Pen & Paper - Spielsysteme > Weitere Pen & Paper Systeme
Deadlands-Frage
Blizzard:
Hallo,
seit langem trage ich mich mit dem Gedanken, mir das RPG "DEadlands" einzuverleiben, und es dann später auch mal zu leiten. Ich habe schon einiges darüber gehört, und möchte es nun selbst ausprobieren. Ich habe nun bei Dragonworld gesehen, dass es einen Haufen Bücher für Deadlands gibt. Daher meine Fragen:
- welche Bücher braucht man unbedingt zum spielen?
- welche Bücher empfehlt ihr als Zusatz?
- gibt es auch Bücher, die man nicht braucht?
Vielen Dank im Voraus.
Selganor [n/a]:
Kleine Vorbemerkung:
Du weisst dass Deadlands offiziell "tot" ist? (Daran konnte auch der "Reanimationsversuch" mit d20 nix aendern)
Es werden noch Reste verkauft, aber es wird wohl nix neues mehr kommen, im Gegenteil...
Das "Nachfolgesystem" Savage Worlds soll wohl auch noch ein Deadlands-Zusatzbuch kriegen (oder ist das schon raus?)
Von den deutschen Buechern (sofern du noch welche auftreiben kannst) wuerde ich dir abraten da es davon nur eine Handvoll jemals gab (und die noch von der 1. Edition uebersetzt wurden)
Die letzte Version (IIRC) war in "Weird West Player’s Guide" und "Marshal’s Guide" (je $25.-) geteilt. Die sollten voll und ganz fuer den Anfang langen.
Sollte deine Gruppe Gefallen an System und Setting bekommen gibt es zahlreiche Zusatzbuecher zu allen moeglichen Bereichen.
Die Komplettliste findest du unter http://www.peginc.com/OurGames/Deadlands.htm
Blizzard:
--- Zitat von: Selganor am 26.02.2005 | 20:31 ---Kleine Vorbemerkung:
Du weisst dass Deadlands offiziell "tot" ist? (Daran konnte auch der "Reanimationsversuch" mit d20 nix aendern)
Es werden noch Reste verkauft, aber es wird wohl nix neues mehr kommen, im Gegenteil...
Das "Nachfolgesystem" Savage Worlds soll wohl auch noch ein Deadlands-Zusatzbuch kriegen (oder ist das schon raus?)
--- Ende Zitat ---
Ja, das weiß ich, seit ich im Rollenspielgeschäft war, und der Chef mir gesagt hat, dass Deadlands so gut wie tot ist, bzw out of print ist. Denn in besagtem RPG-Geschäft hatten die auch kein einziges Buch zu Deadlands mehr da, daher probiere ich mein Glück gerade bei e-bay, da kriegt man die Sachen teilweise doch deutlich billiger, als wie wenn man sie direkt bei Dragonworld kauft ::)
Selganor [n/a]:
Noch ein Tipp:
Deadlands NIE ohne Chips spielen (Pokerchips, nicht die zum Essen, auf die kann man verzichten ;) )
Denn ohne Chips ist Deadlands extrem toedlich, mit Chips - wenn der Marshall zu viele verteilt - kaum noch ;)
ragnar:
Unbedingt braucht man eigentlich nur das Marshalls Handbook und das Players Guide, wenn man auf die erste Edition zurückgreift ist wohl nur das Hauptregelwerk nötig(damals war noch alles in einem Buch vereint). Die Monsterbücher("Rascals, Critters &...") sind auch zu empfehlen das sie durchaus einzigartige Monstern abliefern die zudem einfach "passend" sind und dem SL unter die Arme greifen.
Es gibt zu nahezu jedem denkbaren Charaktertyp noch irgendwelche Erweiterungsbücher, aber diese sind IMHO nicht unbedingt nötig(Wenn ich auch von keinem wüsste von dem ich per se abraten würde), wenn sie das Repertroir der einzelnen Figuren auch erheblich erweitern.
Die einzelnen Szenarien-boxen und Bücher(City of Gloom, Lost Angeles, usw?), "erweitern" das Setting thematisch, soll heißen das Dinge die Dort spielen einen recht eindeutigen Schlag in eine Bestimmte Richtung bekommen(City of Gloom=Steampunk, Lost Angeles=Goldgräberstimmung). Ziemlich cool wenn man soetwas haben möchte.
Die deutsche Deadlands-version ist übrigens keine reine 1te Editions-angelegenheit, das Hauptregelwerk entspricht zwar der ersten Edition, aber in "Die Schnellen und die Toten" hat man AFAIK alle Änderungen die von der ersten zur zweiten Edition gemacht wurden erklärt/eingeführt(Das ließ sich auch im Englsichen auf zwei Seiten zusammenfassen(Wie man auf den letzten Seiten des Players Guide sehen kann)).
Zwei Dinge haben mir bei Deadlands nicht sonderlich gefallen:
-Zum einen wird im (ansonsten wirklich excellenten) Indianer-Erweiterungsbuch(IIRC "Ghostdancers") ein Vorteil namens "Guardianspirit" eingeführt, der zwar ganz stimmig ist, sich aber vom Medizinmännern als Manabatterie mißbrauchen läßt(was den Medizinmännern einiges an Flair raubt, und unseren Schamanen wie einen D&D-Magier erscheinen ließ(Nicht das er dadurch zu Heftig wird, er wird nur vom "Kriegsschrei austoßenden, Geister mittels Tänzen um Rat fragenden und Geisterpfeife rauchendem Medizinmann" zum langweiligen "Ich bereite morgens 'ne Portion Mana vor"- Magier))).
-Zum anderen sollte man, als SL ein wenig auf die Huckster und Hexslinger aufpassen, wenn man unmagische Charaktere an Board hat.
Diese Charaktere haben (im Gegensatz zu Priestern und Shamanen) keinen besonderen Ethos dem sie verpflichtet sind. Speziell nach den Regeln der Zweiten Edition ist es recht günstig ihre magischen Fähigkeiten zu steigern, so das es ohne Probleme möglich ist, das sie alles das können was die Normalos auch tun können, mit dem Unterschied das sie noch magische unterstützung haben, das ist (nicht nur mir) mit meinen ersten Charakteren recht bitter aufgestoßen).
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln