| Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20 |
| Nicht-Kampf Begegnungen und BS |
| (1/1) |
| Shao-Mo:
Hi, Also vom Thread "Alternative XP-Vergabe" komme ich nun zu diesem hier. Ich frage mich, welche Begegnungen man in D&D einbringt, die keine Kämpfe sind, aber trotzdem eine charakteristischen Wert aufweisen, die eine Herausforderung darstellen. Wenn man zB die Kämpfe (ein drastisches Beispiel) auf einen Endkampf reduzieren will. Welche Nicht-Kämpferische "Begegnung" ist es wert ausgespietl zu werden? Als erste fällt mir ein jemanden Überreden. Die Gruppe versucht jemanden zu etwas zu bewegen, ihnen etwas zu geben, etwas bestimmtes zu tun oder was weiss ich. Doch wie macht man hierfür eine Schwierigkeit hinein? Man muss ihm etwas anderes vorher besorgen? Das ist aber keine Schwierigkeit, sonder kann in kürze durch erzählen abgehandelt werden. Doch was sind Herausforderungen die ein Ausspielen benötigt/wert sind? Beim Reisen, ... ? Was sind täglich mögliche Herausforderungen für eine D&D Gruppe? Zähne putzen (BS 0) |
| Gwynnedd:
ich glaube für Fallen gibt es sogar Regel für CR. könnte man ja analog aufbauen, wenn man CR und DC vergleicht. |
| K!aus:
Natürlich. Während es in der 3rd Edition nur im Song and Silence zu finden war, wurde es mit der 3.5er Edition ins DMG aufgenommen. Mit anderen Worten die Fallen sollten in jedem guten SRD enthalten sein, wie z.B. hier. Was sonstige Nicht-Kampf Begegnungen angeht, so würde ich dir raten einen Blick ins d20 Modern zu werfen. Dort werden die Berechnungen solcher CRs vorgestellt. Z.B. in Abhängigkeit von dem Schaden, den die Charakter erleiden können (einstürzendes Haus, brennendes Auto, etc.) oder wie (nach Ermessen des DMs) wichtig das Hindernis für die Spieler ist. Ansonsten fällt mir noch ein alter DRAGON Artikel ein, der versucht hat die Grundzüge eines Abenteuers zu klassifizieren, indem er sagte: Das ganze Abenteuer ist wie ein Dungeon zu behandeln Sprich, es gibt verschiedene Räume, das sind die Lokalitäten (Wald, Hafen, Maskenball, Akademie, etc.), die eben durch Wände definiert werden (Grenzen, durch Wachen geschützte Tore, Hafensperren, Betreten Verboten,etc.) und natürlich Türen haben, um voran zu kommen (Wachen sind bestechlich, das Tor ist versperrt, doch es gibt eine niedrige Mauerstelle, Akademie hat einen Hintereingang). Und zu den Türen gibt es Schlüssel (Bestechungssumme der Wache, Informant, der Hintereingang verrät,etc.). Mit dieser Struktur kannst du schon ein ganzes Abenteuer basteln, ohne dass du ein einziges Monster einsetzt. Hope that helps. Cheers, Evil DM |
| Shao-Mo:
--- Zitat ---Das ganze Abenteuer ist wie ein Dungeon zu behandeln --- Ende Zitat --- Joa, das kann ich mir vorstellen. Also bezüglich: --- Zitat ---Was sind täglich mögliche Herausforderungen für eine D&D Gruppe --- Ende Zitat --- soll ich im D20 Modern nachschlagen, ... nagut ich guck mal ob ich das zusammen bekomme. |
| Asdrubael:
Es gibt zum beispiel auch in Filmen viele verbale Endkämpfe Beide Parteien vebringen die Story damit, ihren Einfluss auszuweiten, Beweise zu sammeln, zu intrigieren bis es dann am Ende zu einer direkten Konfrontation kommt Manchmal wird diese stilistisch in einen Gerichtssaal gelegt, der wie in Max Frischs "Stiller" das Gefängnis dazu dient, alle wichtigen Personen an einem Ort zu versammeln und dort alles auf den Tisch zu legen und so den Höhepunkt der Geschichte markiert. Also als Endkampf stelle ich mir genau sowas vor... Als sehr gutes Beispiel fällt mir da "Der Graf von Monte Christo" ein. Das ganze Abenteuer lang werden Leute bestochen, Dreckwäsche über Honorationen ausgegraben und Beweise für die finale Konfrontation gesammelt Hier kann man dann sehr gut für einzelne Eckpunkte EPs vergeben wie "Fliehe aus dem Gefängnis", " Finde die Hebamme, die damals die Kinder vertauschen musste" usw... |
| Navigation |
| Themen-Index |