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Kapitel 5 1/2 alte Rechnungen

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Doc Letterwood:
"Oho.", murmelt Diego an Juans Seite. Und verkneift sich einen weiteren Kommentar. Der Vater im Rollstuhl, der Hof schien ihm etwas entglitten. Er mustert Juan von der Seite und studiert den sich kurz verdüsternden Gesichtsausdruck.

Andreas:
Jason bemerkte, das Juans Schritte für einen Moment schwerer, belasteter wurden.

Der junge Mann tat ihm leid. Man konnte sehen, wie sehr ihn der Anblick der Heimat belastete.

Joerg.D:
Maliks Augen, die Seiner Nase und damit dem Geruch eines frisch gebackenen Kuchen folgten sahen noch einen Schopf roter Haare und hörten ein fröhliches Kinderlachen, bevor das Rot mit einem Stück des Kuchens verschwand.

Sir Mythos:
"Hmm lecker..."

Malik merkte sich die Richtung, in der der Rotschopf verschwunden war. Irgendwo dort musste die Küche sein.

Preacher:
Juan streichelt den Hund - guter, alter Stefano - aber er ist schockiert. Es gibt kein anderes Wort, das ausdrücken würde, wie er empfindet. Man sollte meinen, daß ihm das Lotterleben nichts ausmacht - schließlich pflegt er einen ähnlichen Lebensstil und hätte sich woanders unter die dekadenten Nichtsnutze gemischt - aber zuhause sollte das nicht so sein. Das ist...falsch.
Auf den ersten Blick ist zu erkennen, daß bei dieser Art der Hoffführung innerhalb kürzester Zeit der Bankrott droht - nichts wird produziert aber dafür umso mehr ausgegeben. Am meisten schockiert Juan die offenkundige Veränderung seines Vaters. Wo ist der strenge aber freundliche Mann, der Juan stets ermahnt hat, das richtige zu tun und für den die Pflicht stets an erster Stelle kam? Stattdessen gibt er sich nun hemmungslos dem Hedonismus hin und lässt Haus und Hof verrotten.

Juan bemerkt einige Knechte, welche offenkundig betrunken sind und zwei Wachen, die mit Dienstmägden schäkern, statt ihre Pflicht zu tun und dem Conde die Ehrengarde zu stellen. Er kann sich gerade noch zurückhalten, die pflichtvergessenen Subjekte scharf anzugreifen, wenn nicht gar zu züchtigen. Aber er hält sich im Zaum - ein solcher Auftritt wäre nicht gerade förderlich.

Also marschiert er stolz aber ohne sein früheres Geckentum schnurstracks auf den Conde zu. Dort angekommen zieht er seinen Hut und vollführt eine formvollendete Verbeudung über das ausgestreckte rechte Bein.

"Euer Gnaden. Der Caballero Juan Alejandro di Montoya y Alvarèz ist geehrt, Euch seine Aufwartung machen zu dürfen."

Juan lässt seine Augen auf dem Hof umherschweifen.

"Es hat sich viel verändert, wie ich sehe"

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