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Fun with Target Numbers - Tricks für Zielwert-Systeme

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Falcon:
der Vorteil und der Sinn der multiplen Aktionen erschliesst sich mir jetzt auch nicht auf Anhieb. Hat es einen? abgesehen davon, daß man nicht rechnen muss.

Fallen_Angel:
Hmm wenn ich das richtig sehe ist das eine andere Art eine Aktion schwieriger zu machen, als der klassiker: Nehme entsprechende Tabelle X addiere Modifikatoren Y  auf StandardMW Z und mache dann die Probe.
Als Bsp wie ich das verstanden habe (DSA like, 1w20 unterwürfeln): ich will eine Tür eintreten, diese Tür ist Recht stark und der  Boden ist sehr rutschig.
Klassisch:
ich muss unter meine Körperkraft würfeln (zB 12) und bekomme einen Malus von -4 (starke Tür) und einen von -3 (glitschiger Boden)...nach  kurzen Rechnen steht fest ich muss eine 5 oder niedriger würfeln. Ich würfel eine 8 und die Aktion misslingt.
mutiple Aktion:
ich muss einmal gegen 12 würfeln, ich würfel eine 8 , gut aber die Tür war ja Recht starkt und der Untergrund unsicher also muss meine vorher geworfene 8 nochmal unterwürflen, ich würfel eine 10 und die Aktion scheitert.

Vorteil von mutiplen Aktionen ich brauch kein bischen zu rechnen, der MW steht ja auf  meinem Charblatt. Geringere Nachteile 2x würfeln, ungenauer.
Da der Autor keinen großen Wert auf "Realismus" legt ist ungenauer egal und lieber einen 2 wurf machen als 'ne minute zu rechnen (wenn man Würfelfan ist wird man ihn sogar begrüßen)
Problem was ich sehe: die Warscheinlichkeit für einen Erfolg wird schnell sehr gering.
zB wenn ich einen Wert von 15 habe sind meine Erfolgsaussichten:
1 Wurf:   0.75
2 Würfe: 0.75*0.4 = 0.3
3 Würfe: 0.75*0.4*0.225= 0.0675

Bei den Hilfestellungen sieht es Wohl so aus:
Ich habe Pilot 14 und Funke mit dem Amateuer (Pilot 3).
Ich mache also eine Probe gene 14, ich würfel eine 9, sie gelingt. Der ameteuer muss jetzt nur noch meine 9 unterwürfeln und nicht seine 3... (klingt interessant das ganze...und auch kein rechnen :) )

Ein:
Ich finde es sehr fragwürdig, wenn eine gesamte Runde nicht in der Lage ist binnen weniger Sekunden Zahlen im Zehnerbereich voneinander zu subtrahieren.

Fallen_Angel:
Nun zum einen MUSS man dann nicht rechnen wenn man nicht will, zum anderen muss der SL dann nicht Tabelle rauskramen und Mali nachschauen und Ansagen (klar gibt genügend RPGs wo das aus anderen Gründen nicht nötig ist, aber so hätte man etwas was recht nah an der klassischen Taskresolution dran ist).
Wie gesagt für so aufregend halte ich das jetzt nicht, aber es ist durchaus eine Möglichkeit mit Probenerschwernisen umzugehen... hat halt Vor- & Nachteile.

Eulenspiegel:

--- Zitat von: ragnar am 19.05.2005 | 12:00 ---Das mit den multiplen Aktionen finde ich nicht so prall. Ich könnte mir vorstellen das es da den einen oder anderen Spieler gibt, der allein aufgrund dessen erstmal 'ne einfache Aktion beschreibt(die er schafft obowhl er keinen hohen wert hat) bevor er ans eingemachte geht(Aso statt "Ich schieße und versuche genau zwischen die Augen zu treffen(1w20+15 gegen Mw20)". einfach mal ein "Ich schnipse meine Brennende Zigarette in Richtung des Gegners, so das sie vor seinen Füßen landet(1w20+5 gegen MW5, ergibt 'ne 15), und während er sich denkt was ich damit erreichen wollte, schieße ich und versuche genau zwischen die Augen zu treffen(1w20+15 gegen Mw15)").
--- Ende Zitat ---
Ähm, es geht nicht um einen Mindestwurf, sondern um einen Höchstwurf.
Also:
Ich schieße zwischen die Augen: Mit 1W20 gegen Höchstwurf 4. (Man muss also 4 oder niedriger würfeln.)
Ich schnippe die brennende Zigarette (1W20 gegen Höchstwurf 19.) und schieße dann zwischen die Augen.

Wenn ich Pech habe, würfele ich beim Zigarettenwerfen eine 3. Dann ist der Höchstwurf für's Schießen eine 3.


--- Zitat ---Auch kann ich mir nicht so recht vorstellen wie man die obige Hilfe-stellung in Überwürfel-systeme einbaut ohne das die Methode ihren Vorteil, eben nicht rechnen zu müssen, verliert.[/quote9
Naja, bei Überwürflemethoden muss man sowieso bereits rechnen:
1w20 + Fertigkeitswert.
Und das dann mit dem Mindestwurf vergleichen.

Bei Unterwürfelungsmethoden muss man nur den Wurf mit der Fertigkeit vergleichen.

Allerdings habe ich selber keine Probleme mit ein wenig Addition. Ich werde auch in Zukunft Über- und Unterwürfelungssysteme verwenden.
--- Ende Zitat ---

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