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[Degenesis]News
Christian Günther:
Wer erst gucken will, kommt einfach auf der Spielemesse bei mir am Stand von Ulisses vorbei. ;)
Boba Fett:
--- Zitat von: JS am 3.10.2014 | 23:48 ---Vor allem: Ist das Wirtschaftssystem nun spielbarer, indem Munition nicht mehr wertvoller ist als jede normale Auftragsbelohnung?
--- Ende Zitat ---
Ich hab im vorliegenden Rezi-Exemplar nachgesehen:
Ein Schuß kostet zwischen 20 (.357) und 50 (.44) CW.
Zum Vergleich:
Ein Schwert kostet 600 CW, Bihänder 1400 CW,
Pistole/Revolver 1200, MP 3.500,
Kevlarjacke 1400
10 m Seil 60 CW, funkgerät 1500, Motorrad 2000
Ich finde, es ist immer noch (für Postapokalypse) teuer, aber noch im vertretbaren Rahmen.
Eigentlich sollten Büchsenmacher in der Lage sein, Patronen herzustellen, gleiches gilf für Bleikugeln und die Treibladung. Im 19.ten Jahrhundert war das schliesslich auch kein Problem.
Schwarzpulver ist machbar, Salpeter und Schwefel sind keine ultraseltenen Komponenten.
Für Blei gilt das gleiche...
JS:
Danke, Boba, das ist doch mal eine solide Info.
:d
Boba Fett:
--- Zitat von: JS am 6.10.2014 | 17:46 ---Danke, Boba, das ist doch mal eine solide Info.
:d
--- Ende Zitat ---
Mir fehlt leider der Vergleich zur Degen I.
Die hab ich nie besessen...
Ich stehe nicht auf Endzeit, weil meist zu fatalistisch und zu pessimistisch (ausweglos).
Wobei ich sagen muss, dass Degenesis als postapokaplyptisches Spiel zwar in schwieriger Situation spielt, aber das Ende der Welt ja nicht unverrückbar feststeht. Das reizt mich schon.
Was mich noch interessieren würde (retrospektiv auf Degen I geblickt) ist die Frage, wie sehr D1 sich in punkto Feindlichkeit der einzelnen Charakterfraktionen zu D2 unterscheidet. Das war ja ein massiverKritikpunkt.
Soweit gelesen ist D2 da wohl scheinbar moderater.
Klar gibt es auch da klare Feindbilder (Spitaler vs Apokalyptiker), die meisten Kulte können aber sehr wohl kooperieren. Immerhin haben alle ein gemeinsames übermächtiges Feindbild, das zusammenschweißt.
Wie war D1 diesbezüglich...?
YY:
--- Zitat von: Boba Fett am 6.10.2014 | 16:59 ---Eigentlich sollten Büchsenmacher in der Lage sein, Patronen herzustellen, gleiches gilf für Bleikugeln und die Treibladung. Im 19.ten Jahrhundert war das schliesslich auch kein Problem.
Schwarzpulver ist machbar, Salpeter und Schwefel sind keine ultraseltenen Komponenten.
Für Blei gilt das gleiche...
--- Ende Zitat ---
Im 19. Jahrhundert war das auch schon ein arbeitsteiliger und weit verteilter Prozess.
Eine kleine Klitsche mit ein paar Mann kann Einzelladergewehre mit zugehörigen Papier- oder Stoffpatronen herstellen, wenn sie wissen, was sie tun und das Material geliefert bekommen.
Moderne Munition ist aber nicht ohne Weiteres machbar.
Allein für die Hülsen fehlt es an Werkzeug, Zeit und Praxis, von der Qualitätskontrolle ganz zu schweigen.
Ähnlich gilt das für die Geschosse und vor Allem für die Zündhütchen und das Nitropulver - allein dafür braucht man einen voll ausgestatteten Chemiebetrieb.
Das ist schon eine andere Baustelle als irgendwelche Bleibatzen mit selbstgemixtem Schwarzpulver durch einen grob gezogenen Lauf zu ömmeln ;)
Alles darüber braucht eine komplette Industriekette, wenn auch ggf. in viel kleinerem Maßstab als heutzutage.
Anscheinend ist das in der Neuauflage kein allzu großes Problem, wenn es auch funktionierende Motorräder gibt ;)
Solange sich das in der Settingkonzeption irgendwie wiederfindet, ist alles in Butter.
--- Zitat von: Boba Fett am 6.10.2014 | 19:59 ---Was mich noch interessieren würde (retrospektiv auf Degen I geblickt) ist die Frage, wie sehr D1 sich in punkto Feindlichkeit der einzelnen Charakterfraktionen zu D2 unterscheidet. Das war ja ein massiverKritikpunkt.
Soweit gelesen ist D2 da wohl scheinbar moderater.
Klar gibt es auch da klare Feindbilder (Spitaler vs Apokalyptiker), die meisten Kulte können aber sehr wohl kooperieren. Immerhin haben alle ein gemeinsames übermächtiges Feindbild, das zusammenschweißt.
Wie war D1 diesbezüglich...?
--- Ende Zitat ---
D1 hatte dahingehend sehr viel Fluff und wenig klare Aussagen von Autorenseite zu bieten, von daher ist es eher die Frage, wie ernst man den aus ingame-Perspektive geschriebenen Fluff nehmen will.
Das war jedenfalls eine Sache, bei der ich die Aufregung nicht ganz nachvollziehen konnte.
Mit dem gleichen Maß gemessen wäre z.B. auch VtM völlig unspielbar gewesen.
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