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James Bond geht vor die Hunde

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Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat von: Xiam am 29.05.2016 | 17:19 ---Soweit ich das weiß, haben die meisten Filme (die überhaupt auf Romanen basieren) mit ihren Romanvorlagen außer dem Titel nicht viel zu tun.

--- Ende Zitat ---
Wobei das bei neueren Bonds auch etwas schwierig ist wenn die Romanen in den 50ern spielen. Und ne 1:1 adaption wäre wohl im Vergleich recht unspektakulär.
Wobei ein paar der älteren Bonds iirc etwas näher an der Vorlage sind. (Ist allerdings schon eine Weile her das ich nen Bond Roman gelesen hab.)


--- Zitat von: tartex am 27.05.2016 | 14:54 ---Nach dem Ghostbusters-Debakel traut sich doch da sicher kein Film-Studio ran, oder?

--- Ende Zitat ---
Ich es generell (und unabhängig von Ghostbusters) eine recht merkwürdige bei einem Franchise das vermutlich eine ehr männliche Fanbase hat, nen Film auf eine weibliche Zielgruppe auszulegen.

Bei Ghostbusters kommt dann noch erschwerend hinzu, das die Damen in dem Trailer wie überzogene Versionen der Männer des Orginals wirken, und man sich bei dem Trailer schon fast die Frage stellen muss ob das jetzt ein Reboot oder ein Spoof-Movie sein soll.

Sashael:

--- Zitat von: Crimson King am 29.05.2016 | 22:44 ---Davon abgesehen kenne ich nicht viele Leute, die Javier Bardems Performance in Skyfall schlecht finden. Aber da sind wir wieder bei der Geschmacksache.
--- Ende Zitat ---
Oh, gespielt wurde er großartig. Aber ich fass mir halt an den Kopf, wenn der überkrasse Megaplan eines Verbrechergenie nur dazu dient, eine Person zu töten, die er auch ganz lässig mit nem Scharfschützengewehr auf dem Weg zur Arbeit hätte geeken können. Oder mit nem Auto überfahren. Oder tausend andere Sachen, die immer noch ein Bruchteil des Budgets verschlungen hätten, das in seinem absurd ausgeklügelten Plan steckte. Ich sag nur: Eisenbahn durchbricht in genau dem richtigen Moment die Wand ... W. T. F?

Bondschurken habe ich immer auf der Schiene Hohes Risiko, Großer Gewinn in Erinnerung. Bei den Craigbonds stimmt irgendwie das Aufwand-Nutzen-Verhältnis nicht. Oder vielleicht stimmt es in einem realistischen Sinne, aber das interessiert mich halt in einem Bondfilm nicht. Sowas "dezent" überkanditeltes wie der Plan von Valentine ind Kingsmen: Secret Service macht mir schlicht mehr Laune. Dazu so einen Handlanger wie Beißer, Oddjob oder halt Gazelle und ich hab mehr Spaß im Kino.

Aber wie du schon sagtest: Das ist halt Geschmackssache und ich bin wohl nicht mehr die Zielgruppe für Bond. ;)

Yerho:

--- Zitat von: Crimson King am 29.05.2016 | 22:44 ---Das ist Geschmackssache. Aber wie gesagt, du bist halt ein "echter Fan". Du magst z.B. einen Bond, der eine feindliche Lesbe vergewaltigt und damit zu einer verbündeten Heterosexuellen macht,
--- Ende Zitat ---

Könnten wir eventuell auf Unterstellungen und Argumente ad hominem verzichten?


--- Zitat ---oder kannst zumindest drüber weg gucken. Ich nicht, genauso wie über die galaxiengroßen Logiklöcher in Goldfinger.
--- Ende Zitat ---

Nun ja, über Logik oder richtiger, Kausalität, Plausibilität und technisch-wissenschaftliche Korrektheit der neuen Bonds sollte man lieber gar nicht erst anfangen. Es sei denn natürlich, man kann *beispielsweise* erklären, warum sich James Bond und Madeleine Swann der Gewalt Blofelds ausliefern, der Bond nur durch eine nicht planbare Gelegenheit entkommt, nachdem er vorher auf eine Weise gefoltert wurde, dass er eigentlich lobotomisiert sein sollte oder wie *beispielsweise* jemand mit einer extrem kurzläufigen Walther PPK auf geschätzte 500 Meter Entfernung von einem schwankenden Boot aus einen Helikopter fluguntüchtig schießt.


--- Zitat ---Man sollte Menschen auch zugestehen, sich innerhalb von 50 Jahren weiter zu entwickeln. Sogar fiktiven.
--- Ende Zitat ---

Die Entwicklung vom Dandy, der Leute umbringt und reihenweise Frauen flachlegt zum Proll, der Leute umbringt und reihenweise Frauen flachlegt, ist zwar rein technisch gesehen eine Veränderung und muss nicht unbedingt als eine Verbesserung gewertet werden.


--- Zitat ---Doch, an den Kinokassen waren diese Filme sehr erfolgreich, wie auch die anderen beiden Craig-Bonds. Deine relationalen Rechnungen bringen in der Tat nichts, wenn die Produktionskosten und Gehälter in wesentlich größerem Maße steigen als die Kinopreise.
--- Ende Zitat ---

Ist dem denn so? Der Geldwert steigt und fällt für Einnahmen und Ausgaben gleichermaßen und während sich Produktionskosten über die Jahre linear erhöht haben, sind die Ticketpreise überproportional gestiegen, während gleichzeitig große Absatzmärkte dazugekommen sind, die vorher aus rein technischen oder politischen Gründen gar nicht zugänglich waren.


--- Zitat ---Ich bin hier dann aber auch wieder raus und lasse die echten Fans mit ihrer Wahrheit allein.
--- Ende Zitat ---

Nichts für ungut, aber angesichts deiner Attitüde ist das vermutlich wirklich besser für alle Beteiligten; echte und unechte Fans hin oder her.

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Crimson King am 29.05.2016 | 22:44 ---Man sollte Menschen auch zugestehen, sich innerhalb von 50 Jahren weiter zu entwickeln. Sogar fiktiven.
--- Ende Zitat ---
Natürlich dürfen sich auch fiktive Charaktere weiterentwickeln. Aber sie sollten dabei halt auch älter werden.

James Bond ist in der Nachkriegszeit in den 40ern geboren. Das heißt, er müsste, wenn es in der Gegenwart spielt, über 60 sein.

Bei Captain America gab es wenigstens eine vernünftige Erklärung, wieso er nicht gealtert ist. Bei James Bond fehlt diese Erklärung.


--- Zitat ---Doch, an den Kinokassen waren diese Filme sehr erfolgreich, wie auch die anderen beiden Craig-Bonds. Deine relationalen Rechnungen bringen in der Tat nichts, wenn die Produktionskosten und Gehälter in wesentlich größerem Maße steigen als die Kinopreise.
--- Ende Zitat ---
"James Bond: Spectre" hatte etwa das gleiche Einspielergebnis wie "Mission Impossible: Rogue Nation". Das deutet darauf hin, dass es an den Kinogängern nicht darum ging, ob James Bond oder Mission Impossible. Scheinbar ging es ihnen nur um einen Agentenfilm. Ob Bond oder MI war scheinbar egal. - Oder Bond und MI haben etwa eine gleich große Fanbasis. Aber auch das wäre ein Zeichen dafür, dass Bond auf den absteigenden Ast ist und MI aufholt.

Skyrock:

--- Zitat von: Crimson King am 29.05.2016 | 22:44 ---Das ist Geschmackssache. Aber wie gesagt, du bist halt ein "echter Fan". Du magst z.B. einen Bond, der eine feindliche Lesbe vergewaltigt und damit zu einer verbündeten Heterosexuellen macht, oder kannst zumindest drüber weg gucken.
--- Ende Zitat ---
Welcher Bond soll das bitte gewesen sein?

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