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James Bond geht vor die Hunde

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Mr Grudenko:

--- Zitat von: t. Sgeyerog :DDDD am 29.05.2016 | 23:43 ---Welcher Bond soll das bitte gewesen sein?

--- Ende Zitat ---

Der Film-Bond aus "Goldfinger", unterfüttert mit dem Männerhasserin bekehrenden Buch-Bond. Wobei die entsprechende Szene aus dem Film definitv gewaltätiger ist, als die Vorlage im Buch, bei der ja gerade um die 'Heilung' enes Vergewaltigungs-/Inszestopfers ging.

6:

--- Zitat von: Fantomas am 29.05.2016 | 22:37 ---Oder schon länger. Zum Vergleich bin ich mal (näherungsweise) die Dekaden durchgegangen:

"Dr. No" aus dem Jahre 1962 spielte weltweit das 51fache seines Budgets ein.
"Live and let die" aus dem Jahre 1973 spielte weltweit das 18fache seines Budgets ein.
"Octopussy" aus dem Jahre 1983 spielte weltweit das 9fache seines Budgets ein.
"Goldeneye" aus dem Jahre 1995 spielte weltweit das 6fache seines Budgets ein.
"Die Another Day" aus dem Jahre 2002 spielte weltweit das 3fache seines Budgets ein.
"Casino Royale" aus dem Jahre 2006 spielte weltweit das 4fache seines Budgets ein.
"Casino Royale" aus dem Jahre 2015 spielte weltweit das 3,5fache seines Budgets ein.

Ich konzediere statistische Ausreißer durch die punktuelle Auswahl einzelner Filme, aber der Trend über die komplette chronologische Aufstellung hinweg dürfte dennoch eindeutig sein.

--- Ende Zitat ---
Blair Witch Project hatte 1999 weltweit ungefähr das 4100fache seines Budgets eingespielt.
Paranormal Activity hatte 2007 weltweit knapp das 13000fache seines Budgets eingespielt.

Also am besten massiv an den Produktionskosten sparen. Das erhöht dann extrem die Beliebtheit des Filmes...
Erkennst Du das Problem die Beliebtheit an Hand der relativen Höhe der Dividende zu anderen Filmen herauslesen zu wollen?

--- Zitat ---
Bestenfalls könnte man aus den Zahlen lesen, dass das Franchise seit der Jahrtausendwende stagniert. Und wir alle wissen ja, was fehlendes Wachstum auch in der Filmwirtschaft bedeutet.

--- Ende Zitat ---
Stagnieren würden sie, wenn Du bei gleicher Geldinvestition (250 Mio. $) die gleichen Einnahmen hättest. Wenn Du eine Dividende bei höheren Einsatz auszahlen kannst, dann "stagniert" das Geschäft nicht.

Crimson King:

--- Zitat von: t. Sgeyerog :DDDD am 29.05.2016 | 23:43 ---Welcher Bond soll das bitte gewesen sein?

--- Ende Zitat ---

Goldfinger

Wulfhelm:

--- Zitat von: Fantomas am 29.05.2016 | 22:37 ---Und ja, mir ist bewusst, dass die Produktionskosten über die Jahrzehnte gestiegen sind; das gilt allerdings überproportional auch für die Preise von Kinokarten und für die Globalisierung des Kinogeschäfts (= größerer Markt) auf der Einnahmenseite.
--- Ende Zitat ---
Keineswegs. Vergleich von Live and Let Die (1973) und SPECTRE (2015):
Ticketpreise - 1 : 4,8
Allgemeine Inflation - 1: 5,4
Produktionsbudget der beiden Filme - 1 : 35
Oder anders gesagt, ist das Budget mehr als sieben mal stärker gewachsen als die Eintrittspreise.

Ein großer Hollywood (oder hollywoodesker) Film kann heutzutage gar nicht mehr das zig-fache seines Budgets einspielen, weil man "große" Filme (warum auch immer) nicht mehr unter 200 Millionen drehen kann. Darum sind "große" Filme meiner bescheidenen Meinung nach auch so einfallslos.

P.S.: Ich habe absichtlich Live and Let Die und nicht Dr. No genommen, obwohl bei letzterem der Unterschied noch krasser wäre. Aber der läuft als Low-Budget-Versuch, der die Erfolgsserie gestartet hat, außer Konkurrenz.  ^-^

Ludovico:
Ich würde eher mal die Einspielergebnisse inflationsbereinigt prozentual und absolut vergleichen.

Relative Vergleiche sind oftmals weniger sinnvoll als man denkt.
Sonst würde man auch annehmen, dass das zweistellige Wirtschaftswachstum einer Bananenrepublik besser ist als das einstellige Deutschlands.

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