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Spieler... Grrrr... manchmal möchte ich sie würgen!

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Natasz:
@Bolt:
Ja, das sehe ich auch so. Nur weil der SL auch ab und zu Grenzen setzt und die Spieler vielleicht mal auflaufen, heißt das noch lange nicht, der SL und die Spieler spielen gegeneinander. Als Spieler möchte man vielleicht seine Grenzen austesten und schauen, wie weit man gehen kann. Wenn der SL dann hier und dort einfach einen Punkt macht, dann ist das auch völlig normal. Keiner fühlt sich deswegen zurückgesetzt. Zumindest ist es bei uns so.



@Monkey:
Ich weiß nicht, wie das bei Deinen Spielrunden so abläuft, aber wir unterhalten uns eigentlich nicht vorher darüber, ob der SL entscheiden darf, dass dem SC etwas zustoßen und er deswegen evtl. drauf gehen kann. Bei der gesamten Bandbreite an Spielern, die ich kennengelernt habe, war das eigentlich allen klar. Und da ich es nie anders erlebt habe, nenne ich das einfach mal "normal". Wer dies explizit nicht möchte, der muss vorher selbst aktiv werden. Eine gegenseitige Absprach kann bestimmt nicht schaden, doch sind wir da bisher nie drauf gekommen ...

Allerdins gibt es sicherlich auch ein paar SLs die mir zu schnell sind mit den Aktionen die einfach so zum Tod des SCs führen. Doch das ist dann keine Diskussion "OB" er das darf, sondern eher eine Frage über "Maß und Maßlosigkeit". 

Gruß

Ravengrove:
Ein paar ganz gute Punkte, allerdings kann ich die meisten ausschließen.
Ad Dieb:
Er hat sich beklagt, weil er die Gelegenheiten selten erkennt und nutzt und dann, wenn er sie nutzt, leider oft (extremes) Würfelpech hat. In dieser konkreten Situation habe ich ihm lediglich gesagt, dass die Rolle von Freunden und Feinden vertauscht ist. Er hat entsprechend reagiert - sich selbst ein Ziel gesucht - und war reichlich überrascht, als er plötzlich Würfelglück hatte. Die Attacke und die Folgen, die sich über den Rest des Abends im Rollenspiel widergespiegelt haben, waren eine Bereicherung für alle.
Zum Beispiel mit dem schlafenden Wächter gab es eine ähnliche Situation. Die Gruppe hat sich auf den Wächter gestürzt und es in Kauf genommen, dass er Gelegenheit zum Schreien hatte. Sie haben sich sogar ausdrücklich auf Verstärkung eingestellt...

Ich bin eigentlich relativ stolz darauf, Abenteuer mit gänzlich unterschiedlichen Schwerpunkte und Rahmenbedingungen zu präsentieren. Und gerade diese Abwechslung schätzen die Spieler.
Das Thema "Ressourcenmanagement" wird übrigens ausschließlich hier im Thread als Problem gesehen.
Das Lagerplatz-Thema hat verschiedene Gründe und taucht in diesem Abenteuer auch zum ersten Mal in dieser Ausprägung auf. Einerseits ist die Region zu gefährlich, um dort viel Zeit zuzubringen und an einer Stelle zu bleiben. Andererseits ist es neben der Ressourcenfrage und ganz besonders der Rahmenhandlung ein Grund mehr, Eile an den Tag zu legen. Die Spieler haben nur einen begrenzten Zeitraum, um ihre eigentliche Aufgabe zu erledigen, und ich sehe wenig Sinn darin, diese Zeitvorgabe ins unendliche auszudehnen (dadurch, dass bei den meisten Charakteren mangels Tageslicht das Zeitgefühl futsch ist, habe ich immerhin Spielraum und es gibt noch andere Möglichkeiten, den "großen" Zeitplan zu dehnen). Den einen macht es vielleicht Spaß, den Helden herauskehren zu können. Die anderen schätzen es aber auch, wenn ich nicht an der Spielrealität drehe und sie tatsächlich verlieren können - in dem Fall ist ihr Erfolg nämlich verdient. Tatsächlich nehmen sie es mir sehr viel übler, wenn sie den Eindruck haben, als würde ich Ihnen etwas schenken als wenn ich sie durch die Hölle gehen lasse. Und was sie ganz und gar nicht schätzen, sind Unstimmigkeiten. Mit wachsender Flexibilität nimmt das Risiko einer Unstimmigkeit zwangsläufig zu.

@Nataz:
Danke, die Beobachtung mit eingefärbten Interpretationen teile ich. Einige Beispiele waren allerdings unglücklich gewählt und erfordern zum vollständigen Verständnis offenbar Informationen, die ich im nötigen Umfang hier nicht posten werde - SO viel Zeit habe ich nicht.

Ad Kleriker:
Glaubt mir einfach mal, dass der Schnitzer offensichtlich und gravierend war und dass ich ihm im selben Moment, wo ich ihm die Kräfte genommen habe ihm auch gezeigt habe, wie er sie wieder bekommt. Kleiner Nebenplot, aber statt die Chance zu ergreifen hat der Charakter die Klasse gewechselt.

Monkey McPants:

--- Zitat von: Natasz am 20.06.2005 | 14:38 ---@Monkey:
Ich weiß nicht, wie das bei Deinen Spielrunden so abläuft, aber wir unterhalten uns eigentlich nicht vorher darüber, ob der SL entscheiden darf, dass dem SC etwas zustoßen und er deswegen evtl. drauf gehen kann. Bei der gesamten Bandbreite an Spielern, die ich kennengelernt habe, war das eigentlich allen klar. Und da ich es nie anders erlebt habe, nenne ich das einfach mal "normal". Wer dies explizit nicht möchte, der muss vorher selbst aktiv werden. Eine gegenseitige Absprach kann bestimmt nicht schaden, doch sind wir da bisher nie drauf gekommen ...

--- Ende Zitat ---

Ich wage mal zu behaupten das deine kleine Auswahl nicht wirklich representiv für die Gesamtheit aller Rollenspieler ist. Das aber nur am Rande.

Grundsätzlich spricht auch nichts dagegen vorher keine Besprechung darüber zu machen wie das Spiel laufen soll. Solange alle auf der selben Wellenlänge sind wird es auch überhaupt keine Probleme geben. Nur, genau das ist der Haken an der Sache.

Denn wenn nicht alle auf der selben Wellenlinie sind kann es sehr schnell zu Problemen kommen. Und dann wird schnell mal behauptet das es ja "Klar sein sollte" das der eigene Spielstil der Richtige ist, und schon geht der Streit los.

Wenn der SL der Meinung ist das die Spieler "intelligent" oder "realistisch" handeln sollen, einige Spieler aber der Meinung sind sie können viel lockerer und "action-mäßiger" (In welchen Actionfilm kümmern sich die Leute schon um Proviant?) agieren, dann wundert es mich nicht wenn das nicht lange hinhaut. Klassischer Fall von unterschiedlichen Erwartungen und mangelnder Kommunikation.

Und hier sehe ich auch in diesem Fall eigentlich das Problem. Das Spiel läuft, aber einer der Beteiligten (In diesem Fall zumindest mal der SL.) hat ein Problem, ihn stört etwas. Aber anstatt automatisch davon auszugehen wie Scheiße eigentlich die Spieler sind udn wie dämlich sie sich aufführen sollte er einfach mal mit ihnen reden und einen Kompromiss erzieheln mit den ALLE leben können. Das sollte doch nicht so schwer sein...

M

Ravengrove:
Fällt eigentlich niemandem hier auf, dass hier mit einigen Ausnahmen über Probleme meiner Runde diskutiert wird, die die Runde teils gar nicht als Problem und teils sogar als gut empfindet?
Wenn ich wirklich ein mieser Meister bin, dann sollten das doch in erster Linie die Leute beurteilen, die davon betroffen sind - und die sagen mir oft genug, wenn etwas nicht passt.
'Mag ja sein, dass ich für euch nicht der richtige Meister bin - für meine Gruppe vermutlich schon, sonst würde die Runde wohl kaum seit 4 Jahren mit wöchentlichen Sitzungen bestehen. Und das obwohl einige manchmal wirklich Stress haben, um dabei bleiben zu können. Die einzige Fluktuation in der Runde resultiert übrigens aus unzuverlässigen Spielern, die per Mehrheitsentscheid gekickt werden, weil sie zu kurzfristig oder gar nicht absagen und die Runde deswegen ausfällt (wobei einige Spieler eine längere Anfahrt haben). Das spricht nicht gerade dafür, dass die Spieler keinen Spaß haben.
Und bevor sich noch jemand daran stört, dass unzuverlässige Spieler rausfliegen: Ich habe derzeit 4 Spieler und wir haben die Regel, dass gespielt wird, solange mindestens 3 Spieler am Vortag fest zusagen. Mit weniger Spielern zu spielen haben wir als nicht praktikabel eingestuft. Bin mal gespannt, wer sich als erster darüber aufregt, dass wir jemanden als unzuverlässig einstufen.

Asdrubael:
Tja Raven, hier wird eben jeder therapiert ;D
"Aber ich bin doch gesund" ist dabei kein Gegenargument ;)

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