Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Als Spieler mit den Regeln beschäftigen - zumutbar?

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Asdrubael:
Hm zuviel Service macht faul  ;D


Aber wenn er nur weiß wie man kämpft und sich nicht mit weiteren Zaubern beschäftigen will, dann soll er doch.
Welche Stufe ist er denn? Vielleicht sollte er einfach weiter als Fighter aufsteigen und gut ist. Ist auch eine effektive Kombination und er kann an der Front kämpfen und austeilen und mit seinen Heilsprüchen länger aushalten.

Wenn er sich nicht damit beschäftigen will, soll er halt etwas spielen, wo er das ganze Zauberzeug nicht braucht.

Wenn er das auch nicht will, lass es so weiterlaufen, hör auf ihn zu unterstützen und die Gruppe hat halt Pech, weil sie einen inkompetenten Kleriker hat.
Und wenn es dann irgendwann mal eine Situation gibt, wo man einen sehr kompetenten Kleriker bräuchte, dann wird die Gruppe schon dafür sorgen, dass der inkopetente gaaanz vorne steht  >;D
Man glaubt gar nicht, was Gruppendynamik so alles machen kann ;)

Natasz:
Naja, so laufen lassen ist ein bißchen blöd, da wir bisher selbst gedacht haben, dass es sich aufgrund von Gruppendynamik einpendeln könnte. Wir sind also über diesen Punkt schon hinweg. Ausserdem ist es zu einer Art Schieflage im Spiel gekommen, da der Magier mit allen Nachteilen, die er als Zauberwirker nunmal hat, achten muss. Dieser versucht seiner Rolle gerecht zu werden, während der Kleriker sich mit gar nichts beschäftigt und meint der SL muss ihm alles vorkauen, erklären und auf alles wichtige hinweisen. Das frustet letztlich nur die anderen Spieler.

Aber ich sehe das so: wer Interesse am Spielen hat, der wird sich auch mal die Zeit nehmen können das Regelbuch zu studieren - zumindest die Regeln, die für den eigenen Charakter wichtig sind. Auch die Beschreibung der eigenen Klasse ist für einen Neuling (insbesondere bei D&D) nicht unwichtig. Da dürfte 1 Stunde in der Woche nicht zuviel verlangt sein.  Es reicht nicht aus, am Start die Beschreibung einmal zu lesen und dann alles frei zu interpolieren.

The_Kossack:
Ich wuerde das ingame so anfassen, dass ich hm die Magie wegnehmew (sein Gott mag ihn nicht mehr), und er die Sprueche einen nach dem anderen zurueckgewinnt. Wenn er darauf keinen Bock hat, passt er wohl gar nicht in die GRuppe. Dann lass ihn Baldur's Gate spielen. :)

Visionär:
Was Rollenspielen vom Fernsehen abgrenzt, ist die Interaktivität und die Pflicht zur Eigeninitiative. Rollenspiele wie D&D sind sicherlich komplizierter als Brettspiele, wenn man sie spielen will, sollte man irgendwann die Regeln können. Oder meinst du eine Fussballmannschaft wird einen Spieler aufs Feld lassen, der nach 20 Spielen immer noch nicht die Regeln begriffen hat?

Nimm dich als SL aus der Pflicht und nimm deinen Spieler in die Pflicht. Es gibt das PHB, das kann er lesen. Es gibt das SRD, da kriegt er die Regeln sogar kostenlos. Das war's. Weise ihn auf nichts mehr hin, wenn er im Kampf nicht in 10 sekunden weiß, was er tut, macht er eben gar nichts, etc.

Asdrubael:

--- Zitat von: The_Kossack am 27.06.2005 | 09:44 ---Ich wuerde das ingame so anfassen, dass ich hm die Magie wegnehmew (sein Gott mag ihn nicht mehr), und er die Sprueche einen nach dem anderen zurueckgewinnt. Wenn er darauf keinen Bock hat, passt er wohl gar nicht in die GRuppe. Dann lass ihn Baldur's Gate spielen. :)

--- Ende Zitat ---

eigentlich ein geiler Vorschlag finde ich

und wenn es die anderen Spieler frustet ist es Zeit für Tacheles. Man muss sich eine motivierte Gruppe dadurch nicht kaputt machen lassen ;)

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