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Schaden eines Kämpfers - zu heftig?

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Drizzt:
Nein, natürlich lasse ich die kampfschwächeren Charaktere nicht absichtlich aus dem Kampf raus. Es ist allerdings zum Teil auch Aufgabe der Spieler zu verhindern, dass ein Gegner allzu leicht an die Magier ran kommt. Ganz vorne oder ganz hinten sollten sie eben nicht gehen, wenn sie sich in einer Umgebung bewegen, in der ein Angriff droht. Und natürlich sollte der Spieler des Magiers für entsprechenden (magischen) Schutz oder für die Möglichkeit sorgen, sich schnell aus dem unmittelbaren Kampfgeschehen heraus zu bewegen.
Wenn ein Gegner doch mal nahe genug an den Magier ran kommt, dann ist es die verdammte Pflicht der übrigen Charaktere, dafür zu sorgen, dass dieser Gegner möglichst schnell erledigt wird. Insofern kann man eigentlich vom Kämpfer erwarten, dass er die Nahkampfgegener des Magiers sozusagen "mit übernimmt".

Jens:
Argh Asdru bei deinen ganzen Abkürzungen glaube ich nicht mal das ich die verstehe wenn ich mir das Regelwerk kaufe (weil das dann nämlich auf deutsch passiert ;) ) Wasn Aoo?

Aber mal zum Thema, das ist nämlich nicht systemabhängig sondern das gleiche hatte ich woanders auch: da war dieser Kampfzwerg der austeilen und einstecken konnte wie gar nix anderes und dann waren da die anderen... Um dem Zwergen dann noch Herausforderungen zu geben hab ich hier und da "Rettungsmissionen" in die Kämpfe eingebaut - da sind diese 15 Gegner, er MUSS sie jetzt wegmoschen sonst kommt er nicht mehr rechtzeitig zu seinen Freunden die grade am Halb-dahinsterben sind...

Manchmal sind auch Umgebungskämpfe gut und wichtig wenn es da zum Beispiel in einer verfallenen Burg ein riesiges Monster gibt das mit normaler Waffegewalt nich tzu bezwingen ist sollte man darauf kommen, es unter das Tor zu locken und das Fallgatter herabzulassen... *g*

Bei überlegenen Zufallsgegnern würde ich sagen das da gar keine große Herausforderung sein muss - es muss ja nicht immer sein. Da kann sich der Krieger auch mal profilieren und es heißt nicht immer "Na wer hat euch wieder den Arsch gerettet? Der Magier!"

Suro:
Bei AD&D gabs ja noch so nette sprüche wie "Schutz vor normalen Waffen" und "Schutz vor Magischen Waffen" (zumindest bei BG) - wenn man da als Magier das richtige erwischt,kann der angreifer einpacken.

Asdrubael:

--- Zitat von: Natasz am  3.09.2005 | 17:35 ---Naja, wenn bei einer Vierer-Party plötzlich 5 oder 6 Gegner auftauchen ... dann finde ich es fraglich, dass der Kämpfer den Magier und Schurken decken kann. Lasst ihr den Magier, Hexenmeister und Schurken  immer raus aus dem Nahkamp?! Kann er immer von hinten seine Sprüche wirken?! Wie ich oben geschrieben habe,wird der Magier und Schurke bei uns auch in den Nahkampf verwickelt.

--- Ende Zitat ---

Oh Mann klingt ja wie weichei auf Urlaub.
Natürlivh schafft er das nicht ,aber dann muss man halt ein bisschen bewegung reinbringen, Gegnertypen mischen (wie schon vorher empfohlen)
Kleine Gruppen sind nun mal  nicht wie Schlachtreihen, die aufeinanderprallen

Das Kerntheme ist, dass die zusammenarbeiten müssen! Der Magier kann Zauber vorbereiten und er kann auch im Nahkamof casten, wie ich pben beschrieben habe, ohne dass er AoOs abbekommt

AoO = Attack og Opportunity zu deutsch Gelegenheitsangriff ;)

Sonst noch etwas unklar?

Die oben beschreibenen Taktiken sollten echt zum Grundarsenal eher skillbasierter Charaktere sein :)

Tele-Chinese:
Nimm dem Kämpfer einfach ein paar seiner Vorteile. Damit meine ich nicht, das du ihn beschränken sollst, sondern gestalte das Terrain auf dem er sich bewegen muss ungünstig für ihn. Schonmal gegen einen Stachelketten-Kämpfer gekämpft, der sich aufs Trippen (zu Boden werfen) spezialisiert hat? Da sollte der Krieger aoo's provozieren, wenn er aufstehen will, ansonsten wird sein AB gesenkt. Da du beschrieben hast er versucht meistens mit Power Attack (+2) anzugreifen hat er schonmal -4 auf den AB. Lass dem Gegner seine eigenen Talente einsetzen: ausweichen, Defensive Kampfweise etc. sind hier deine Freunde!

Oder lass den Kämpfer mal in einer Schlammgrube fighten (in der seine BEwegung um 50% behindert ist), während die Gegner mit Tänzelndem Angriff um ihn herumtänzeln. Oder lass ihn auf einem schmalen Balken balancieren. Ein schurke der Balancieren kann sollte hier ein passabler Gegner sein, denn wenn der Krieger nicht balancieren kann verwehre ihm seinen GE-Bonus, was ihn flatfootet macht - ergo der Schurke kann so seinen Hinterhältigen Angriff einsetzen. So kannst du mit relativ einfachen Mitteln die Kämpfe für deinen Krieger anspruchsvoller machen und dem Rest der Gruppe eine Chance - sie sollten "normale" Gegner bekommen.

Dein Kämpfer nutzt einen Zweihander? Ein Druide in Bärform sollte sich aufs Ringen spezialisiert haben und ihn in einen Ringkampf verwickeln, einen Bärenstärke Trank getrunken haben und schon hast du eine Herausforderung für deinen Kämpfer. Einen Zweihänder kann im Ringkampf nicht eingesetzt werden. Nimm ihm seine Vorteile!

Oder ein Gegnerische Hexenmeister wirkt zuerst Schwächestrahl auf den Kämpfer. Es gibt soviel Möglichkeiten den Schadensoutput des Kämpfers mit einfachen Mitteln zu beschneiden. Denkbar wäre auch ein Schurke der ein Gift nutzt mit dem die Konsti (oder Wahlweise die Stärke) gesenkt wird. Oder Vampirgriff ist ein entter Zauber um nen Kämpfer zu nerven.

Ich hoffe ich konnte ein paar Anregungen für die Ingame-Lösung deines Problems liefern.

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