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[Wushu-7te See] Kapitel 7 Eisen

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Joerg.D:
Einem der wütenden Berserler gleich fegt sich Jason eine Gasse durch die Gegner.

Immer wieder fängt sein Schwert eine Angriff ab um den Angreifer nur einen Augenblick später zu töten.

Anselm hingegen geht das ganze nüchtern und pragmatisch an, mit präziesen Bewegungen besiegt Er seine Gegner, völlig unspektakulär aber aüsserst erfolgreich.

Doc Letterwood:
Die Zeit verrann. Kläglich langsam, wie es schien, und langsam begann Diego jegliches Zeitgefühl zu verlieren.
Um wenigstens einen gewissen Anhaltspunkt zwischen Regenschauern und nur bewölkten Abschnitten zu haben, hatte er begonnen, in Wegelagerern zu rechnen.
Seit Insel hatten sie sechzehn Wegelagerer und neun Regenschauer hinter sich gebracht.

Mutter betrachtete Diego nachdenklich.
„Du siehst müde aus.“
„Ach ja? Kann es sein, dass es Nacht ist? Es ist zwar dunkel, aber in eurem verfluchten Land ist es das immer!“, ätzte Diego und ließ den Kopf nach hinten sinken. Wasser rann über den breitkrempigen Hut über den Regenmantel hinab.
Mutter warf einen Blick auf den Hut.
„Warum trägst du eigentlich keinen Helm wie jeder vernünftige Mann in Eisen?“
„Weil Helme mich behindern. Sie sind schwer.“, murmelte Diego. Ihm war nicht nach Unterhaltung. Das Land machte ihn krank.
„Wann kommt denn das nächste Gasthaus?“, fragte er dennoch nach einer Weile.
„In acht Wegelagerern.“, antwortete Mutter prompt.
„Ah.“, machte Diego und lächelte matt.
Plötzlich zügelte Mutter sein Pferd. Diego tat es ihm gleich und starrte angestrengt in die Finsternis.
„Wieviele?“, fragte er.
„Einer.“, brummte Mutter.
„Einer?...Willst du, oder soll ich…?“
„Heda!“, rief Mutter. „Aus dem Weg, oder du bekommst Stahl zwischen die Rippen!“
Irgendeiner lachte meckernd.
„Etwas Brot wär mir lieber…“, antwortete es krächzend von vorne.
„Eine Frau!“, staunte Diego. „So spät noch unterwegs, Großmutter?“
Eine verhutzelte Frau schälte sich aus dem Dunkel. Ihr dunkles Kopftuch verbarg einen Großteil ihres verhärmten Gesichtes, und sie zog einen Bollerkarren hinter sich her, auf dem ein kleines, abgemagertes Mädchen saß.
Diego entspannte sich und er merkte, wie seine Rechte vom Griff des Degens abließ.
Er gab seinem Pferd die Sporen und sie trabten weiter.
„Ich werde hier nervös.“, sagte er leise, nachdem die Alte grüßend an ihnen vorbei war. Große Kinderaugen starrten ihnen hinterher, bis sie außer Sichtweite waren.
Mutter nickte. „Kein Wunder. Aber noch weiß niemand, dass du hier bist, um…du weißt schon.“
Diego hob eine Braue. „Wenn es so wäre, landete ich vermutlich schneller im Kerker irgend eines Schweinegrafen als mir lieb wäre…“

Joerg.D:
[Djego]

Wie auf einen Befehl hin tauchte vor Ihnen eine berittene Patrolie auf.

Schwere Kettenhemden, Breitschwerter und die obligatorische Eisenfaust.

"Hedda, habt Ihr diesen Kerl gesehen?"

Djego fiehl die Kinlade runter, das war Anselm, sogar sehr genau getroffen.

"Nein, was für eine Belohnung gibt es für ihn?" antwortete Mutter.

"200 Gulden, Er hat wohl mit dem Verschwinden eine jungen Adligen zu tun.
Legt Euch lieber nicht mit Ihm an, Er ist mit recht viel ausländischen Gesindel unterwegs."

Doc Letterwood:
Diego versuchte sich zu fangen und nickte nur. Immerhin war er auch ein Ausländer, was an seiner Sprache erkennbar wäre...deshalb zog er es vor, zu schweigen. Das hatte er mit Mutter so abgemacht. Er spielte den Stummen, solange sie unterwegs waren.

Anselm wird gesucht? Ich wusste, er hat Probleme, aber nicht, wie groß sie sind...und wenn diese Patrouille hier umher ritt und ihn suchte, tat sie das sicher nicht, weil sie nichts besseres zu tun hatten...er musste hier sein....ausländisches Gesindel...womöglich hatte er auch die anderen noch dabei...

Seine Gedanken überschlugen sich.

Nelly:
Oceanne beobachtet Malik eine Weile, er war gut, wirklich gut, genauso wie die anderen Männer. Sie hofft ihren Wert selbst noch unter Beweis stellen zu können. Frauen scheinen in Eisen allgemein kein hohes Ansehen zu haben, sie weis welchen Wert sie selbst hat, sie hat bei den besten der besten das Kämpfen erlernt, und gerade die Frauen werden hier oft unterschäzt, dies konnte eines Tages von bedeutendem Vorteil für sie alle sein. Vielleicht sollte sie sich solange zurückhalten bis ihre Stunde geschlagen hatte. Trotz der Kinder fühlt sie sich plötzlich einsam, ihr fröstelt. Die Männer waren eingeschworen, doch sie würde noch lange nicht dazugehören, immer das Anhängsel sein und womöglich für Ärger sorgen. Sie weis das die Männer vor allem die Kinder als lästig empfinden. Doch sie konnte die Kinder einfach nicht alleine lassen. Sie würde selbst daran zerbrechen vorallem wenn sie nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft hätte.

Sie strechelt den Hals ihres Pferdes, es tänzelt ein wenig, wittert den Kampf... ihr Vater pflegte immer zu sagen "Ein gut ausgebildetes und erfahrenes Streitroß ist mehr als ein ganzes Lehen wert! Unterschätze seinen Wert niemals und sorge für ihn als wäre es dein bester Freund!" sie hatte diese Worte immer sehr ernst genommen und das Tier war wahrhaftig ihr bester Freund. Sie sprach zu ihm als wäre es ein Mensch, sie umsorgte es als sei es ihr eigenes Kind und er dankte es ihr mit Treue und Freundschaft. "Was soll nur aus uns werden...?" fragt sie ihn wieder, ganz wie in der Scheune, "Was soll aus uns nur werden...es interessiert keinen was wir sind und wo wir herkommen, wenn wir beide sterben dann gibt es noch nicht einmal jemanden der sich an uns erinnern wird, wir sind nur ein weiteres Opfer Eisens..." Sie muss sich zurückhalten um nicht einen markerschütternden verzweifelten Schrei von sich zu geben. Wie sehr sich ihre Welt doch in den letzten Tagen verändert hat, da ist es doch gut zu wissen das es noch einen Freund gibt der ihr zur Seite steht auch wenn er vier Beine hat und immer nach einem Leckerlie in ihren Taschen gräbt.

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