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[Wushu-7te See] Kapitel 7 Eisen

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Andreas:
Jason deutet müde auf einen Busch.

"Dort haben wir alles was wir bei ihnen fanden erst einmal vergraben.
Die Lebensmittel haben wir auf unsere Pferde und die der Söldner verteilt, das Gold teilen wir ebenfalls, später, wenn wir satt sind."

Das noch mehr Ärger auf sie zu kommen würde, war Jason bewusst.
Anselm wirkte müde. Müde, desillusioniert iund gereizt.
Jason verstand warum.

Joerg.D:
Es gab also wieder etwas gutes zu Essen.


Mit reichlich Nahrungsmitteln versehen ließ sich die nacht ohne größere Probleme überstehen.

Nachdem der Aben dämmerte regte sich auch der schwer verletzte Eisen, Er würde dan Anselm überleben.

Nelly:
Oceanne selbst hat sich nützlich gemacht und Anselm geholfen die Verletzten zu versorgen. Sie sah ihm interessiert zu und half sogar mit geschickter Hand einige Wunden zu nähen. Sie hatte immer ein in Öltuch verpacktes Päckchen bei sich in dem sie einige Salben, Verbände und Nadeln sowie Faden aufbewahrte. Wenn dies allerdings so weiter ginge würde bald nichts mehr übrig sein. Sie hat auch Wasser über der Feuerstelle aufgesetzt und setzte eine kräftigende Brühe an. Diese flößt sie den Verletzten ein, so wie Malik und Anselm es gestern bei ihr getan hatten. Sie mochte es etwas zu tun zu haben und mit sanfter Stimme spricht sie auf die schwerverletzten Söldner ein. Sie erzählt ihnen Geschichten von dem Gut auf dem sie aufgewachsen ist und von ihrem Urururgroßvater wie er mit seinen Truppen gegen den Feind marschiert ist und siegreich daraus hervorging. Hie und da schmückt sie etwas aus, doch im großen und ganzen überraschte sie sich selbst wie gut sie die Geschichte wiedergeben konnte. Auch die anderen lauschten ihr gebannt, gerade die Kinder fieberten dem großen Höhepunkt zu.

Einer der Männer öffnet mit verklärtem Blick die Augen, ein erkennen liegt darin und es scheint ihr als hätte er diese Geschichte schon einmal gehört was nicht gerade verwunderlich für einen Mann war der viel umhergereist ist. Sie hebt seinen Kopf an und gibt ihm einen Schluck Brühe aus der Holzschale. Sie scheint ganz in ihrer Rolle aufzugehen, das Gesicht sanft lächelnd strahlt eine Ruhe aus die auf die Söldner überspringt und sie sanft in den Schlaf übergehen lässt.

Später setzt sie sich neben Anselm und reicht ihm ein nasses Tuch mit welchem er seinen Mantel vom Blut säubern kann. Sie blickt ihm mit ausdrucksvollem entschlossenem Blick in die Augen "Würdet ihr mich unterrichten? Ich meine ... ihr wisst schon... in der Versorgung Verwundeter?"
Hoffnungsvoll hängen ihre Augen an seinen Lippen "Bitte!" und sie lächelt.

Dash Bannon:
'Ich?Euch ausbilden?', er lacht laut auf, 'Nein.Entschuldigt, es liegt nicht an Euch, es ist nur dass mich noch niemand gebeten hat ihm oder vielmehr ihr etwas beizubringen.', er wird wieder ernst, blickt von Oceanne auf seine Hände und zurück zu Oceanne, 'ich kann Euch das nicht direkt beibringen, aber wenn Ihr mir zusehen und helfen wollt hab ich nichts dagegen. Das ist alles was ich Euch anbieten kann. Zudem scheint Ihr ja schon das Eine oder Andere zu wissen, jedenfalls habt Ihr Euch nicht ungeschickt angestellt gerade eben.'

Nelly:
Anscheinend hat sie Anselm mit dieser Bitte überrascht. Zumindest kommt es so rüber, jedoch nimmt sie das Angebot ihm zuzusehen und von ihm auf diese Art und Weise zu lernen dankend an "Ja das wäre toll, es gibt sovieles das ich noch nicht weis. Meine Ausbilder haben mir neben dem Kampf noch einige Handgriffe in der Versorgung von Schwerwunden gezeigt, sie meinten dass das dazugehören würde und warfen mir Schweinshäute vor die Füße." sie lacht über die Erinnerung an ihren eigenen Gesichtsausdruck den sie damals gehabt haben musste. "Ausserdem kann ich auch einige andere Sachen ausbessern. Gebt mir euren Mantel."
Sie hantiert an den Satteltaschen und zieht ein weiteres Päckchen mit ebenfalls Nadel und Faden, Stoffresten und Lederstücken sowie Knöpfen und allem was man auf einer langen Reise brauchte um für den Notfall die Kleidung ausbessern zu können.
Sie griff sich seinen Mantel und fing an einen am seidenen Faden hängenden Knopf wieder anzunähen, besserte mit ihren schlanken Fingern geschickt einige aufgescheuerte Stellen aus und reichte ihm den Mantel nach kurzer Zeit wieder zurück.
"Ihr seid schon sehr lange unterwegs, nicht wahr?" versucht sie weiterhin das Eis zu brechen.
Fragend schüchtern lächelnd blickt sie in die Runde, vielleicht hatte ja noch jemand etwas zum ausbessern, wenn sie schon dabei war konnte sie auch gleich weitermachen.

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