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[Wushu-7te See] Kapitel 7 Eisen

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Nelly:
"Mailik nehmt doch einfach etwas zu Essen, es ist genug für alle da!" lächelt sie ihn an. Dann sah sie Raphaels Gesicht, man kann deutlich sehen was ihm ins Gesicht geschrieben steht. "Raphael ich würde Amy niemals ohne eure und ihre Zustimmung mtnehmen. Habt keine Angst. Ausserdem muss ich erst einmal zusehen das ich mein Land zurückerhalte. Und das könnte durchaus schwierig werden."

Sie hofft das Raphael ihr nicht böse war, sie wollte ihm Amy auf gar keinen Fall wegnehmen, ihr nur eine Möglichkeit geben wo sie in Sicherheit bleiben konnte. Aber zuerst müsste sie es auch irgendwie schaffen ihren Stiefvater von ihrem Land zu vertreiben, dann musste sie sich darüber Gedanken machen was sie bezüglich ihres Geschlechts anstellen konnte. Sie war immer noch eine Frau... somit brauchte sie einen Erben, sonst hätte sie wohl keine Chance...

Sir Mythos:
"Danke für das Angebot, aber ich fürchte, wenn ich zuschlage bleibt für den
Rest nichts mehr übrig. Außerdem muss ich mal lernen meine Esslust zu zügeln."

Doc Letterwood:
Irgendwo in Eisen

Diego überlegt. Wenn Anselm und die anderen hier waren, drohte ihnen genauso Gefahr wie ihm, wenn er aufflog. Nein, verbessert er sich. Nicht wenn er auffliegt, spätestens dann, wenn er ankommt und kein Geld dabei hat. Falls man ihn vorher erwischte...

Die Patrouille war längst vorüber. Sie waren einige Stunden weitergeritten.

"Mutter?"
"Hm?"
"Wann kommen wir an?"
"Wenn wir so weiterreiten in fünf Tagen."
Fünf Tage.
"Weißt du, wo das Anwesen der von Thuraus ist?"
Mutter lacht rau auf.
"Das Anwesen...ja...diesen Halsabschneider kenne ich, warum?"
Diego zuckt mit den Schultern.
"Ich habe einen Plan..."
"Ach jeh...einen Plan?", echot Mutter und mustert Diego fragend.
"Ich weiß, du würdest mir helfen, Pedro zu befreien, aber...erstens wissen wir nicht genau, wer ihn hat..."
"Dass es kein Spaziergang durchs Watt werden würde, weiß ich auch...", brummt Mutter. "Und wenn wir nicht wissen, wo Pedro ist, werden wir den Baron von Tanningen eben fragen. Der müsste ja wissen, wo sein letzter Waffenschmied abgeblieben ist."
"Aber ich vertraue lieber Menschen, die ich kenne. Mit denen ich...hm, schon so einiges mitgemacht habe."

Mutter zügelt sein Pferd und mustert Diego nun eingehender.
"Wem?", fragt er.
"Dir. Und Anselm von Thurau."
Mutters Kopf zuckt vor Überraschung zurück.
"Anselm...von...wegen dem...diese Patrouille...bist du noch bei Trost? Wir können uns doch keinen.."
Diego beschwichtigt ihn mit einer Geste.
"Er ist kein Verbrecher. Jedenfalls kein Mörder. Naja, und wenn, dann...aus einem ähnlichen Grunde, warum wir jemanden über die Klinge hüpfen lassen. Ich kenne ihn. Ihn, und die anderen, die dieser Söldner eben erwähnte."
"Ausländer.", brummt Mutter.
"Wie ich.", ergänzt Diego.
Mutter zieht eine Schnute, hebt eine Braue und nickt dann.
"Wenn du meinst...aber es ist riskant!"
Diego zuckt die Achseln. "Als wir damals zu viert diese vodaccinische Kriegsbarkasse angegriffen haben, hast du das auch gesagt."
"Und ich habe Recht behalten. Wer ist auf der nassen Kanone ausgerutscht und hat sich fast das Jochbein zerstrümmert?"
"Erinnere mich nicht daran, ja?"

Nelly:
Ungläubig zieht Oceanne die linke Augenbraue nach oben. Dann legt sie Amy die inzwischen eingeschlafen war vorsichtig zur Seite, steht auf und zuckt bei dem stechenden Schmerz den die Rippe verursacht kurz zusammen. Sie nimmt eine der Holzschalen und gibt etwas von der dicken kräftigen Brühe und ein großes Stück Fleisch hinein. "Hier und keine Wiederrede, von wegen Esslust zügeln wir sind hier in Eisen! Wir haben keine Ahnung wann wir das nächste mal solch ein Mahl vor die Nase gesetzt bekommen und du willst nichts essen? Das kommt überhaupt nicht in Frage!" sagt sie mit einem strengen Unterton der keine Wiederrede zulassen würde, sie hat auch die Regeln der Häflichkeit fallen gelassen und ihn einfach geduzt.. gerade in Eisen nichts Essen zu wenn etwas da war grenzte schon fast an Wahnsinn "Wenn du meinst den anderen alles weg essen zu müssen dann werden wir uns schon bemerkbar machen, und jetzt iss!"

Sie greift nach seinen Händen und drückt ihm die Schale entschlossen in die Hände. Die Kinder waren bereits alle satt, dafür hat Oceanne gesorgt, sie selbst hatte auch schon etwas gegessen und Malik würde es ihnen gleich tun, dafür würde sie höchst persönlich Sorgen.

"Esslust zügeln, als wäre er eine Frau die nicht mehr in ihr Korsett reinkommt..." murmelt sie gerade so laut vor sich hin das es die anderen noch verstehen konnten.

Sir Mythos:
Mit einigem murren fügte sich Malik in sein Schicksal und aß tatsächlich mehr, als Oceanne ihm zugetraut hätte.
Der Rest kannte diese Eigenart schon, immerhin hatten sie Malik schon häufiger essen gesehen.

Nach einigen letzten Vorbereitungen und Kontrolle ob die Söldner sich allein durchschlagen könnten machte
sich die illustre Gruppe wieder auf, ihr Schicksal zu erfüllen. Doch die Richtung die sie einschlagen wird von
dunklen Wolken gesäumt, welche nichts Gutes ahnen lassen. Trotz allem hat Malik eine fröhliche Laune,
da er etwas zu Essen mit auf das Pferd genommen hat.

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