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[Wushu-7te See] Kapitel 7 Eisen
Dash Bannon:
'Oh ich werde natürlich dabei sein, wenn Ihr meinen Cousin trefft und natürlich werde auch ich einige Worte mit ihm wechseln. Und macht Euch keine Sorgen, ich werde bei diesem Treffen nur reden und nicht kämpfen. Es sei den natürlich mein Cousin macht Dummheiten', den letzten Satz flüstert er fast.
Andreas:
Jason hat sich mittlerweile erhoben und ist zum Fenster getreten. Er blickt raus in den Hof und sieht am Pferdestall zwei Männer stehen.
Einer ist einfach nur Riesengroß, den anderen kann er im dunkeln kaum erkennen. Jedoch erinnert ihn die Statur des Mannes an Djego.
Der käme ihnen zur Zeit gerade recht.
Als Oceanne und Anselm über politische Heiraten reden, wendet er sich den beiden zu und vergisst Djego.
Jason blickt von einem zum anderen.
Ist Oceannes Angebot wirklich nur "politisch" gemeint?
Er ist sich da nicht sicher, nicht nachdem er bemerkt hat, wie sie Anselm ansieht.
" Ich werde auf jeden Fall auch mitkommen. Auf keinen Fall lasse ich euch allein."
Dash Bannon:
Anselm scheint Oceannes Angebot erst jetzt begriffen zu haben, zumindest schreckt er aus seinen Gedanken auf und blickt sie an.
'Das wäre eine Lösung, aber es wäre nicht die richtige Lösung, nicht für mich und auch nicht für Euch.', er holt tief Luft, seufzt und tritt dann an ein Fenster, 'Ich wäre auch kein guter Ehemann, ich eigne mich nicht dafür.'
Nelly:
Oceanne kam nicht umhin als über diese ganze Situation zu schmunzeln, sie kann selbst den Fürsten breit grinsen sehen. So etwas hat es wahrscheinlich noch nicht gegeben, ein Mann der ein Kämpfer war, en Mann der für seine Ideale einstand und selbst durch die Hölle ging um seinen Vater zu rächen stand vor lauter Selbstmitleid vor dem Fenster und sagte er würde keinen guten Ehemann abgeben? Wovor hatte dieser Mann eigentlich Angst? Aber irgendwie tat er ihr auch Leid, wie er da vor dem Fenster steht, von Selbstzweifeln geplagt. Dieser Mann war ein einziger Wiederspruch, dieser Mann war tatsächlich interessant und hatte seinen Reiz, aber Oceannes Herz war noch lange nicht frei, so brauchte Jason also nichts zu befürchten haben. Bisher war das Angebot tatsächlich nur auf rein politischer Basis, was sich allerdings tatsächlich ändern könnte, und vielleicht nicht nur auf einer Seite...
Oceanne selbst stand auch auf, lief zu Anselm hinüber und stellt sich neben Anselm, sie folgt seinem Blick
"Anselm, wenn ich vielleicht unter vier Augen mit Euch sprechen könnte, bevor wir Euren Cousin treffen gibt es Dinge die ihr erfahren solltet, und es gibt Dinge die man nicht vor allen besprechen sollte." sagt sie mit ruhiger Stimme. Dann wendet sie sich an Jason "Es ist gut das ihr mitgeht, ich kenne seinen Cousin nur zu gut" dann läuft sie an ihm vorrüber und stellt sich zwischen Anselm und ihm und flüstert Jason zu "Die Anstandsdame spielen braucht ihr allerdings nicht!" zwinkert sie ihm mit dem Schelm in den Augen zu "Keine Sorge!"
Andreas:
Das erste Mal seit langer Zeit zieht sich ein echtes, fröhliches Schmunzeln über Jasons gesicht und er flüstert zurück:
"Ihr irrt, Mylady. Ich werde seine Unschuld bis auf das Messer verteidigen. Und wenn ihr ohne Mitgift kommt..."
Er lässt den Satz unausgesprochen, schuat sie fröhlich grinsend an und sobald die zwei verschwunden sind, hebt er fröhlich lachend seinen Kelch, prostet dem Hausherrn zu und ruft:
" Ich trinke auf das Haus derer von Stahlfels und ihren Hausherrn. In dessen Hallen die Hoffnung eine Bastion in Eisen zu halten scheint!"
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