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[Wushu-7te See] Kapitel 7 Eisen

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Nelly:
Oceanne steht ruhig vor ihm und schaut ihm in die Augen, sie war nun schon einige Zeit mit Anselm unterwegs, auch wenn sie am Anfang richtige Angst vor ihm hatte so wurde er doch mit der Zeit sympathischer. Am Anfang dachte sie er wäre einfach nur ein gefühlloses Wrack, doch nun sah sie dass er mit sich selbst kämpfte. Plötzlich tat er ihr unendlich leid, er trug eine so schwere Last das es ihn fast zu erdrücken schien und er konnte wahrlich ein wenig wärme gebrauchen. Sie glaubte nicht dass er in den letzten Jahren tatsächliche Zuneigung erfahren hatte. Sicher er war mit seinen Freunden unterwegs und Freundschaft war etwas sehr wichtiges, aber es war auch wichtig dass man von jemandem in den Arm genommen wird, an dessen Schulter man sich einen Moment ausruhen konnte. In ihr flammte auf einmal das unbändige Gefühl auf das sie ihm unbedingt helfen musste, insofern er sich helfen lies, sie würde niemals jemanden zu etwas zwingen wollen.
Sanft streichen seine Finger über ihre Wange, sie legt ihr Gesicht einen Kurzen Augenblick in seine Hand und beide verharren einen Moment. Der dreitages Bart steht ihm… geht es ihr durch den Kopf, dann kommt sein Gesicht näher an ihres und beide spüren die Spannung und das Knistern. Anselm erwacht.. verwirrt und aufgelöst, die Münzen fallen zu Boden und er läuft zur Tür, verschwindet aus dem Raum und lässt seinen Mantel liegen.

Oceanne blickt ihm genauso aufgewühlt hinterher. Sie selbst ebenfalls zutiefst verwirrt. Was war nur los mit ihnen beiden. Sie blickt auf die Münzen, hebt sie auf und nimmt ein langes Lederband aus der Tasche. Es war gerissen und sie wollte es später zusammenknoten. Sie zog das Band durch die beiden winzigen Ösen in den beiden Münzen und verknotete es wieder. Es war gerade lang genug das sein Kopf durchpassen würde. Dann nahm sie seinen Mantel und steckte die Münzen in die Manteltasche, sie wartet einen Augenblick und versucht sich zu fangen, dann verlässt sie hinter ihm mit seinem Mantel auf dem Arm den Raum.

Andreas:
"Djego. Abgesehen von der Tatsache das ihr uns gefhlet habt, was treibt euch nach Eisen? Habt Ihr Sehnsucht nach unserem Charme?"

Doc Letterwood:
Diego will schon antworten, als Mutter sich vollendet vor dem Herrn von Stahlfels verneigt.
"Eure Durchlaucht", grüßt er ehrerbietig, "Wir danken für Eure gnädige Gastfreundschaft."
Der Castilier fängt sich und verneigt sich ebenfalls. "Danke, Euer...Durchlaucht." Gut, er ist dieses Parkett nicht gewöhnt.
"Mein Name ist Diego Morales y Sandovale. Und das ist..." Sein Mund schließt sich. Eigentlich kannte er Mutter nur als....Mutter...
"Ulfgart von Drachenstein.", hilft Mutter ihm aus. "Zu Euren Diensten." Eine Verbeugung.

Nachdem Karl den beiden wohlwollend zugenickt hat, wendet Diego sich an Jason.

"Ich freue mich ehrlich, mein Freund." Er kommt auf ihn zu, umarmt ihn kräftig. Danach Malik und Raphael, denen er auch die Hand drückt. "Wirklich, das ist wie ein Sonnenstrahl in diesen finstren Gegenden. Von Eurer Gegend einmal abgesehen...", meint er zu Karl gewandt, "Ihr habt ein kleines Paradies erschaffen!
Und dein Charme, Jason, hat mich wohl hier her geführt, obwohl meiner natürlich größer ist. Aber: Leider gibt es auch einen privaten Grund. Mein Cousin Pedro Morales, Waffenschmied und wandernder Meister der Kunst, ist entführt worden. Ich wollte ihn suchen und heraushauen, vielleicht habt ihr alle Lust, nochmal mit mir zusammen die Klingen etwas schmutzig zu machen." Diego grinst und klopft Mutter auf die Schulter.
"Mu...mh, Ulfgart ist ein alter Freund von mir und hat sich bereit erklärt, mir ein bisschen zur Hand zu gehen. Er ist ganz geschickt mit dem Schwert und dem Wurfdolch, daher dachte ich, eine Klinge mehr kann nicht schaden."
Mutter grinst säuerlich. Diego scheint seiner Meinung nach zu untertreiben.

Andreas:
" Ich fürchte, das es auf einen Kampof nicht mehr ankommt.
Abgesehen von den Ländereien derer von Stahlfels, wo die Menschen gut genährt sind und lachen, ist es in den Eisenlanden recht dunkel. Aber warten wir auf Anselm."

Doc Letterwood:
"Wo ist der Kerl eigentlich?", fragt er, als hinter Jason eine Tür aufgeht und Anselm herausstürmt.
"Wohoo....nicht so stürmisch, Eisenländer.", grüßt Diego und lächelt ihn an. Aber sein Lächeln gefriert etwas, als er die Miene Anselms erblickt.
"Alles in Ordnung??"

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