Das Tanelorn spielt > Videothek

[Wushu-7te See] Kapitel 7 Eisen

<< < (107/127) > >>

Andreas:
Jason bemerkt das Oceanne sich dauernd umdreht und drängt sein Pferd an ihres heran.

"Macht euch keine Sorge Oceanne. So lange wir leben, wird euch nichts geschehen, und glaubt mir, es wird nicht einfach uns zu besiegen." Verwegen lacht er die junge Frau an.

Doc Letterwood:
Diego grinst über Jasons Worte. Vergangene Ereignisse bemächtigen sich seiner Erinnerung, Bilder von Kämpfen gegen die Angels zu Land und zu Wasser ziehen an seinem Inneren Auge vorbei. Oh ja, alle Angreifer würden einen hohen Blutzoll bezahlen, wenn sie es wagen würden. Daran hat Diego keinerlei Zweifel. Nur Anselm....Anselm macht ihm Sorgen.
Aus den Augenwinkeln beobachtet er den Eisenländer, wie er leicht vornübergebeugt und in warme Decken gegen den Regen gehüllt auf dem Ross sitzt. Die Stimmung, in der Anselm war, befremdet Diego. Es war ihm, als würde jeden Moment ein zorniges Zähneknirschen unter dem Helm hervordringen, jede schnellere Bewegung des Ritters lässt ihn unwillkürlich Adrenalin spüren.

"Es liegt etwas in der Luft.", murmelt plötzlich Mutter von links. Diego richtet sich auf im Sattel und kaut auf der Unterlippe. Sagt nichts. Er weiß es auch. Sein Bauch hat ihn da noch nie getrogen...

Joerg.D:
Klagenfurt war ein verflucht kleine und dreckiges Dorf.

Die Furt über die Ebdar war der Grund für das vorhanden sein dieser paar armseligen Hütten und der gepflegten Taverne mit einem riesigen Stall.

Die Helden ritten auf die Furt zu und erschauderten der Fluß hatte die Farbe von Blut! Irgendwo im Oberlauf musste eine gewaltige Schlacht stattgefunden haben ud das Blut wurde mit dem aufkommenden Regen über den gefrohrenen Boden in den Fluß gespühlt.

Oceanne erschrak, als sie die Furt sah, über das Rote Wasser führte eine Brücke, welche zweifelos aus den Knochen von toten Menschen errichtet war. Unter der Brücke hatte sich eine Art Damm aus Leichen gebildet, der das Wasser staute.

Die Luft war voller Aasfresser und einige Leichen wurden mit den ruckartigen von großen Fraßwelsen aus dem Damm gezogen.

Als Anselm die Kneipe betrat, sah Er Ihn gleich. Teuer aber nicht zu teuer gekleidet verhandelte Er mit einem jungen hühnenhaften Eisenländer, der die Uniform von Hagens Legionären trug.

Als Er Anselm sah blitzte in Seinen Augen etwas auf was der Gruppe einen Schauer über den Rücken trieb. Ja, so würde der Tod grinsen, wenn Er wüsste das gute Geschäfte bevorstanden.

Mutter keuchte auf als Er Ihn sah. Doch Er nickte dem Hühnen noch zu und begab sich mit seinem Leibwächter, einem abgerissenen Eisen mit Augenklappe und einem Rapier auf Anselm zu.

"Du willst Soldaten, ich habe Sie. Alles eine Frage des Preises Anselm."

Anselm sagte nur "Gernot."

Nelly:
Oceanne hatte sich fast übergeben müssen als sie über die Brücke ritten. Sie hatte schon viel gesehen, aber niemals so etwas Menschenverachtend grausames. Sie verstand die Welt nicht mehr. Wie gerne hatte sie jetzt ihr Gesicht in Anselms Armen vergraben doch sie musste start bleiben, stark für ihn und den Rest der Truppe, sie durfte sich keine Schwäche erlauben. Schwächen konnten tödlich enden. Sie durfte sich jetz auch nicht der Gruppe entziehen, sie mussten all an einem Strang halten und ziehen um alles gemeinsam überstehen zu können.

Entweder du spielst das Spiel mit oder du gehst dabei drauf, Zeit zum trauern hast du hinterher immer noch, du darfst dir nicht erlauben dich hängen zu lassen. Friss oder Stirb! hört sie ihren Fechtlehrer in Gedanken....

In der Taverne hält sie sich eng an Jason, sucht seine Nähe, ihr Gesicht eisern, steht sie hinter ihm und seitlich hinter Anselm. Sie musste nicht verstehen was vor sich ging.. sie konnte es spüren. Es gefiel ihr nicht, sie verbarg ihr Gesicht so gut sie konnte im Schatten ihrer Kapuze und beobachtete. Sie stellt keine Fragen, sagt kein Wort.

Beobachte, Schaue zu.. und du wirst lernen... Weisheiten die sie verinnerlich hatte und nun wieder zum Vorschein traten...

Dash Bannon:
'Ich denke, wir werden uns einig. In dieser Tasche ist genug Geld um mir eine ausgesprochen gute Truppe von Söldnern zu beschaffen. Ich vertraue Dir!', Anselm drückt Gernots Hand, 'ich gehe davon aus das du mit den Männern zur Stelle bist, wenn ich sie brauche.'

Gernot nickt, nimmt den Beutel aus Anselms Hand entgegen und verlässt kurz darauf das Wirtshaus.

'Gut das wäre erledigt', murmelt Anselm.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln