Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D&D-Charaktere mit Stil
ting-bu-dong:
d20, und vor allem D&D, wird ja haeufig nachgesagt, durch die Regellastigkeit des Systems wuerden Charaktere sehr farblos und mit dem Fokus allein auf der Effizienz des Charakters ausfallen. Um dem mal etwas Gegenwind zu verleihen, rufe ich zu einer Sammlung von D&D-Charakteren auf, die hauptsaechlich auf Stil ausgelegt sind und die Regeln benutzen, um dieses Konzept zu verwirklichen.
Ich mache mal den Anfang mit einer Auswahl von Charakteren die meiner Ansicht nach in diese Richtung gehen:
Ein begabter Kobold, der nachdem er fuer einen Nekromanten als Diener gearbeitet hat entschied, seine kurze Lebensspanne zu umgehen indem er zum Lich werden will (Kobold Necromancer/Cryptlord (Relics & Rituals)). Die Kombination aus Nekromantie und einer kleinen sadistischen und nicht besonders mutigen Echse war sehr lustig zu spielen.
Ein Gnomenmagier (Gnome Diviner/Mage of the Arcane Order) der ein Professor an einer Magierakademie war. Er hatte einen fliegenden Sessel (permanente Levitation).
Ein Zwergenpaladin (Dwarf Paladin/Abjurer/Spellsword), der einem Orden entstammte der sich dem Bekaempfen und Bannen von Daemonen gewidmet hatte.
Ein Goblinhexer, der durch eine Vollamnesie vergessen hatte wer er ist und dass er ein Hexer ist, und somit seine Magie unkontrolliert zur Anwendung kam und ihm am laufenden Band 'seltsame Zufaelle/Unfalle' passierten (nicht das beste Beispiel, weil mit dem Handlungssystem rumgetrickst werden musste damits hinhaut. Mit einem wohlwollenden Spielleiter hat es aber fuer ein Oneshot gut geklappt).
Was fuer andere Konzepte habt ihr noch auf Lager?
tbd
Cyberdance:
Ein Warforged, der quasi vom Band gerollt ist, nachdem der Krieg schon vorbei war und demzufolge keinerlei Affinität zur Kriegskunst besitzt. Er gleicht mehr einem filigranen, chromblitzenden Kunstwerk mit feinen Ornamenten und ist definitv hübscher als kräftig und intelligenter als widerstandsfähig. Er hat sich zu einem Poesie rezitierendem"Geistesmenschen" entwickelt, der zusammen mit einem Halblings-Paladin eine Detektei führt. Sein Kleidungs-Farbschema ist Lila (mit orangem Innenfutter - hey, er wurde von einem Gnom ausgebildet) und trägt einen ausladenden Mantel sowie einen opulenten Hut (mit Feder) in diesen Farben.
Class: Bard/Master Inquisitive
Das ist mein vermutlich skurrilster D&D-Charakter. Ich habe noch ein paar schräge Ideen aber die sind bislang leere, ungespielte, Konzepte und das wäre müßig, die aufzulisten.
Medizinmann:
eine Hengeyokai-Variante (eine Elster, die sich in einen Mensch verwandeln kann) die Rogue wurde und dann Priesterin von Olidammara.(Lvl4/6)und dann (speziell erfundene) Prestigeklasse Bote von Olidammara
Ihr Bag of Holding ist schon 1/2 gefüllt mit Kleidung(u.A. 6 Paar Schuhe)und Andenken an Abenteu(r)ern!
(nichts was die Chars wirklich vermissen werden).Ich hatte ich mit dem Sl geeinigt das Ich zum Beten ein gestohlenes Objekt brauche(dafür ist der Betzeitpunkt variabler gewesen)das ich dann nach dem Beten dem "Opfer" wieder zustecke....schwierig wars immer nur beim Zwerg.
mit gestohlenem Tanz
Medizinmann
ToBe:
Wenn man den Spieler einbleut, daß Sie sich zu Erst eine Fgur überlegen sollen, mit Hintergrund und Motivationen etc, und erst danach versuchen sollen, dieses Konzept in Feats und Classen zu kleiden klappt das meistens.
Ein Priester einer Gottheit der Lüden und der Zwietracht. Er reist durch die Länder und versucht durch Intrigen, Manipulation und Diplomatie verschiedenste Parteien gegen einander zu hetzen. Die Religion geht ungefähr in folgende Richtung: "Finde heraus welches Schicksal einer Person (oder Gruppe) bestimmt ist und bringe diese Person dazu, ein anderes Schicksal zu wählen was niemals vorbestimmt war und nicht hätte sein sollen."
Eine sehr interessante Religion, die nichtmal unbedingt "böse" sein muss. Man kann ja auch einen bösen Character zu einem guten Schicksal nötigen.
Faryol:
Einer meiner aktuellen Charaktere:
No'Amuth
Twilight-Elf
Bard/Elven Battledancer
NG; verehrt Eilistaee
Er ist auf der Suche nach seinem Vater um ihn zur Rede zu stellen/zu richten.
Nachdem der Vater die Familie und alle friedlichen Bewohner der kleinen Siedlung, die mittlerweile einen guten Ruf und ausgezeichnete Handelsbeziehungen mit einer Menschensiedlung aufgenommen hatte, veraten hatte und räuberische Drows bei den Menschen eingeschmuggelt hatte, wurde die Familie verstoßen und ihres Namens beraubt. Seither nennt er sich No'Amuth, der Wanderer oder auch der Verlorene im Drow-Wortschatz und wird getrieben vom Wunsch seinen Vater zur Rechenschaft zu ziehen um so wieder die Familienehre und den Namen herzustellen. Unterstützt wird er von seinem Cousin, einem magiekundigen Twilight-Elfen.
Als einer der Retter des Herrscherhauses von Sembia (!) ist er mitttlerweile ehrenhalber Mitglied bei den Purpur Drachen.
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